Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rohrbach

 
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Truppmannausbildung erfolgreich absolviert

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Absolventen der TruppmannausbildungAm Samstag, 14.03.2015 fand für acht unserer Kamerad(in)en der letzte Tag der Truppmannausbildung in der Feuerwehr statt.

Seit August 2014 stellten sich eine Feuerwehrfrauen und sieben Feuerwehrmänner einmal monatlich der 70 Stunden umfassenden Truppmannausbildung.
Dabei wurden zu den verschiedensten theoretischen und praktischen Themen unterrichtet.

Nachdem vormittags noch die letzten offenen Ausbildungsthemen abgearbeitet wurden, fand nachmittags unter Aufsicht des Kommandanten ABI Martin Wakolbinger und einem Teil der Ausbilder die Abschlussübung statt.

Bei der Abschlussübung galt es, in zwei unterschiedlichen Szenarien, jeweils auf Basis der Löschgruppe, die vorgegebenen Einsätze zu bewältigen.

In der ersten Übungsannahme wurde die Brandbekämpfung einer Scheune in Harrau durchzuführen. Als Löschwasserversorgung stand ein Hydrant in ca. 180 m Entfernung vom Brandobjekt zur Verfügung.

Im zweiten Übungsszenario galt es einen Heckenbrand in der Fadingerstraße zu bekämpfen. Hierfür wurde das Wasser aus dem nahegelegenen „Harrauerteich“ entnommen.

"Im Zuge der Abschlussübung konnten die Teilnehmer unter Beweis stellen, dass sie all die praktischen und theoretischen Lehrinhalte der Truppmannausbildung auch in die Praxis umsetzen können", berichtet der Feuerwehrkommandant Martin Wakolbinger.

Bereits in zwei Wochen stellen sich die acht Kamerad(in)en der nächsten Hürde in ihrer noch so jungen „Feuerwehrkarriere“ und besuchen an zwei aufeinanderfolgenden Samstagen den Grundlehrgang im Bezirk, welcher im Feuerwehrhaus Rohrbach abgehalten wird.

Für den Grundlehrgang sowie die weitere Zukunft in der Feuerwehr Rohrbach wünschen alle Kameraden der FF Rohrbach viel Erfolg und alles Gute!

Spuehlen des HydrantenBrandbekaempfungEntnahme der TragkraftspritzeDer Loeschtrupp bei der Brandbekaempfung

 

 

Sturmtief Niklas

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Ein Sturmtief bescherte auch der Feuerwehr Rohrbach am 31.03.2015 zwei Sturmeinsätze.

Drehleiter beim Sichern der FassadeSpengler beim Arbeiten an der FassadeFassadensicherung im Ortsgebiet

Zum ersten Einsatz wurde die Feuerwehr Rohrbach um 15:08 Uhr alarmiert.

Vermutlich aufgrund des starken Windes lösten sich bei einem Gebäude Fassadenteile. Diese drohten auf die darunter vorbeiführende Straße zu stürzen.

Der Einsatzleiter ABI Martin Wakolbinger rückte mit dem Kommandofahrzeug 1 zu der Einsatzadresse aus und erkundete die Schadenslage.

Schnell war klar, dass sowohl das Kommandofahrzeug 2 und die Drehleiter an der Einsatzstelle benötigt werden.

Die im Feuerwehrhaus auf weitere Anweisungen wartenden Kameraden der Feuerwehr Rohrbach konnten unverzüglich mit diesen beiden Fahrzeugen ausrücken.

In Zusammenarbeit mit der eintreffenden Polizei wurde eine Umleitung für sämtliche Fahrzeuge eingerichtet und die Einsatzstelle abgesichert.

Die gelöste Fassade wurde durch einen Mitarbeiter eines Spenglereifachbetriebs, welcher vom Drehleiterkorb sicher arbeiten konnte befestigt.

Nach Beseitigung der Gefahr konnte die Umleitung aufgelassen werden und die Feuerwehr Rohrbach rückte nach ca. 50 Minuten wieder in das Feuerwehrhaus ein.

Im Einsatz waren acht Kameraden mit den bereits o.a. Fahrzeugen. Weitere zwölf Kameraden standen für weitere Einsätze in Bereitschaft.

Der Baum blockiert die StrasseBaum über Straße Entfernen des Baumes

Um 18:03 Uhr wurden abermals alle Kameraden der Feuerwehr Rohrbach mittels Pager- und Handyalarmierung zum Feuerwehrhaus gerufen.

"Baum über Straße, B127 Scheiblberg zwischen Rohrbach und Neundling" lautete der Alarmtext, welcher die eintreffenden Kameraden im Feuerwehrhaus erwartete. Aufgrund der Anforderungen rückte das Rüst-Löschfahrzeug und das Kranfahrzeug aus.

Nachdem auf der B127 kein über die Straße liegender Baum festgestellt werden konnte wurde auch das Kommandofahrzeug 2 zum Ausrücken aufgefordert um die Nebenstraßen der B127 abzufahren und den über die Straße liegenden Baum zu finden.
Nach kurzer Suche wurde die Einsatzstelle in einem kleinen Waldstück in Scheiblberg gefunden.

Nachdem der Straßenabschnitt abgesichert war, wurde mit dem Entfernen des Baums von der Straße begonnen. Mittels Motorsäge wurde der Baum zerkleinert und in der angrenzenden Böschung abgelegt. Weiters wurde die Straße von gröberen Verunreinigungen im betroffenen Straßenteil befreit. 

Nach 35 Minuten war der Einsatz für die eingesetzten Kameraden wieder beendet.