65. Geburtstag Karl Zippusch

Bereits im März 2020 feierte unser Kamerad Karl Zippusch seinen 65. Geburtstag.

Aufgrund des Lock downs anlässlich der Corona-Krise war es jedoch nicht möglich diesen freudigen Anlass im Kreise der Feuerwehrkameraden zu feiern.

Am 29.06.2020 wurde die Geburtstagsgratulation nachgeholt. Eine Abordnung des Kommandos besuchte Karl Zippusch und durfte sich über eine Einladung in das Gasthaus Dorfner freuen.

Karl ist seit 36 Jahren Mitglied bei der Feuerwehr Rohrbach und Jahre lang aktiver Atemschutzträger.
Im Jahr 1998 absolvierte er das Atemschutzleistungsabzeichen in Gold. Zum damaligen Zeitpunkt konnte dieses noch nicht in Oberösterreich abgelegt werden, sondern musste im Burgenland absolviert werden.

In Laufe seiner Feuerwehrkarriere absolvierte der Jubilar auch das Technische Hilfeleistungsabzeichen in Gold.

Bis heute ist Karl auch verantwortlich für das Kommandofahrzeug 1. Durch die laufende Wartung, Reinigung und Instandhaltung leistet Karl für die ständige Einsatzbereitschaft einen wichtigen Beitrag.

Besonders in Erinnerung bleibt ein Einsatz in den 90er Jahren, bei welchem Karl aufgrund seiner hervorragenden Kenntnisse mit der Elektronik kurzer Hand ein Rührwerk umkehren konnte.

In gemütlicher Runde wurde in alten Erinnerungen geschwelgt und festgestellt, dass die letzten fünf Jahre wie im Flug vergangen sind.

 

Lieber Karl, wir wünschen dir für die nächsten Lebensjahre alles Gute, viel Gesundheit und zahlreiche schöne Stunden im Kreise deiner Kameraden.

Öleinsatz Klaffer

Eine Ölspur in Klaffer beschäftigte am 20. Juni 2020 drei unserer Kameraden in den frühen Nachmittagsstunden. Mittels Personalrufempfänger und Telefonalarmierung wurden sie nach Klaffer am Hochficht nachalarmiert wo bereits die Feuerwehr Klaffer und Ulrichsberg im Einsatz standen.

Die Aufgabe unserer Kameraden bestand im Auffnehmen des Dieselfilms in einem Fischteich mittels des im ÖL-Fahrzeug befindlichen Vlies. Insgesamt waren die 3 Kameraden ca. 2h im Einsatz.

Franz Hötzendorfer feiert 60. Geburtstag

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Mit etwas Verspätung gratulierte die Feuerwehr Rohrbach Ehren-Hauptbrandinspektor Franz Hötzendorfer zu seinem runden Geburtstag. Durch die COVID-19-Einschränkungen bei der Feuerwehr konnten die Geburtstagsbesuche nicht zeitnah durchgeführt werden. Ausgerüstet mit Desinfektionsmittel und unter Beachtung des Sicherheitsabstandes besuchte eine Abordnung der Feuerwehr am 10.06.2020 unseren Feuerwehrkameraden.

Im Zuge der Gratulation wurden die Meilensteine der Feuerwehrkarriere von Ehrenkommandant Franz Hötzendorfer gewürdigt.

Franz Hötzendorfer ist seit 1976 Mitglied bei der Feuerwehr Rohrbach. Viele Jahre war er aktives Mitglied der Bewerbsgruppe und schnell wurden die Führungsqualitäten erkannt.

Bereits zwei Jahre nachdem er die Funktion als Gruppenkommandant übernommen hatte wurde er 1988 zum Kommandant-Stellvertreter gewählt. Fünf Jahre später übernahm er als jüngster Feuerwehrkommandant mit 33 Jahren die Geschicke der Feuerwehr Rohrbach und leitete damit einen Generationswechsel im Kommando ein.

In die Zeit mit Franz Hötzendorfer an der Spitze unserer Feuerwehr fallen die Anschaffung des Kranfahrzeuges 1997 und der Ankauf des Rüst-Löschfahrzeuges. Beide Fahrzeuge leisten bis heute  wertvolle Dienste in der Feuerwehr.

