Freiwillige Feuerwehr der Stadt Rohrbach

 
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Flughelferlehrgang in Windischgarsten

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Feuerwehr FlughelferAbseilen vom HubschrauberFlughelfer am BergIm Rahmen der Weiterbildung für ausgebildete Flughelfer fand im Oktober 2015 ein Lehrgangstag in Windischgarsten statt. Alfred Pfleger und David Höllwirth des Flughelfer-Sützpunktes Rohrbach nahmen an diesem Lehrgang teil. Drei Hubschrauber des Österreichischen Bundesheers mit Besatzungen und die Bergrettung Windischgarsten untertstützten die Feuerwehr-Kräfte. Vormittags wurde ein Stationsbetrieb durchgeführt. Die erste Station war das Auf- und Abseilen vom und in den Hubschrauber in alpinen Gelände. Mit Unterstützung der Bergrettung wurde im hochalpinen Gelände ein Seilgeländer angebracht, die Flughelfer konnten dort gesichert bis auf den Gipfel aufsteigen, wo sie dann ein Hubschrauber abholte und zurück ins Tal brachte. Nachmittags wurde eine Waldbrandsituation mit 2 Einsatzgbieten im hochalpinen Gelände des Nationalpark Kalkalpen beübt. Im Tal in der Nähe der Villa Sonnwend war der Absprungplatz. Dort wurden Geräte, Personal und Wasser bereitgestellt und in die Einsatzgebiete verflogen. Einige tausend Liter Löschwasser, Pumpen, Schläuche, Werkezuge und natürlich Feuerwehr-Personal zum Bekämpfen des Waldbrandes wurden von den Hubschraubern aufgenommen. Die Übung verlief reibungslos, das Wetter spielte mit - und der Abschluss des langen Übungstages (von 06 bis 21 Uhr) fand im Hotel Sperlhof bei Nachbesprechung und Kräftigung statt.

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Flughelferfortbildung

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Drei Mitglieder der Feuerwehr Rohrbach nahmen an der Flughelferweiterbildung in Windischgarsten teil.

Für zwei Kameraden war dies die erste Fortbildung am Sektor Flughelfer, hatten diese doch erst vor kurzen den Flughelferlehrgang absolviert.
Somit diente diese Fortbildung als Abschluss der Flughelferausbildung.
Vom Österreichischen Bundesheer wurden für die Fortbildung zwei Hubschrauber des Types Agusta Bell 212 und eine Aluette 3 zu Verfügung gestellt.
So konnte das Einweisen von Hubschraubern, die Aufnahme von Außenlasten und der Windenbetrieb praktisch beübt werden.

Die neu ausgebildeten Flughelfer Thomas Pachner und Maximilian Höfler unterstützen die bestehenden Flughelfer David Höllwirth und Alfred Pfleger bei Einsätzen, welchen einen Hubschraubereinsatz notwendig machen.

AB 212 im FlugEinweisen einer AB212

GruppenfotoÜberreichung des Flughelferausweises

 

Übung "Maria Trost 11"

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AB 212 des ÖBHUnter dem Namen Maria Trost 11 wurde am 22. Juli 2011 eine ganz spezielle Feuerwehrübung abgehalten. In Zusammenarbeit mit der Caritas OÖ, dem österreichischen Bundesheer, dem Roten Kreuz, der Polizei und der Rettungshundestaffel führte die Feuerwehr Rohrbach diese Übung durch. Eine Gruppe der Caritas Rohrbach war im Berger Wald, nähe der Wahlfahrtskirche Maria Trost unterwegs, als sie plötzlich einen Waldbrand bemerkten, und auf Grund der Rauchentwicklung nicht mehr flüchten konnten. Die Feuerwehr und die anderen Einsatzorganisationen wurden alarmiert. Schnell konnte festgestellt werden, dass ein Zufahren mit Rettungsfahrzeugen nicht möglich war. Daher wurde eine Unterstützung mit Hubschraubern angefordert. Das österreichsiche Bundesheer war mit einem Hubschrauber Agusta Bell 212 zur Hilfe. Beim "Zizlbauer" in Berg bei Rohrbach konnte ein entsprechender Landeplatz gefunden werden. Mit allen Verantwortlichen wurde ein Erkundungsflug durchgeführt, der Brand und die eingeschlossenen Personen wurden lokalisiert. Priorität hatte die Rettung der vier eingeschlossenen Personen. Ein Flugretter des ÖBH wurde zu den Verletzten abgeseilt, mit zwei Rettungsflügen konnten die eingeschlossenen Personen aus dem Brandgebiet geflogen werden und dem Roten Kreuz zur Versorgung übergeben werden.

