Personenrettung Forstunfall

Zu einer Personenrettung nach einem Forstunfall wurden die Feuerwehren Rohrbach im Mühlkreis und Haslach an der Mühl am 31.07.2017 um 10:16 Uhr alarmiert.

Aufgrund der Informationen durch die Alarmierung rückten das Rüstlöschfahrzeug, das Kranfahrzeug und die beiden Kommandofahrzeuge zum angegebenen Waldstück aus.

Noch während der Anfahrt wurden durch die Landeswarnzentrale weitere Informationen über Funk mitgeteilt.

Der Gruppenkommandant des Rüstlöschfahrzeugs konnte vor Ort in Erfahrung bringen, dass keine Personen eingeklemmt sind.

Die Rettung der verletzten Person erfolgte nach der Erstversorgung durch das Notarztteam und dem Roten Kreuz mittels Spineboard, auf welchem der Verletzte auch aus dem Waldstück getragen wurde.

Die Feuerwehr Rohrbach war um 11:17 Uhr wieder eingerückt und einsatzbereit.

LKW blockiert Bundesstraße

mehr als 4
mehr als 4

Über drei Stunden war die Bundesstraße 38 zwischen Rohrbach und Haslach aufgrund eines Verkehrsunfalls gesperrt.

 

Aus unbekannte Ursache kam ein aus Richtung Haslach kommender LKW von der Fahrbahn ab, kippte um und blockierte somit die Straße.

 

Um 10:32 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis.

"Die beim Eintreffen festgestellte Schadenslage ließ Schlimmes vermuten. Drei PKW am Dach, ein LKW in Seitenlage - man musste von mehreren verletzten Personen ausgehen.", so der erste Eindruck der Feuerwehrkameraden. "Gott sei Dank waren die Autos am Dach keine Unfallfahrzeuge, sondern Schrottautos, die der verunfallte LKW geladen hatte. Es befanden sich beim Eintreffen keine Personen mehr in einem Unfallfahrzeug" vervollständig Einsatzleiter OBI Christoph Nigl das Bild.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Rettung und Polizei bereits vor Ort. Die Arbeiten der Feuerwehr beschränkten sich auf das Freimachen der Verkehrswege, wobei aufgrund der Beteiligung eines LKWs auch diese Aufgabe das Geschick der Feuerwehrkräfte forderte.

Um den Linienverkehr zumindest wechselseitig passieren lassen zu können wurden die geladenen Schrottautos in den Seitengraben gehoben. Das weitere Ladegut wurde mittels Schaufel und Besen von einer Straßenseite entfernt.

In Zusammenarbeit mit einer Fachfirma wurde die Aufliegermulde vom Fahrzeug getrennt und aufgestellt.

Dabei stellte sich abermals heraus, dass ein leistungsstarker Kran bei derartigen Einsätzen von besonderer Bedeutung und im Einsatzdienst der Feuerwehr Rohrbach unersetzlich ist. Unser Feuerwehrkran kam bei diesem Einsatz an seine Leistungsgrenzen. Der nächste Feuerwehrkran mit höheren Leistungskapazitäten ist in Bad Leonfelden stationiert.

Neben dem Feuerwehrkran kam auch die Seilwinde des Rüst-Löschfahrzeuges zum Einsatz.

Die weitere Bergung des Fahrzeuges wurde vom Bergeunternehmen durchgeführt.

Nachdem alle Fahrzeuge von der Unfallstelle abtransportiert waren, wurden ausgelaufene Betriebsmittel gebunden und die Straße gereinigt.

Um 13:59 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr Rohrbach wieder beendet.

Baum über Straße

mehr als 4

Am 20.7.2017 um 19.31 Uhr wurden wir neben vielen anderen Feuerwehren aus Oberösterreich zu einem Sturmschaden alarmiert.

Vor Ort stellte sich die Lage folgend da: Ein Baum blockierte die Straße im Bereich der alten Kläranlage und machte das passieren für Fahrzeuge unmöglich. Die Polizei war bereits am Einsatzort anwesend und sicherte die Unfallstelle ab.

Da sich der Einsatzort in einer Einsatzzone befindet, welche von der Feuerwehr Perwolfing betreut wird, wurde entsprechend der gültigen Alarmierungsordnung Rücksprache mit HBI Martin Eisschiel gehalten.
Die Alarmierungsordnung stellt eine Richtlinie für die Zusammenarbeit der Feuerwehren untereinander bzw. mit der Landeswarnzentrale dar, welche unter Anderem, wie im vorliegenden Fall, das Vorgehen bei einer Alarmierung in eine Einsatzzone einer anderen Feuerwehr regelt.

Durch die ausgerückte Mannschaft des Rüst-Löschfahrzeuges wurde die Absicherung der Unfallstelle von der Polizei übernommen. Mittels Motorkettensäge wurde der umgestürzte Baum verkleinert und durch das ebenfalls ausgerückte Kranfahrzeug von der Straße gehoben.

Nachdem die Straße von den gröberen Verunreinigungen gereinigt war, konnte die Straße wieder für den Verkehr freigeben werden.