Mit seinem menschlichen Führungsstil gelang es Franz Hötzendorfer und seinen Kameraden des Kommandos 1993 den Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Rohrbach erfolgreich abzuwickeln.

Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit ist der Jahresbericht, welcher bis heute jährlich erstellt und an die Haushalte verteilt wird, auf die gute Zusammenarbeit von Franz Hötzendorfer und Georg Klecatsky im Kommando zurückzuführen.

Im Milleniumsjahr 2000 übergab Franz die Kommandantenfunktion an seinen Stellvertreter.

Als Feuerwehrreferent in der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg hat Vizebürgermeister Franz Hötzendorfer immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Feuerwehr. Insbesondere im Rahmen der Gefahrenabwehr- und Entwicklungsplan durften die Feuerwehr auf seine volle Unterstützung zählen.

Lieber Franz, die Feuerwehr Rohrbach wünscht die alles Gute zu deinem runden Geburtstag, weiterhin immerwährende Gesundheit und zahlreiche gemütliche Stunden im Kreise deiner Kameraden.

Aktion 1220

Auch die Feuerwehr Rohrbach beteiligte sich am Projekt „Aktion 1.220€ - Feuerwehren für die regionale Wirtschaft“. Bei dieser Aktion steht die Unterstützung der regionalen Wirtschaft im Vordergrund. Wir entschieden uns für die Adaptierung unseres Schulungsraum, der doch in die Jahre gekommen ist.

Mithilfe der Rohrbacher Firma SmashLand erarbeiteten wir ein Konzept, das durch die Führung von Marcel Stallinger und und Lukas Ornezeder (beide Fa. SmashLand) professionell abgearbeitet wurde. Das Hauptziel der Renovierung war die Adaptierung der Tontechnik, allerdings wurde auch der Boden von der Firma Schweitzer aus Rohrbach neu abgeschliffen und neu eingelassen, sowie die Wand von einem unserer Kameraden neu gestrichen. Wir danken beiden Firmen für die hervorragende Arbeit. Insgesamt investierte die Feuerwehr Rohrbach so knapp über 7000 Euro aus Eigenmitteln (Frühschoppen, Haussammlung, etc.). Auch all unseren Unterstützern aus der Rohrbacher Bevölkerung dafür ein herzliches Dankeschön

MNS-Verteilung Abschnitt Rohrbach

Unter der Führung von Abschnittsfeuerwehrkommandanten Brandrat Andreas Pachner wurden am 14.05.2020 um 7:00 MNS Masken aus Altenfelden abgeholt, die bereits am Vortag nach Schulen und Abschnitten sortiert wurden. Danach wurden entsprechende Fahrtrouten konzipiert und mit 3 Fahrzeugen wurde die Auslieferung begonnen.

Insgesamt wurden Masken an 16 Schulen im Abschnitt Rohrbach verteilt. Lobende Worte gab es von den jeweiligen Schulen für die Arbeit der Feuerwehr in diesen Zeiten. Insgesamt waren 6 Kameraden an der Aktion beteiligt.

Fahrzeugbrand unter Atemschutz gelöscht

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Am 09.05.2020 um 18:49 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis zu einem Fahrzeugbrand.

 

Im Zuge der Ausfahrtsmeldung an die Landeswarnzentrale wurde der genaue Standort des brennenden Fahrzeuges im Gemeindegebiet von Rohrbach-Berg bekannt.

Bereits auf der Anfahrt war eine Rauchentwicklung für die heranrückenden Einsatzkräfte erkennbar.

Sowohl im Tanklöschfahrzeug, als auch im Rüstlöschfahrzeug rüstete sich ein Atemschutztrupp vollständig aus. Noch vor Eintreffen an der Einsatzstelle wurde die Mannschaft für die einzelnen Aufgaben eingeteilt.

Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurde über zwei Schnellangriffseinrichtungen des Tanklöschfahrzeuges eine umgehende Brandbekämpfung durchgeführt. Zur effektiven Brandbekämpfung wurde unter ständiger Sicherung mit einem Hohlstrahlrohr die Motorhaube geöffnet. So konnte der Brand rasch abgelöscht werden. Vom zweiten Atemschutztrupp wurden noch mittels Wärmebildkamera Nachkontrollen durchgeführt.

Nach dem Abtransport des Brandfahrzeugs wurde die Fahrbahn gereinigt.

Die Feuerwehr Rohrbach stand mit 18 Feuerwehrmitgliedern für ca. eineinhalb Stunden im Einsatz.

Schwerer Verkehrsunfall auf der Lagerhauskreuzung

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Zum dritten Mal in diesem Jahr wurden wir am 22. April 2020 um 10:42 Uhr zu einer Personenrettung nach einem Verkehrsunfall auf die Lagerhauskreuzung alarmiert. Am Einsatzort angekommen konnten wir glücklicherweise feststellen, dass keine Personen mehr in den verunfallten Fahrzeugen eingeschlossen waren.

Von der Feuerwehr Rohrbach wurde der Brandschutz sichergestellt. Dazu wurden bei den unmittelbar beteiligten Fahrzeugen auch die Batterien abgeklemmt.

Nach Freigabe der Unfallstelle durch die Polizei konnten die Aufräumarbeiten begonnen werden.

Um die Verkehrsbehinderung möglichst kurz zu halten, unterstützten die Einsatzkräfte beim Verladen der Unfallfahrzeuge auf Fahrzeuge der Abschleppunternehmen.

Die ebenfalls alarmierte Feuerwehr Arnreit wurde noch auf der Anfahrt darüber informiert, dass ein weiteres Eingreifen nicht mehr notwendig ist.
Wir bedanken uns für die schnelle Hilfe bei unserer Nachbarfeuerwehr. Auch wenn der Einsatz im konkreten Fall nicht mehr notwendig war, ist es gut zu wissen, dass trotz Krisenzeiten schlagkräftige Feuerwehren in den Nachbargemeinden zur Unterstützung stets einsatzbereit sind.

Die Feuerwehr Rohrbach stand mit vier Fahrzeugen und 24 Feuerwehrmitgliedern im Einsatz.

Entsprechend dem Einsatzstichwort "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" erfolgte die Alarmierung mittels Sirene. Aufgrund der dabei anzunehmenden Menschengefährdung, machten sich trotz der getroffenen Diensteinteilung alle aktiven Feuerwehrmitglieder der Feuerwehr Rohrbach auf den Weg in das Feuerwehrhaus. Insgesamt wären daher 31 Einsatzkräfte aus Rohrbach zur Verfügung gestanden.

Bericht auf Laumat.at

Bericht auf fotokerschi.at

Werkstättenbrand in der Bahnhofstraße

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Durch das rasche Eingreifen von vier Feuerwehren konnte am 21.04.2020 ein Großbrand in einem Gewerbebetrieb verhindert werden. Um 06:21 Uhr wurden die Feuerwehren Perwolfing, Rohrbach im Mühlkreis, Oepping und St. Oswald bei Haslach entsprechend dem gültigen Alarmplan der Einsatzzone Perwolfing alarmiert.

Bereits bei der Anfahrt war eine Rauchwolke zu sehen. Umgehend wurden alle nachrückenden Kräfte aufgefordert, Atemschutztrupps zur Brandbekämpfung ausrüsten zu lassen.

Die Mannschaft des Tanklöschfahrzeuges führte nach Eintreffen an der Einsatzstelle die Brandbekämpfung im Außenangriff mit mehreren Rohren durch.

Die Feuerwehr Perwolfing bekämpfte das ausgebrochene Feuer unter Atemschutz im Innenangriff.

Die weiteren Einsatzkräfte führten Nachlöscharbeiten durch, belüfteten das Gebäude mit Hochleistungslüftern und stellten die Wasserversorgung vom örtlichen Hydrantennetz sicher.

Ca. eine Stunde nach der Alarmierung konnte durch den Einsatzleiter der FF Perwolfing "Brand aus" gegeben werden.

Die Feuerwehr Rohrbach stand mit 31 Einsatzkräften, sowie sechs Fahrzeugen im Einsatz.