Nun galt es, den Waldbrand zu bekämpfen. Übungsannahme war, dass es nicht möglich sei, mit Feuerwehrfahrezugen und Gerätschaft zum Waldbrand zuzufahren. Diese Annahme war am Maria-Trost-Berg nur fiktiv, aber die Erfahrung aus Waldbrandbekämpfungen zeigt, dass dies in steilem Bereich oft notwendig ist. Der Flughelferstützpunkt Rohrbach ist unter anderem auch bei Brandeinsätzen beispielsweise im gesamten Böhmerwald zuständig. Mannschaft wurde zum Einsatzort geflogen und dort mit der Winde abgeseilt. Es folgte ein Transportflug von Feuerwehrgerätschaft. Mit dieser Mannschaft und Gerätschaft konnte der Brand schnell bekämpft werden. Nach Einsatzende musste natürlich Mannschaft und Gerät wieder zurück zum Landeplatz geflogen werden.

Bei der Übungsnachbesprechung wurde festgestellt, dass die Zusammenarbeit verschiedenster Organisationen für einen Einsatzerfolg sehr wichtig ist. Oberstes Ziel war, Erfahrung austzutauschen, die Gefahren zu kennen und Besonderheiten im Umgang mit Hubschraubern zu beüben. Vor allem bei größeren Waldbrandsituationen ist die Feuerwehr auf die Zusammenarbeit mit Fluggeräten angewiesen. Die Flughelfer der Feuerwehr Rohrbach nehmen jährlich zwei Mal an Übungen mit Hubschraubern teil.

Fotogallerie von Johann Fillip

 

Waldbrandübung

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Im Mai 2010 wurde der Flughelferstützpunkt Rohrbach zu einer Waldbrand-Übung nach Engelhartszell eingeladen. Gemeinsam mit den Feuerwehren Engelhartszell, Mayrhofen, der Höhenrettungsgruppe aus Vöcklabruck, dem Roten Kreuz, dem Österreichischen Bundesheer aus Aigen im Ennstal wurde ein größeres Szenario beübt. Eine Wandergruppe war in einem steilen Waldgebiet unterwegs, und auf Grund eines ausgebrochenen Waldbrandes war ihnen der Rückweg versperrt. 2 Personen waren verletzt. Entsprechendes Rettungspersonal wurde auf den Berg geflogen, und weil der Hubschrauber Alouette III im steilen Gelände nicht landen konnte, wurden Einsatzkräfte vom fliegenden Hubschrauber mittels Winde abgeseilt. Als die Personenrettung abgeschlossen war, wurde ein 3.000 - Liter fassender Standbehälter zum Einsatzgebiet geflogen, danach wurden einige Löschwassertransportflüge mit Wasser aus der Donau durchgeführt. Vom Behälter aus konnte die Feuerwehr einen Löschangriff zum Schützen eines gefährdeten Hauses durchführen. Die drei Flughelfer aus Rohrbach übernahmen die Landeplatzerkundung, das Einweisen des Hubschraubers, waren hilfreich bei der Personenrettung und beim anschließenden Löschangriff. Bei herrlichem Wetter, in schöner Natur und professioneller Übungsleitung eine sehr gelungene Übung.

 

Lehrgang für die Flughelfer

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Flughelfer Alfred PflegerFlug der Alouette III

Am 27. und 28. Oktober 2009 nahmen die drei Flughelfer der Feuerwehr Rohrbach (Alfred Pfleger, David Höllwirth und Christoph Nigl) am Lehrgang für Flughelfer in der Feuerwehrschule Linz bzw beim Fliegerhorst Vogler der Österreichischen Bundesheeres in Linz-Hörsching teil.

Geübt wurde an den Hubschraubertypen Alouette III, Agusta Bell 212 und Black Hawk S70 jeweils das Einweisen des Hubschraubers, das Ein- und Aushängen von Lasten, das Auf- und Abseilen am fliegenden Hubschrauber sowie auch eine Verletztenrettung über die Winde des Alouette III. Auf Grund von mangelnder Sicht konnten die Übungsteile Löschwasserflug 3.000 Liter mit dem Black Hawk nicht beübt werden. So konnte allerdings der Transport von Mannschaft beim Black Hawk mit Erkundungsflug beübt werden.

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Die Flughelfer der Feuerwehr Rohrbach werden vorwiegend bei Waldbränden, bei denen Hubschrauber im Einsatz sind alarmiert und unterstützen dort die örtlichen Feuerwehrkräfte bei der fliegerischen Einsatzleitung. Der Flughelferstützpunkt Rohrbach ist der Einzige im gesamten Mühlviertel.

 


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