HBM Andreas Wolfmaier erfolgreich bei "Feuerwehrmatura"

Fünf Monate der intensiven Feuerwehrausbildung haben sich gelohnt.

Bei der Schlussveranstaltung des Leistungsbewerbes am 24.05.2019 konnte unserem Gruppenkommandant das höchste Leistungsabzeichen im Feuerwehrdienst übergeben werden.

Beim Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold wird jeder Bewerber einzeln beurteilt.

Die Teilnehmer müssen sich in mehreren Bereichen beweisen:

  • Ausbildung in der Feuerwehr (Kenntnis und Umsetzung der Ausbildung in der eigenen Feuerwehr)
  • Berechnen, Ermitteln, Entscheiden (Löschmittelbedarf- und Löschmittelverbrauchsberechnungen)
  • Brandschutzplan (Lesen eines Brandschutzplanes)
  • Formulieren und geben von Befehlen (Erteilen von Einsatzbefehlen)
  • Fragen (301 Fragen aus Taktik, Technik und Organisation)
  • Führungsverfahren (schriftliche Bearbeitung eines Brandeinsatzes und eines technischen Einsatzes)
  • Verhalten vor einer Gruppe (Exerzieren einer Gruppe als Kommandant)

Nur 199 Feuerwehrmitglieder aus OÖ stellten sich dieser Herausforderung. Für 28 Bewerber (14%) hat es leider nicht gereicht.

Nach der offiziellen Schlussveranstaltung wurde die Leistung von Andreas Wolfmaier auch bei der Feuerwehr Rohrbach gebührend gefeiert. Im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens gratulierten eine Abordnung des Kommandos, sowie die Familienmitglieder dem erfolgreichen Feuerwehrmitglied.

"Neben dem erworbenen Wissen ist es vor allem die Kameradschaft unter den Teilnehmern von der jeder Einzelne profitiert", brachte es auch Bezirksfeuerwehrkommandant Oberbrandrat Josef Bröderbauer auf den Punkt, "Viele der Teilnehmer haben bereits bzw. werden Führungspositionen in den einzelnen Feuerwehren übernehmen. Durch die gemeinsame Ausbildung im Bezirk wurde das Netzwerk unter den Feuerwehren verbreitert".

Den Glückwünschen unseres Kommandanten bleibt Nichts mehr hinzuzufügen: "Lieber Andy, du kannst mächtig stolz sein auf die erbrachte Leistung. Danke für die Bereitschaft viele Stunden in diese Ausbildung zu investieren."

Funker erfolgreich beim 46. Landesbewerb

mehr als 4
mehr als 4

Am 10. Mai 2019 war die OÖ Landesfeuerwehrschule Treffpunkt der Funker aus ganz Oberösterreich.

Der Bewerb um das Funkleistungsabzeichen in Bronze wurde abgehalten.

553 Teilnehmer und weit über 100 Bewerter waren an diesem Bewerb beteiligt.

Mit dabei auch drei Funker aus Rohrbach-Berg.

Ing. Michael Kepplinger, Paul Lindofer und Harald Past stellten sich der Herausforderung.

Fünf Stationen gibt es beim Funkleistungsbewerb zu absolvieren. Dabei wird das Wissen um den Feuerwehrfunk, die Kartenkunde und das Arbeiten mit einem Alarmplan überprüft. Auch das  Übermitteln von Nachrichten für den Fall einer fehlenden direkten Funkverbindung und das richtige Ausfüllen der Einsatzformulare wird unter Simulation einer Alarmierung abgeprüft.

Auf Abschnittsebene wurden zur Vorberietung vier Ausbildungsabende angeboten, die von allen teilnehmenden Feuerwehrmitgliedern gerne angenommen wurden.

Allen drei Teilnehmer aus Rohrbach-Berg konnte nach dem Bewerb das begehrte Leistungsabzeichen überreicht werden. Mit der gebotenen Leistung wurden sehr gute Platzierungen erreicht, auch wurde die Berechtigung erlangt im nächsten Jahr in der nächsten Stufe „Silber“ anzutreten.

Das dies keine Selbstverständlichkeit ist zeigt die Ergebnisliste. Von 553 Teilnehmern bestanden nur 509 Teilnehmer, weitere 37 Teilnehmer erreichten die vorgegebene Punkteanzahl für den Antritt in der nächst höheren Leistungsstufe Silber nicht.