Zehn Feuerwehrmänner waren mit der Abarbeitung des Einsatzes beschäftigt. Weitere Einsatzkräfte waren in das Feuerwehrhaus eingerückt und hätten weitere Einsätze entgegennehmen können.

Personenrettung aus PKW

Mit der Information "Kleinkind in PKW eingesperrt" wurde die Feuerwehr Rohrbach am 08.07.2017 um 08:51 Uhr alarmiert.

Bereits bei der Anfahrt wurde durch die Landeswarnzentrale auch der ÖAMTC verständigt.

Die Feuerwehr unterstützte den ÖAMTC beim Öffnen der Fahrertür und die Mutter konnte das Kind wieder in ihre Arme schließen.

Nach ca. einer halben Stunde war die Feuerwehr Rohrbach wieder einsatzbereit.

Waldbrandübung im Böhmerwald

mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4

„Tief drin im Böhmerwald“ fand die ABCFFD17 Übung am vergangenen Wochenende von Freitag 30.06.2017 bis Sonntag 02.07.2017 statt.

ABCFFD17 steht für Austrian Bavarian Czech Forest Fire Drill 2017 und beinhaltet damit alle daran teilnehmenden Länder an dieser trinationalen Katastrophenübung im Dreiländereck.

Die Initiative zur Übung ging von Brandrat Günther Gierlinger (Abschnittsfeuerwehrkommandant Aigen und Feuerwehrkommandant der FF Klaffer am Hochficht) aus, welcher innerhalb der letzten beiden Jahren zahlreiche Stunden in dieses Projekt steckte.

Ausgangslage war ein Waldbrand, welcher sich ab Freitag in Richtung Österreich ausbreitete. Aufgrund der zu erwartenden Dimensionen wurde bereits am Freitag das Österreichische Bundesheer angefordert und in diesem Zuge auch der Flughelferstützpunkt Rohrbach alarmiert.

In der Feuerwehr Rohrbach sind fünf Kameraden als Flughelfer ausgebildet und verfügen über die notwendigen fliegerischen Kenntnisse um Luftfahrzeuge entsprechend einweisen zu können.

Das Österreichische Bundesheer stellte mehrere Hubschrauber und Flächenflugzeuge zur Verfügung. Auch Deutschland und die Tschechische Republik waren mit deren Luftfahrzeugen vertreten.

Ebenfalls bereits am Freitag wurde der Katastrophenstab des Bezirkes Rohrbach einberufen, in welchem unser Feuerwehrkamerad HAW Hubert Springer als S3 (Einsatz + Leiter des Stabes) vertreten ist.

Am Samstag um 05:39 Uhr erfolgte die Alarmierung des Katastrophenzuges des Bezirkes Rohrbach in zwei unterschiedliche Ausprägungen. Je nach Ausprägung sind im Katstrophenzug unterschiedliche Fahrzeuge eingeteilt, welche aus den einzelnen Feuerwehren im Bezirk zusammengestellt werden.
Das Kommandofahrzeug der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis ist bei jeder Ausprägung im Zug enthalten, da die Funktion des Zugskommandanten bereits im Voraus durch den Feuerwehrkommandanten unserer Feuerwehr festgelegt ist.

Für die Bekämpfung des Waldbrandes wurde der TLF-Zug und der Pumpen-Zug alarmiert.
Um 06:30 standen beide Züge einsatzbereit inklusive dem Kommandozug und dem Versorgungszug im Feuerwehrhaus Rohrbach bereit um in das Einsatzgebiet zu verlegen.

In Schwarzenberg am Böhmerwald angekommen, erhielt der TLF-Zug den Auftrag Löschbehälter am Berg mittels Pendelverkehr von einem Hydranten im Bereich der Schwarzenberg-Piste zu versorgen.
Aufgrund der schmalen Straßen war hierzu eine Einbahnregelung, sowie ein koordinierter Einsatz notwendig.

Mehrere Nebenschauplätze (Suchaktion, verletzte Personen im Wald, Ausfall von Gerätschaften) wurden durch die Übungsleitung eingespielt. Durch Veränderungen in der Schadenslage war eine flexible Einsatzführung notwendig.

Die Schlussveranstaltung war für Sonntag 02.07.2017 geplant. Sämtliche eingesetzte Organisationen verblieben entweder in Schwarzenberg oder rückten nochmals in das Einsatzgebiet aus. Ca. 600 Einsatzkräfte waren an dieser Übung, wie sie Oberösterreich noch nie gesehen hat beteiligt.

http://www.ooelfv.at/aktuelles/news/beitrag/austrian-bavarian-czech-forest-fire-drill-drei-laender-ein-gemeinsamer-auftrag-grenzuebe/

 

 

Brand Gewerbe Industrie

„Brand Gewerbe Industrie“ in der Hanriederstraße war die Alarmierung für die Feuerwehren Götzendorf, Perwolfing und Rohrbach am 30.06.2017 um 10:40 Uhr.

