Tragehilfe für Rotes Kreuz

Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde die Feuerwehr Rohrbach zu einem Forstunfall gerufen. Die Anforderung erfolgte durch das Rote Kreuz.

Bereits bei der Anfahrt zum Einsatzort wurde Rücksprache mit der Leitstelle des Roten Kreuzes in Rohrbach gehalten. 

Aufgrund der guten Ortskenntnisse des lokalen Leitstellendisponenten konnten wir rasch zum Einsatzort in einem Waldgebiet gelotst werden.

Der Einsatzleiter des Roten Kreuzes führte die Mannschaft des Rüstlöschfahrzeuges vom Waldrand zur Einsatzstelle.

Mittels nachgeforderter Korbschleiftrage wurde die verletzte Person aus dem Waldstück bis zum Rettungswagen getragen.

Im Einsatz standen 15 Feuerwehrmitglieder mit dem Rüstlöschfahrzeug, dem Kranfahrzeug und dem Kommandofahrzeug 1.

Ebenfalls an der Einsatzstelle waren Beamte der Polizei, das Notarztteam sowie das Rote Kreuz.

Hermann Vierlinger ist 65

Unser Kamerad Ehrenamtswalter Hermann Vierlinger feierte seinen 65. Geburtstag. Hermann ist seit Juni 1967, also genau 50 Jahre aktives Feuerwehrmitglied.

Hermann war von 1967 bis 1993 Mitglied der Feuerwehr Sprinzenstein und ist seit 1993 aktiv bei der Rohrbacher Feuerwehr. Er war selbst mehrere Jahre Kommandomitglied und bis zu seiner Pensionierung als Bauhofleiter der Gemeinde immer im engsten Kontakt mit der Feuerwehr.

Das Kommando gratulierte Hermann anlässlich seines Geburtstages sehr herzlich - und wir bedanken uns bei ihm und seiner Frau für die gastfreundliche Bewirtung recht herzlich.

Truppmannausbildung erfolgreich absolviert

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Im Herbst 2016 waren wir wieder in der glücklichen Lage, gleich mit 6 neuen Kameraden in die Grundausbildung zu starten. Es sind dies Kameraden, die im vergangenen Jahr von der Jugend in den Aktivstand überstellt wurden, aber auch Quereinsteiger, die sich im letzten Jahr dazu entschieden haben, der FF Rohrbach beizutreten und einen Teil ihrer Freizeit, dem Wohle und der Sicherheit der Bevölkerung von Rohrbach-Berg zu widmen.

Die durchaus intensive Grundausbildung in der der Feuerwehr mit einem Umfang von ca. 70 Stunden konnte vergangenen Samstag mit einer Abschlussübung erfolgreich beendet werden.

Neben einen 16-stündige Erste Hilfe Kurs galt es dabei, die Grundlagen des Feuerwehrwesens von A wie Atemschutz bis Z wie Zumischer zu erlernen.

Noch im Herbst 2017 werden unsere 6 neuen Kameraden die nächste Stufe der Ausbildungsleiter erklimmen und den vom Bezirksfeuerwehrkommando abgehaltenen Grundlehrgang an zwei Samstagen im Feuerwehrhaus Rohrbach besuchen. Die gesamte Feuerwehr Rohrbach wünscht euch für diesen Lehrgang alles Gute und viel Erfolg.

"Ich als Hauptverantwortlicher für die Grundausbildung in der Feuerwehr, die sogenannte Truppmannausbildung, möchte mich in erster Linie bei den Teilnehmern für die disziplinierte Einhaltung der Termine, bei allen Ausbildern für die Bereitschaft einen Teil der Ausbildung zu übernehmen und bei unserem einsatzberechtigten Kameraden Günter Schaubschläger und seinen Team des „Cafe Treffpunkt“ für die hervorragende Verpflegung an den Ausbildungstagen, bedanken", resümiert Christoph Nigl zum Abschluss.

Die gesamte Feuerwehr würde sich freuen auch bei der nächsten Grundausbildung wieder eine ähnlich hohe Anzahl an Teilnehmer begrüßen zu dürfen.

Interessierte können sich jederzeit gerne bei unserem Journaldienst unter der Telefonnummer 0664/51 70 708 informieren und ihr Interesse bekunden.

eingeschlossene Person in Lift

Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden wurde die Feuerwehr Rohrbach zu einer Personenrettung aus einem Lift alarmiert.

Am 19.08.2017 um 20:44 Uhr wurden die Feuerwehrmitglieder aus Rohrbach neuerlich an diesem Tag in das Feuerwehrhaus gerufen.

"EINGESCHLOSSENE PERSON IN LIFT" lautete der Alarmierungsgrund, weshalb mit dem Kommandofahrzeug 1 und dem Rüst-Löschfahrzeug entsprechend der Ausrückeordnung zur Einsatzadresse gefahren wurde.

Nachdem die Personen den Lift verlassen konnten, wurde dieser, um weitere Störfälle zu vermeiden, außer Betrieb genommen und die Herstellerfirma über den Störfall informiert.