"Die Leistungen unserer Funker aus Rohrbach-Berg ist beachtenswert. Nur wenige Punkte wurden abgegeben. Bei der besonders einsatzrelevanten Station Funker in einem Einsatzfahrzeug, waren alle unsere Teilnehmer fehlerfrei" ist auch Lotsenkommandant Matthias Harringer, selbst Ausbildner und Bewerter beim Funkleistungsabzeichen sichtlich stolz.

Ein Dank gilt den drei Teilnehmern die viel kostbare Zeit für die Vorbereitung aufbracht haben um sich im Feuerwehrfunk, welcher unbestritten eines der wichtigen Kommunikations- und Führungsmittel in der Feuerwehr ist, zu verbessern und Routine zu sammeln.

Vier Generationen bei der Feuerwehr

Unter den Klängen der Stadtmusikkapelle bei fast frostigen Temperaturen rückten die Feuerwehren Rohrbach und Perwolfing zum Besuch der traditionellen Florianimesse aus. Im Anschluss der Ausrückung gab es natürlich einen kameradschaftlichen Teil im Gasthaus Dorfner.

Kommandant Martin Wakolbinger bedankte sich bei der zahlreich anwesenden Mannschaft für die Ausrückung. Im Zuge des kameradschaftlichen Teils wurde eine Beförderung der Vollversammlung nachgeholt. Paul Lindorfer erhielt sein Dekret zur Beförderung als Oberfeuerwehrmann.

Aber auch Zuwachs in der Jugendgruppe konnte vorgestellt werden. Maria Wakolbinger und Johannes Degenhart traten mit 1. Mai 2019 in die Jugendgruppe ein. Die stolzen, beide Feuerwehrkameraden überreichten die Feuerwehrpässe an die Jungfeuermitglieder. Johannes ist bereits Feuerwehrmitglied der vierten Generation der Familie Degenhart. Urgroßvater, Großvater und Vater waren bzw. sind Mitglieder der Feuerwehr. Maria's Bruder Leonhard, ihr Vater und Großvater sind Feuerwehrmänner in Rohrbach.

80. Geburtstag von Rupert Wakolbinger

Rupert Wakolbinger feierte im April seinen 80. Geburtstag.

Eine Abordnung des Kommandos besuchte anlässlich dieses Jubiläums unseren Kameraden.

In 56 Jahren aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr Rohrbach hat Rupert schon einiges erlebt.

Er war beim 1. OÖ Landesfeuerwehrleistungsbewerb im Linzer Stadion dabei.

Auch im Einsatzdienst war Rupert als Führerscheinbesitzer der Klasse C eine stetige Unterstützung.

Sein Engagement bei der Feuerwehr zeigte sich unter anderem auch bei einem Brand am 23. Juni 1983 in Sexling. Obwohl zu Hause das Heu einzubringen war, rückte Rupert zum Einsatz aus. Wie der Sohn des Jubilar, unser Kommandant Martin Wakolbinger im Rahmen des Besuches erzählte, war es dem Einsatz geschuldet, dass der geplante Familienausflug verschoben werden musste.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen, anhand welcher der Stellenwert der Feuerwehr bei Familie Wakolbinger ersichtlich wird.

Mittlerweile ist bereits die dritte Generation der Familie Wakolbinger bei der Feuerwehr Rohrbach tätig.
Neben dem Jubilar und seinem Sohn, Kommandant Martin Wakolbinger sind auch die Enkelin Maria und der Enkel Leonhard seit 2019 Mitglieder unserer Feuerwehr und führen die Familientradition fort.

Passend dazu schenkte die Feuerwehr ihrem Kameraden ein Bild der drei Generationen.

Lieber Rupert, wir wünschen dir alles Gute zu diesem runden Geburtstag, insbesondere aber viel Gesundheit, damit du weiterhin aktiv in der Kameradschaftsgruppe unsere Feuerwehr unterstützen kannst.

