Kegelabend 2017

Der Abend des 08.04.2017 stand ganz im Zeichen der Kameradschaft. Es fand der traditionelle Kegelabend beim Wirt z’Arnreit statt.

Einige Kameraden und deren Partner haben sich um 19:30 Uhr getroffen und nach dem allgemeinen „Einschießen“ begann die Wertung. Familie Lehner war wie jedes Jahr nicht zu schlagen.
Doch die Reihung beim Kegeln war nicht so wichtig, mal Themen abseits der Feuerwehr zu besprechen und das olympische Motto „Dabei sein ist alles“ standen im Vordergrund.
Denn neben dem fachlichen Können ist im Einsatzdienst besonders wichtig, sich auf seine Kameraden verlassen zu können. Das Vertrauen unter den Kameraden wird mit derartigen Veranstaltungen gestärkt.

Einsatzübung ProMente

mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4

Am 31.03.2017 um 14:00 trafen sich 19 Kameraden zur Einsatzübung der Gruppe Ganser. Um eine möglichst realitätsnahe Übung zu ermöglichen ist es bei Einsatzübungen nicht üblich, dass die Kameraden wissen um welches Übungsobjekt es sich handelt. Alarmiert wurden wir schließlich in die Kindergartenstraße 3. Dort befindet sich das betreute Wohnheim ProMente.

Bei der Anfahrt wurde dem erstausfahrenden Fahrzeug bereits mitgeteilt, dass sich noch eine vermisste Person in dem Gebäude befand. Durch die vorbildliche Kennzeichnung der diensthabenden Betreuerin konnte sie uns rasch das betroffene Zimmer auf dem Brandschutzplan zeigen. Der Atemschutztrupp hatte somit leichte Arbeit. Nachdem der Brandraum lokalisiert war und der Brand gelöscht war, wurde Übungsende gegeben. Einen herzlichen Dank gilt dem ProMente Team für die Möglichkeit das Objekt zu beüben. 

Springer Hubert sen. feiert 70. Geburtstag

Unser Ehren-Brandinspektor Hubert Springer sen. feierte im März 2017 seinen 70. Geburtstag. Dies war ein freudiger Anlass für das Kommando und weiteren Funktionären der Feuerwehr, ihm und seiner Frau einen Besuch abzustatten.

Seit dem Jahr 1977 bis zum Mai 2014, also über einen Zeitraum von !34! Jahren übte Hubert durchgehend eine Funktion in der Feuerwehr aus. Als Gruppenkommandant, Zugskommandant, Lotsenkommandant und Gruppenkommandant der Kameradschaftsgruppe prägte er die Feuerwehr Rohrbach nachhaltig. Vor allem im Bereich der Ausbildung, aber auch im Einsatzdienst und bei unseren Landesbewerben meisterte Hubert die verantwortungsvollen Tätigkeiten mit Bravour. Hubert ist aber heute noch aktiv im Feuerwehrgeschehen integriert. Bei vielen Einsätzen sorgt er in der Florian-Station durch seine große Erfahrung für die notwendige Ruhe, Professionalität und unterstützt dadurch die Einsatzkräfte vor Ort wesentlich.

Lieber Hubert, wir wünschen dir auch auf diesem Wege nochmals alles Gute zum 70. Geburtstag und bedanken uns für die wundervolle Bewirtung und geselligen Stunden, die wir bei dir verbringen durften.

Brandmeldealarm

Um 03:06 Uhr wurden die Feuerwehrmitglieder am 24.03.2017 aus den Betten gerufen.

Auf den Pagern war "Brandmeldealarm" als Einsatzstichwort zu lesen. Entsprechend der Ausrückeordnung rückte die Feuerwehrmannschaft mit dem Kommandofahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug und der Drehleiter aus.

Der Einsatzleiter konnte am Feuerwehrbedienfeld die Meldernummer ablesen und die Lage wurde nach Lokalisierung des Melders erkundet.
Dabei konnte keine Brandentwicklung festgestellt werden und die insgesamt 25 Kameraden konnten um 03:40 Uhr den Einsatzdienst wieder beenden.