Durch den Einsatz von ca. 100 Feuerwehrmitgliedern konnte eine Ausbreitung des Brandes auf die angrenzende Maschinenhalle verhindert werden.

Extreme Waldbrandgefahr

Das BM.I für die zuständige Landeswarnzentrale / für das zuständige Ministerium meldet:

Aktualisierung der Information über die erhöhte Waldbrandgefahr.

Gültig ab 15.04.2020, 12:32 Uhr.

Derzeit anhaltende Trockenheit mit teils extremer Waldbrandgefahr

Derzeitige Lage:
Eine Kaltfront brachte zwar etwas Niederschlag, aber zu wenig für eine nachhaltige, großflächige Anfeuchtung des Bodens. Vor allem bis Ende der Woche ist mit keinem weiteren Regen zu rechnen und daher muss vor allem im Norden, Osten und Südosten weiterhin mit hoher (orange), teils auch extremer (rot) Waldbrandgefahr gerechnet werden. Hinzu kommen noch trockene bereits schneefreie Südhänge in inneralpinen Lagen, an denen eine deutlich erhöhte Waldbrandgefahr besteht.

Wetterentwicklung:
Nach Abzug einer Kaltfront setzt sich wieder hoher Luftdruck und damit trockenes und sonniges Wetter durch. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Süd bis West. Bis Freitag ist kein weiterer Niederschlag zu erwarten. Am Freitag frischt außerdem der Wind teils kräftig auf, besonders in Niederösterreich. Am Samstag wird die Luftschichtung generell labiler und es sind vermehrt Regenschauer und Gewitter zu erwarten, die einerseits Regen bringen, andererseits durch Blitzschlag aber eine weitere Brandursache darstellen.

Maßnahmen und Verhalten:

  • Jeglicher Umgang mit offenen Feuerquellen kann sehr rasch einen Brand auslösen (Lagerfeuer, Brauchtumsfeuer, etc.)
  • Bereits der Funkenflug von kleinen Feuerstellen kann sehr gefährlich sein
  • Wegwerfen von Zigaretten unbedingt vermeiden
  • Waldzufahrten für Einsatzkräfte freihalten
  • Fahrzeuge nicht am Waldrand auf trockenem Untergrund parken (heißer Katalysator)

Wohnhausbrand in Rohrbach-Berg

Vier Feuerwehren wurden am 12.04.2020 um 15:16 Uhr zur Brandbekämpfung bei einem Wohnhaus in der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg alarmiert.

Zwei Minuten nach Alarmierung rückte das Kommandofahrzeug zur Erkundung in das Einsatzgebiet der FF Perwolfing aus.

 

Kurz darauf rückte auch das Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter zum Brandobjekt aus.

Unsere Einsatzkräfte wurden am Einsatzort bereits vom Hausbesitzer erwartet.
Dieser hatte den Kleinbrand am Balkon des Wohnhauses bereits durch eigene Maßnahmen unter Kontrolle gebracht.

Den Feuerwehren Oepping und St. Oswald bei Haslach konnte daher noch auf der Anfahrt mitgeteilt werden, dass deren Einsatz nicht mehr erforderlich war.

Aufgrund der Einteilung des Gemeindegebietes in Einsatzzonen und der Lage des Brandobjektes in der Einsatzzone Perwolfing wurde beim Eintreffen der FF Perwolfing die Einsatzleitung übergeben.

Die Feuerwehr Perwolfing führte in der Folge die Belüftung der Wohnräume durch.

35 Minuten nach der Alarmierung war der Einsatz für die FF Rohrbach wieder beendet.

Das Einsatzstichwort "Brand Wohnhaus" wird nach der erlassenen Corona-Dienstanweisung aufgrund der dabei anzunehmenden Gefährdung von Menschenleben als Priorität A Einsatz geführt. Beide Einsatzmannschaften rückten daher in das Feuerwehrhaus ein. Ergänzende Maßnahmen und entsprechende Abstände während des Einsatzgeschehens sorgten für die größte mögliche Sicherheit unserer 32 ausgerückten Kameraden.

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