109 Mitglieder - 233 Einsätze - Leistungsbilanz 2018

mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4

Am Freitag, dem 8. März 2019 konnte Kommandant Martin Wakolbinger 84 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr und 10 Ehrengäste, in Summe 94 Damen und Herren im Rot-Kreuz-Haus Rohrbach zur 145. Vollversammlung begrüßen. Zahlreiche Ehrengäste, unter Ihnen Pfarrer Alfred Höfler, Bürgermeister Andreas Lindorfer, Amtsleiterin Karin Fellhofer, Polizeiinspektionskommandant Manfred Hetzmannseder, Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Pachner, die Stadträte Bernhard Donner, Andreas Hannerer ...

... und Weitere folgten der Einladung. Wakolbinger berichtete am Welt-Frauentag, dass die Feuerwehr derzeit 3 Frauen und 106 Männer - also in Summe 109 Mitglieder zählt und es im Berichtsjahr glücklicher Weise keine Austritte oder Todesfälle zu verzeichnen gab.

EINSÄTZE

233 Einsätze: 214 technische, 11 Brandeinsätze und 8 Nachbarschaftshilfen musste die Feuerwehr „erledigen“, etwas weniger als im Vorjahr 2017 (239 Einsätze). Die Zahl der Einsätze war zwar leicht rückläufig, jedoch forderte ein Einsatz die Feuerwehren rund um Rohrbach-Berg gehörig.

Am heißen Sommerabend des 31. Juni 2018 brach in Grub im Wohnhaus eines landwirtschaftlichen Anwesens ein Brand aus. Die seltene Alarmstufe 3 musste ausgelöst werden um dem Feuer Herr zu werden und um kilometerlange Löschleitungen zu verlegen. Schlussendlich standen 348 Helfer mit 37 Fahrzeugen aus 13 Feuerwehren im Einsatz. Jeder hat bei diesem Einsatz sein Bestes gegeben, es gab viel Lob aus der Bevölkerung und auch von der betroffenen Familie. Wakolbinger betonte nochmals, dass er sehr stolz auf „seine Mannschaft“ und die Hilfsbereitschaft aller Feuerwehren ist, dieser schwierige Einsatz konnte gut gemeistert werden.

16.785 Stunden gesamt wurden im Jahr 2018 für Feuerwehrzwecke aufgezeichnet – ein Plus von 1.364 Stunden gegenüber dem Vorjahr.

FAHRZEUGE UND INVESTITIONEN

Für Einsätze und für viele andere Zwecke wurden in Summe 20.082 km mit den Einsatzfahrzeugen zurückgelegt, 4.665 Liter Kraftstoff wurden für Fahrzeuge, Pumpen und Aggregate verbraucht. 176 Stunden waren die Pumpen, Aggregate, Lüfter, Stromerzeuger im Einsatz, berichtete der Gerätewart Klaus Magauer in seinem Bericht.

Die Installierung eines 100kVA-Stromerzeugers, welcher im Keller des Bauhofes eingebaut wurde, war die größte Investition im Feuerwehrhaus. Damit ist das Feuerwehrhaus mit seiner gesamten Infrastruktur gegen länger andauernde Stromausfälle (Stichwort BlackOut) abgesichert.

AUSBILDUNG

Lotsen- und Nachrichtenkommandant Matthias Harringer berichtete über die umfassenden Übungen und Ausbildungen, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden. Nur mit einer fundierten Ausbildung und Kompetenz der eingesetzten Mannschaft kann auch ein Erfolg im Einsatz erzielt werden. 4.400 Stunden Ausbildungszeit wurden in Gruppenübungen, Atemschutzübungen, Einsatzübungen, Höhensicherungsausbildung, Funkübungen, Erste Hilfe Kurse, Kraftfahrer-, Drehleiter- und Maschinistenschulungen und vieles mehr investiert. Allein 46 Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule wurden von der Rohrbacher Florianis besucht.

6 Kameradinnen und Kameraden legten ihre Prüfung beim Funkleistungsabzeichen erfolgreich ab, 12 Mitglieder stellten sich der Prüfung Technisches Hilfeleistungsabzeichen mit Erfolg.