Anhänger durch Böe umgestürzt

Ein Firmenwagen mit einem Tandemanhänger war auf der Tannberg-Landesstraße zwischen Rohrbach-Berg und Sprinzenstein unterwegs. Im Ortschaftsbereich von Lanzerstorf erfasste das Fahrzeuggespann eine Windböe. Der unbeladene Planenanhänger stürzte dadurch während der Fahrt um und blieb auf der Seite liegen. Der Anhänger löste sich nicht vom Zugfahrzeug, so wurde das Zugfahrzeug durch das Umstürzen des Anhängers am Heck in die Höhe gehoben.

Die Feuerwehr Rohrbach rückte mit dem Kranfahrzeug und dem Rüstlöschfahrzeug zur Fahrzeugbergung aus. Zuerst musste der Kleinbus gegen weiteres Verrutschen gesichert werden. Vorsichtig wurde das Heck des Fahrzeuges mit dem Kranfahrzeug und einer Lasttraverse angehoben, sodass sich der Zug von der Anhängerkupplung löste und der Anhänger abgehängt werden konnte. Der Lieferwagen wurde langsam auf die Fahrbahn gestellt. Im Anschluss zogen die Einsatzkräfte mit der Seilwinde den auf der Seite liegenden Anhänger wieder auf die Räder - gleichzeitig wurde das Fahrzeug gegen rasches Umstürzen mit dem Kranfahrzeug gesichert. Durch die schonende Arbeit entstand am Anhänger und am Zugfahrzeug kein weiterer Schaden. Die Feuerwehr Rohrbach war mit 25 Frau/Mann und 4 Fahrzeugen ca. 70 Minuten im Einsatz.

143. Vollversammlung - 227 Einsätze

mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4

Am Samstag, dem 11. März 2017 konnte Kommandant Martin Wakolbinger 1 Kameradin, 73 Kameraden der Feuerwehr und 10 Ehrengäste im Rot-Kreuz-Haus Rohrbach zur 143. Vollversammlung begrüßen.

Zahlreiche Ehrengäste, unter Ihnen Pfarrer Alfred und Kaplan Matthäus, der Bürgermeister Andreas Lindorfer und Vizebürgermeister Franz Hötzendorfer, Bezirksrettungskommandant Johannes Raab und Rot-Kreuz-Ortststellenleiter Klaus Klopf, Polizeiinspektionskommandant Alois Sonnleitner, der Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Bröderbauer folgten der Einladung. Wakolbinger berichtete, dass die Feuerwehr derzeit 108 Mitglieder zählt, was historisch einen neuen Höchststand darstellt.

EINSÄTZE UND AUSBILDUNG

227 Einsätze: 199 technische, 21 Brandeinsätze und 7 Nachbarschaftshilfen musste die Feuerwehr erledigen. Alle Einsätze konnten unfallfrei und bestens erledigt werden – 1.639 Einsatzstunden wurden aufgezeichnet. Wakolbinger blickte in seinem Bericht auf die Großbrände in Keppling im Februar und in Sexling im Dezember zurück. Er betonte die Wichtigkeit der zeitgemäßen Ausrüstung, die sofortige Verfügbarkeit von 8.000 Liter Löschwasser der Tankwägen im Pflichtbereich und die intensive Ausbildung – dadurch konnten die fordernden Brandeinsätze ohne Probleme gemeistert werden.

15.581 Stunden gesamt wurden im Jahr 2016 für Feuerwehrzwecke aufgezeichnet – 8 Vollbeschäftigte wären notwendig, um dieses Pensum an „Arbeitsstunden“ leisten zu können.

Dafür und für viele andere Zwecke wurden in Summe 15.691 km mit den Einsatzfahrzeugen zurückgelegt, 4.391 Liter Kraftstoff wurden für Fahrzeuge, Pumpen und Aggregate verbraucht. Mit 115 Betriebsstunden war das Kranfahrzeug am längsten im Einsatz, berichtete Thomas Mayr, der Verantwortliche für den Fuhrpark.