Um 21:11 Uhr war die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt und alle 22 Kameraden waren eingerückt.

Einsatzreiche Nachtstunden

Sturmböen sorgten in den Nachtstunden vom 18.08.2017 auf den 19.08.2017 für zahlreiche Einsätze im Gemeindegebiet von Rohrbach-Berg und darüber hinaus. Neben den Einsätzen in den eigenen Einsatzzonen war auch die Bezirkswarnstelle zu besetzen.

Aufgrund einer Veranstaltung im Feuerwehrhaus waren zahlreiche Feuerwehrkameraden anwesend, als es zu einem Stromausfall in Rohrbach-Berg kam.

Durch die unabhängige Stromversorgung des Warn- und Alarmsystems ist eine Alarmierung bei der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis auch im Falle eines Stromausfalles gesichert. Mit den in der Feuerwehr Rohrbach vorhandenen Pagern ist eine Alarmierung aller Kameraden jederzeit möglich.

Um 23:23 Uhr erfolgte die erste Alarmierung zu einem durch den Stromausfall ausgefallenen Lift.
Das Rüstlöschfahrzeug und das Kommandofahrzeug 1 rückten zu diesem Einsatz aus.

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zahlreiche Feuerwehren in OÖ im Einsatz und die Stärke der Sturmböen ließ darauf schließen, dass noch weitere Einsätze folgen würden.
Aus diesem Grund wurde die Einsatzzentrale und die Bezirkswarnstelle besetzt.

Kurzzeitig war die Landeswarnzentrale telefonisch nicht erreichbar, weshalb zahlreiche Notrufe bei der Polizei eingingen.
Diese Notrufe wurden durch die Polizei Rohrbach an die Bezirkswarnstelle weitergegeben. In der Folge wurden von der Bezirkswarnstelle 12 Feuerwehren im Zuge von neun Alarmierungen mit Einsatzaufträgen versorgt. Da auch die Feuerwehrhäuser im Bezirk mit Stromausfällen zu kämpfen hatten und die Sirenen teilweise dadurch nicht funktionierten, waren zusätzlich zahlreiche Verständigungen laut den aufliegenden Alarmplänen notwendig. Die verständigten Kommandanten wickelten die weitere Alarmierung der Mannschaft und die Abwicklung der Einsätze selbständig ab.
Besonders dramatisch gestaltete sich die Alarmierung zu einer vermeintlichen Personenrettung an einem Campingplatz, wo laut vorliegender Informationen Hilfeschreie aus einem vom Baum getroffenen Wohnwagen zu hören gewesen sein sollen. Der am Einsatzort eingetroffene Einsatzleiter konnte jedoch Entwarnung geben, es befand sich keine Person im Wohnwagen.

Die Feuerwehr Rohrbach hatte bis in den Morgenstunden des 19.08.2017 insgesamt neun Einsatzaufträge abzuarbeiten.

In erster Linie waren es umgestürzte Bäume, welche Stromleitungen niedergerissen hatten oder die Fahrbahn blockierten. Mehrere Straßensperren waren notwendig. Auch der 30 kVA Stromerzeugers des Katastrophenhilfsdienstes wurde durch die Landeswarnzentrale alarmiert.

Alle Einsätze wurden von insgesamt 24 Kameraden abgearbeitet. Mit Ausnahme der Drehleiter wurden alle Einsatzfahrzeuge für die Beseitigung der Sturmschäden eingesetzt.

 

 

 

Sturmschaden

Ein Gebüsch blockierte in den Morgenstunden des 07. August 2017 die B38 zwischen Rohrbach und Haslach.

Die Polizei veranlasste die Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis über die Landeswarnzentrale.

Um 04:47 Uhr wurden die Kameraden mittels Pagerruf und Handyalarmierung geweckt.

Als Information wurde im Zuge der Alarmierung "Baum über Straße" mitgeteilt.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle konnte festgestellt werden, dass es sich lediglich um ein Gebüsch handelte, welches auf eine Fahrbahnseite ragte und so das Passieren des Straßenabschnitts nur einseitig ermöglichte.

Mittels Motorkettensäge wurde die Behinderung des Straßenverkehrs beseitigt und im Anschluss die Fahrbahn gereinigt.

Ca. 40 Minuten nach der Alarmierung war der Einsatz für unsere Feuerwehr wieder beendet.

 

 

Gebäudeeigentümer verhindert Großbrand

Durch die Landeswarnzentrale wurden ingesamt sieben Feuerwehren am 05.08.2017 um 16:30 Uhr zu einem Brand in einem Heustadl alarmiert.

 

Beim Eintreffen unserer Feuerwehrkameraden konnte bereits durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Oepping Entwarnung gegeben werden und das Eingreifen der Feuerwehr Rohrbach war nicht mehr erforderlich.

Details zum Einsatzverlauf können dem Bericht der Feuerwehr Oepping entommen werden.

 

 

Personenrettung Forstunfall

Zu einer Personenrettung nach einem Forstunfall wurden die Feuerwehren Rohrbach im Mühlkreis und Haslach an der Mühl am 31.07.2017 um 10:16 Uhr alarmiert.