JUGEND

Auch die Jugendbetreuer Daniel Schauer und Günter Leitenmüller blickten auf eine erfolgreiche Saison zurück. Die verschiedenen Bewerbe im Bezirk aber auch am Land wurden mit guten bis sehr guten Erfolgen abgeleistet. Oft war es nur ein ganz kleiner Fehler, der sich einschlich – und beispielsweise einen 3. Rang beim Landesbewerb verhinderte. Aber sogar ein Sieg war zu verzeichnen: Beim Bezirksbewerb in Julbach konnte in Bronze in der Klasse 1 ein 1. Platz erreicht werden. Viele andere Aktivitäten, wie die Teilnahme am Jugendlager, die Erprobungen und auch der Wissenstest standen am Programm. Christoph Stallinger legte die Prüfung zum Jugendfeuerwehrleistungsabzeichen in Gold ab. Gemeinsam mit Mathias Neumüller wurde er nun mit 16 Jahren aus der Jugend „entlassen“ und in den Aktivstand überstellt.

JUGEND AB 8

Eine Premiere erlebten die Anwesenden der Vollversammlung. Seit 2019 ist es möglich, Mädchen und Burschen schon ab 8 Jahren in die Feuerwehrjugend aufzunehmen. 7 Burschen im Alter zwischen 8 und 10 Jahren wurden „frisch eingekleidet“ und erhielten vom Kommandanten den Feuerwehrpass ausgehändigt – damit sind sie als Jugendfeuerwehrmitglieder in der Feuerwehr offiziell aufgenommen.

ANGELOBUNG NEUER MITGLIEDER

Mathias Neumüller und Christoph Stallinger, beide von der Jugendgruppe in den Aktivstand übergetreten, legten gegenüber dem Kommandanten ihr Treuegelöbnis ab.

BEFÖRDERUNGEN

Stefan Gabriel, Paul Lindorfer, Stephan Madlmayr, Lisa Harringer, Michael Lindorfer, Günther Wolfmaier, Andreas Pachner, Walter Altendorfer, Peter Grininger, Markus Kroiß und Karl Zippusch wurde jeweils der nächst höhere Dienstgrad zuerkannt.

EHRUNGEN UND AUSZEICHNUNGEN

Die Feuerwehrdienstmedaille für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Markus Kroiß und Wolfgang Veit jun., die Medaille für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Karl Lehner.

Für besondere Verdienste im Feuerwehrwesen wurde Johann Wiesinger mit dem Verdienstzeichen des Bezirkes in Bronze ausgezeichnet. Das Verdienstzeichen des Bezirkes in Gold konnte Thomas Mayr verliehen werden.

Mit einer hohen Auszeichnung, nämlich der Florianmedaille des Oberösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes III. Stufe wurden David Höllwirth und Hubert Springer jun. für ihre langjährigen besonderen Verdienste im oberösterreichischen Feuerwehrwesen ausgezeichnet.

DANK UND ANERKENNUNG

Die Rot-Kreuz-Stelle Rohrbach unter Ortsstellenleiter Klaus Klopf feierte ihr 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass und in Würdigung der besonderen professionellen und freundschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz wurde an Klaus Klopf für sein gesamtes Team eine Glasurkunde überreicht.

Ehrenkommandant Martin Eisschiel, der nach 25 Jahren im Kommando und nach 11 Jahren als Kommandant der Feuerwehr Perwolfing sein Amt zurücklegte wurde für seine besonderen Verdienste im gemeinsamen Wirken in der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg und in der Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Rohrbach mit einer Glasurkunde gewürdigt.

ANERKENNENDE WORTE

Die Ehrengäste und Vertreter der Einsatzorganisationen zollten der Feuerwehr Lob für ihre Leistungen. Der Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Pachner, der Ehren-Bezirksfeuerwehrkommandant Erich Nößlböck, der Polizeiinspektionskommandant Manfred Hetzmannseder und der Ortsstellenleiter Klaus Klopf betonten vor allem die professionelle und gute Zusammenarbeit bei vergangenen Einsätzen und das positive freundschaftliche Miteinander.

Der Bürgermeister Andreas Lindorfer und die Stadträte Andreas Hannerer und Bernhard Donner bedankten sich für die wertvolle Arbeit der Feuerwehr für und im Namen der Bürger von Rohrbach-Berg.

Im Anschluss an die Vollversammlung lud die Feuerwehr alle Teilnehmer zu einem Essen ein.

WEITERE BEITRÄGE LADEN