David Höllwirth führte in drei Gesprächsrunden durch den Abend und die verschiedenen Themenbereiche. Zu Ausbildung, Anschaffungen, Kassawesen und die Jugendarbeit wurde Rede und Antwort gestanden. Der Gruppenkommandant Patrick Ganser berichtete über die Anschaffung der neuen Realbrandausbildungsanlage, bestehend aus 3 Hochseecontainern. Maximilian Höfler, Patrick Ganser, Mario Märzinger, Thomas Pachner und Andreas Pachner sind die Ausbilder für die neue Anlage, welche im Jahr 2017 so richtig ihren Betrieb aufnehmen wird.

ERFOLGREICHE JUGENDGRUPPE

Das Jugendbetreuter-Team Günter Leitenmüller, Michael Lindorfer und Daniel Schauer berichtete über eine äußerst erfolgreiche Bewerbssaison, über tolle Erlebnisse beim Jugend-Action-Day oder das Jugendlager in Ulrichsberg. Die Rohrbacher Jung-Florianis schlugen so richtig zu – so wurden sie bei den verschiedenen Bewerben 3-mal Erster, 3-mal Zweiter und 2-mal Dritter – damit steigen sie für die heurige Saison in die 1. Klasse auf.

ANGELOBUNG

5 neue Mitglieder wurden im feierlichen Rahmen angelobt: Stefan Gabriel, Michael Kepplinger, Paul Lindorfer, Stephan Madlmayr und Florian Peherstorfer legten gegenüber dem Kommandanten ihr Gelöbnis ab.

BEFÖRDERUNGEN UND AUSZEICHNUNGEN

Lisa Harringer, Michael Lindorfer, Mario Märzinger, Patrick Ganser, Maximilian Höfler, Daniel Schauer, Thomas Pachner, Georg Klecatsky und Johannes Raab wurde der nächst höhere Dienstgrad zuerkannt.

Für besondere Verdienste in der Feuerwehr wurden Matthias Harringer, Markus Hurnaus und Roland Manzenreiter mit dem Verdienstzeichen des Bezirkes in Silber ausgezeichnet.

Die Feuerwehrdienstmedaille für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielt Michael Liebletsberger, für 50-jährige Mitgliedschaft wurden die Kameraden Friedrich Hauer, Wolfgang Veit sen. und Hermann Vierlinger ausgezeichnet.

Kamerad Johann Pauli erhielt schon am Vortag bei der Abschnittsfeuerwehrtagung die Bewerterspange in Gold vom Abschnittsfeuerwehrkommandanten überreicht.

ANERKENNENDE WORTE

Die Ehrengäste und Vertreter der Einsatzorganisationen zollten der Feuerwehr Lob für ihre Leistungen. Der Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Bröderbauer, der Feuerwehrkommandant Martin Eisschiel, der Rot-Kreuz-Ortsstellenleiter Klaus Klopf und der Polizeiinspektionskommandant Alois Sonnleitner betonten vor allem die professionelle und gute Zusammenarbeit bei vergangenen Einsätzen. Die Stadträte Andreas Hannerer, Gerhard Kübelböck, Franz Hötzendorfer und Bürgermeister Andreas Lindorfer bedankten sich für die wertvolle Arbeit der Feuerwehr für und im Namen der Bürger von Rohrbach-Berg.

Im Anschluss an die Vollversammlung lud die Feuerwehr alle Teilnehmer zu einem Essen ein.

Sturmtief Thomas

Gleich zu zwei Einsätzen wurde die Feuerwehr Rohrbach am 24.02.2017 gerufen.

Die Wetterwarndienste warnten bereits im Vorfeld vor Sturmtief THOMAS, welches in der Nacht auf Freitag auch über Rohrbach-Berg gezogen ist.

In den Morgenstunden wurden die Kameraden mittels Personalrufempfänger und Telefonverständigung zu einem Sturmschaden alarmiert.

Bäume blockierten einen Streckenabschnitt der Mühlkreisbahn, ein Bahnbetrieb war daher nicht möglich.