Aufgrund der Informationen durch die Alarmierung rückten das Rüstlöschfahrzeug, das Kranfahrzeug und die beiden Kommandofahrzeuge zum angegebenen Waldstück aus.

Noch während der Anfahrt wurden durch die Landeswarnzentrale weitere Informationen über Funk mitgeteilt.

Der Gruppenkommandant des Rüstlöschfahrzeugs konnte vor Ort in Erfahrung bringen, dass keine Personen eingeklemmt sind.

Die Rettung der verletzten Person erfolgte nach der Erstversorgung durch das Notarztteam und dem Roten Kreuz mittels Spineboard, auf welchem der Verletzte auch aus dem Waldstück getragen wurde.

Die Feuerwehr Rohrbach war um 11:17 Uhr wieder eingerückt und einsatzbereit.

LKW blockiert Bundesstraße

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Über drei Stunden war die Bundesstraße 38 zwischen Rohrbach und Haslach aufgrund eines Verkehrsunfalls gesperrt.

 

Aus unbekannte Ursache kam ein aus Richtung Haslach kommender LKW von der Fahrbahn ab, kippte um und blockierte somit die Straße.

 

Um 10:32 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis.

"Die beim Eintreffen festgestellte Schadenslage ließ Schlimmes vermuten. Drei PKW am Dach, ein LKW in Seitenlage - man musste von mehreren verletzten Personen ausgehen.", so der erste Eindruck der Feuerwehrkameraden. "Gott sei Dank waren die Autos am Dach keine Unfallfahrzeuge, sondern Schrottautos, die der verunfallte LKW geladen hatte. Es befanden sich beim Eintreffen keine Personen mehr in einem Unfallfahrzeug" vervollständig Einsatzleiter OBI Christoph Nigl das Bild.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Rettung und Polizei bereits vor Ort. Die Arbeiten der Feuerwehr beschränkten sich auf das Freimachen der Verkehrswege, wobei aufgrund der Beteiligung eines LKWs auch diese Aufgabe das Geschick der Feuerwehrkräfte forderte.

Um den Linienverkehr zumindest wechselseitig passieren lassen zu können wurden die geladenen Schrottautos in den Seitengraben gehoben. Das weitere Ladegut wurde mittels Schaufel und Besen von einer Straßenseite entfernt.

In Zusammenarbeit mit einer Fachfirma wurde die Aufliegermulde vom Fahrzeug getrennt und aufgestellt.

Dabei stellte sich abermals heraus, dass ein leistungsstarker Kran bei derartigen Einsätzen von besonderer Bedeutung und im Einsatzdienst der Feuerwehr Rohrbach unersetzlich ist. Unser Feuerwehrkran kam bei diesem Einsatz an seine Leistungsgrenzen. Der nächste Feuerwehrkran mit höheren Leistungskapazitäten ist in Bad Leonfelden stationiert.

Neben dem Feuerwehrkran kam auch die Seilwinde des Rüst-Löschfahrzeuges zum Einsatz.

Die weitere Bergung des Fahrzeuges wurde vom Bergeunternehmen durchgeführt.

Nachdem alle Fahrzeuge von der Unfallstelle abtransportiert waren, wurden ausgelaufene Betriebsmittel gebunden und die Straße gereinigt.

Um 13:59 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr Rohrbach wieder beendet.

Baum über Straße

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Am 20.7.2017 um 19.31 Uhr wurden wir neben vielen anderen Feuerwehren aus Oberösterreich zu einem Sturmschaden alarmiert.

Vor Ort stellte sich die Lage folgend da: Ein Baum blockierte die Straße im Bereich der alten Kläranlage und machte das passieren für Fahrzeuge unmöglich. Die Polizei war bereits am Einsatzort anwesend und sicherte die Unfallstelle ab.

Da sich der Einsatzort in einer Einsatzzone befindet, welche von der Feuerwehr Perwolfing betreut wird, wurde entsprechend der gültigen Alarmierungsordnung Rücksprache mit HBI Martin Eisschiel gehalten.
Die Alarmierungsordnung stellt eine Richtlinie für die Zusammenarbeit der Feuerwehren untereinander bzw. mit der Landeswarnzentrale dar, welche unter Anderem, wie im vorliegenden Fall, das Vorgehen bei einer Alarmierung in eine Einsatzzone einer anderen Feuerwehr regelt.

Durch die ausgerückte Mannschaft des Rüst-Löschfahrzeuges wurde die Absicherung der Unfallstelle von der Polizei übernommen. Mittels Motorkettensäge wurde der umgestürzte Baum verkleinert und durch das ebenfalls ausgerückte Kranfahrzeug von der Straße gehoben.

Nachdem die Straße von den gröberen Verunreinigungen gereinigt war, konnte die Straße wieder für den Verkehr freigeben werden.

Zehn Feuerwehrmänner waren mit der Abarbeitung des Einsatzes beschäftigt. Weitere Einsatzkräfte waren in das Feuerwehrhaus eingerückt und hätten weitere Einsätze entgegennehmen können.

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