Der Brand wurde rechtzeitig entdeckt und konnte daher noch vor dem Eintreffen der Feuerwehren an der Einsatzstelle mittels Handfeuerlöschern eingedämmt werden. Aufgrund des Brandausmaßes konnten die zusätzlich alarmierten Feuerwehren bereits kurz nach Alarmierung wieder einrücken.

Der Atemschutztrupp führte Nachlöscharbeiten durch und brachte die beschädigten Geräte ins Freie.

Die Brandgüter wurden mittels Wärmebildkamera kontrolliert und um weitere Brände zu verhindern spannungsfrei gemacht.

Aufgrund der Alarmierung sind 31 Kameraden in das Feuerwehrhaus eingerückt.

Karl Niedersüß ist 70

Oberbrandmeister Karl Niedersüß feierte im Juni 2017 seinen 70. Geburtstag. Dies war ein erfreulicher Anlass, ihm einen Besuch abzustatten.

Karl Niedersüß ist im Jahre 1963 der Feuerwehr Rohrbach beigetreten. Demnach ist er bereits das 55. Jahr Mitglied unserer Feuerwehr. Karl ist auch jetzt noch sehr aktiv - und rückt nicht nur zu Übungen und Schulungen, sondern auch bei allen Einsätzen aus. Den Kameraden ist Karl als Stimme des "Florian Rohrbach" bestens bekannt. Zumeist leitet er die Einsatzzentrale im Feuerwehrhaus und ist somit der Einsatzleitung beste Unterstützung.

Wir bedanken uns für die freundliche Aufnahme anlässlich der Geburtstagsgratulation und wünschen Karl und seiner Familie auch für die Zukunft alles Gute!

Tanklöschfahrzeug bei Waldbrand im Einsatz

Aufgrund der großen Wassermenge von 4.000 Liter Wasser wurde unser Tanklöschfahrzeug von den bereits im Einsatz stehenden Feuerwehren angefordert.

Unsere Feuerwehr wurde zur Unterstützung mit dem Tanklöschfahrzeug zu einem Waldbrand in Hochhausen am Tanzboden alarmiert. Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung fuhr neben dem alarmierten Tanklöschfahrzeug mit 4.000 Liter Wasser auch noch das Rüstlöschfahrzeug mit seinem 2.000 Liter Tank aus, wurde aber nicht eingesetzt. Die Tanklöschfahrzeuge von Haslach und Rohrbach fuhren im Pendelverkehr über einen steilen Waldweg bis zum Gipfel vom Tanzboden und versorgten dort das Tanklöschfahrzeug von Oedt, welches die Löschleitungen speiste. Der Brand konnte relativ rasch unter Kontrolle gebracht werden.

 

 

Kamerad Walter Altendorfer sen. verstorben

Die Freiwillige Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis erfüllt die traurige Pflicht, das Ableben unseres Kameraden Herrn Ehren-Hauptbrandmeister Walter Altendorfer sen. bekannt zu geben.

Walter Altendorfer sen. verstarb am 19. Juni 2017 im 85. Lebensjahr. Wir werden unserem Kameraden stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Brand in Getzing

Bei vielen Feuerwehrkameraden kamen die Bilder vom 19.09.2007 wieder hervor. "Brand landwirtschaftliches Objekt" in Getzing, ein vom Einsatzstichwort her vielen noch bekanntes Szenario.

Am 22.05.2017 um 16:04 Uhr heulten die Sirenen in Rohrbach-Berg und signalisierten für die Mitglieder der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis einen dringlichen Einsatz.

Die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden konnten auf den Personalrufempfängern oder im SMS als Einsatzgrund "Brand landwirtschaftliches Objekt in Getzing" lesen.

Entsprechend diesem Einsatzauftrag wurde mit dem Tanklöschfahrzeug und der Drehleiter ausgerückt.
Aufgrund der Erfahrungen aus dem Jahr 2007 wurde auch mit dem Rüstlöschfahrzeug ausgerückt.

Kurz vor Eintreffen am Einsatzort wurde durch den Gruppenkommandanten des Tanklöschfahrzeugs mit dem Einsatzleiter Rücksprache über die genaue Einsatzlage gehalten. Der Einsatzleiter der Feuerwehr Arnreit konnte zu diesem Zeitpunkt bereits erste Entwarnung geben, lies das Tanklöschfahrzeug aber zur Sicherung noch bis zur Einsatzstelle anrücken.

Die ebenfalls auf der Anfahrt befindende Drehleiter und das Rüstlöschfahrzeug konnten jedoch auf Grund der vorgefundenen Brandausbreitung wieder einrücken.

Eine Brandausbreitung, vergleichbar mit jenem vor zehn Jahren konnte somit noch rechtzeitig verhindert werden.

Zum Einsatz wurden neben der Feuerwehr Arnreit und Rohrbach auch die Feuerwehren Altenfelden und Hühnergeschrei gerufen.

31 Feuerwehrmitglieder aus Rohrbach-Berg waren zum Dienst am Nächsten ins Feuerwehrhaus eingerückt, 20 Kameraden mit drei Fahrzeuge zum Einsatzort unterwegs.

WEITERE BEITRÄGE LADEN