Um die Sicherheit der eigenen Feuerwehrkräfte zu gewährleisten wurde zuerst mit dem Lokführer der im Bahnhof Haslach befindlichen Zuggarnitur Kontakt aufgenommen. In weiterer Folge gab es noch ein Telefonat mit dem Notfallkoordinator der Österreichischen Bundesbahnen, welcher für Einsätze im Gleisbereich verantwortlich und somit Ansprechpartner für die Feuerwehr ist.

So konnte sichergestellt werden, dass kein Zug auf den Gleisen unterwegs war, welcher die eingesetzten Kameraden übersehen hätte können. 
Da die Schadensstelle nicht mit den Fahrzeugen der Feuerwehr Rohrbach erreichbar war, musste die Mannschaft mit den benötigten Geräten zu Fuß zur Einsatzstelle vorrücken. 
Auch der schlechte Funkkontakt in diesen Bereichen unseres Pflichtbereiches erschwerte die Arbeiten.

Dennoch konnte der Einsatz bereits 35 Minuten nach Erstalarmierung soweit abgehandelt werden, dass ein passieren des nächsten Zuges wieder möglich gewesen wäre.

Ein weiterer Einsatz wurde am Nachmittag über den Journaldienst abgehandelt.
Durch den Sturm dürfte ein Sonnenschirm verblasen worden sein und hatte sich in einer Dachrinne verfangen. Mit der Drehleiter wurde der Sonnenschirm geborgen und dem Besitzer übergeben. Auch dieser Einsatz war nach ca. einer halben Stunde abgearbeitet.

Jahresbericht 2016

Der Jahresbericht 2016 informiert auf 24 Seiten komprimiert über das abgelaufene Feuerwehrjahr: 227 Einsätze, 15.581 Feuerwehrstunden, 10 Seiten Berichte über die vergangenen Einsätze, die Mannschaftsveränderungen, unsere erfolgreiche Jugendgruppe "vor den Vorhang", über Ausbildung und Übung, über erreichte Leistungsabzeichen und kameradschaftliche Ereignisse und vieles mehr können Sie sich informieren.

Brandmeldealarm durch Druckknopfmelder

Am 30.01.2017 wurde die Feuerwehr Rohrbach zu einem Brandmeldealarm zu einer Behörde in Rohrbach gerufen.

Um 11:35 Uhr meldete die Brandmeldeanlage aufgrund der Auslösung eines Druckknopfmelders den Alarm an die Landeswarnzentrale.

Bei der Betätigung eines Druckknopfmelders geht man davon aus, dass tatsächlich ein Brand vorliegt, weshalb hier eine Interventionszeit zur Unterbrechung der Alarmweiterleitung nicht möglich ist.

Der Druckknopfmelder wurde jedoch unwissentlich der Folgen gedrückt. Auch lag beim Eintreffen der Feuerwehr kein Brandausbruch vor.
Eine Dame dürfte im Gebäude die Orientierung verloren haben und konnte in einem Fluchtstiegenhaus dieses im gewünschten Stockwerk nicht mehr verlassen.
Um aus dem Stiegenhaus zu entkommen wurde der Druckknopfmelder betätigt. 
Die Dame dürfte nicht gewusst haben, dass Fluchtstiegenhäuser immer in einer der unteren Etagen verlassen werden können. 

Beim Eintreffen des Einsatzleiters an der Einsatzstelle war der Alarm an der Brandmeldeanlage bereits wieder zurückgestellt.

Die Feuerwehr Rohrbach konnte nach der Lageerkundung und den notwendigen Eintragungen im Brandschutzbuch wieder einrücken.

Ausgerückt waren 11 Kameraden mit dem Kommandofahrzeug 1 und dem Rüstlöschfahrzeug.

Löschmeister Ludwig Almansberger verstorben

Unser Kamerad Löschmeister Ludwig Almansberger ist am 26. Jänner 2017 im 58. Lebensjahr verstorben. Ludwig war seit 1972 Mitglied unserer Feuerwehr.

Die Verabschiedung findet am Mittwoch, 1. Februar 2017 um 14:00 Uhr in der Stadtpfarrkirche Rohrbach statt. Wir werden unserem Kameraden stets ein ehrendes Andenken bewahren.

WEITERE BEITRÄGE LADEN