Zweiter Verkehrsunfall an einem Tag

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Der nächste Einsatz ließ nicht lange auf sich warten. Um 13:34 wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Arnreit zu einem Verkehrsunfall mit vermutlich eingeklemmter Person auf die B127 in die Nachbargemeinde Arnreit alarmiert. Im Ortsteil Getzing an der Kreuzung mit der Iglmühl Bezirksstraße kollidierten bei einem Abbiegevorgang zwei Fahrzeuge und wurden in ein Regenwasserrückhaltebecken geschleudert.

Nach nur fünf Minuten befanden sich seitens der Feuerwehr Rohrbach schon das Rüstlöschfahrzeug, das Tanklöschfahrzeug und das Kranfahrzeug auf der Anfahrt. Abschnittsfeuerwehrkommandant Pachner gab dabei eine erste Entwarnung an die ausgerückten Kräfte weiter, da keine Personen mehr in den Fahrzeugen eingeklemmt sind. Das Rote Kreuz versorgte bereits alle verletzten Personen als die Feuerwehren am Einsatzort eingetroffen sind. Wir unterstützten die Feuerwehr Arnreit beim Bergen der Fahrzeuge, ein Fahrzeug wurde mittels Lasttraverse des Kranfahrzeugs wieder auf die Straße gehoben und an den Abschleppdienst übergeben. Die weiteren Aufräumarbeiten und den Lotsendienst zum Regeln des Verkehrs übernahm die Feuerwehr Arnreit, welche ebenfalls mit drei Fahrzeugen am Einsatzort war. Nach einer Stunde und 15 Minuten war auch dieser Einsatz für die 30 ausgerückten Kräfte der FF Rohrbach wieder beendet.

Verkehrsunfall am Vatertag

Die Kameraden der Feuerwehr Rohrbach wurden am heutigen Vatertag sehr unsanft um 01:55 mit Pager- und Handyalarmierung zu einem Verkehrsunfall geweckt. Wieder einmal lag der Einsatzort auf der Bundesstraße 38 in Fahrtrichtung Haslach, kurz nach der Kreuzung zur Teufelsbrücke. Unmittelbar nach der Alarmierung machten sich neun Einsatzkräfte mit dem Rüstlöschfahrzeug auf dem Weg zur Einsatzstelle.

Dort angekommen waren keine Personen mehr in dem Fahrzeug und das Rote Kreuz betreute bereits die beteiligten Personen. Das Fahrzeug stand mit der Hinterachse auf der Leitschiene und es flossen bereits Betriebsmittel aus, welche sofort abgestreut wurden. Damit das Fahrzeug ohne weitere Schäden von der Leitschiene geborgen und dem Abschleppdienst übergeben werden kann, wurde zusätzlich das Kranfahrzeug zur Einsatzstelle beordert. Damit für die Einsatzkräfte ein ungehindertes Arbeiten möglich ist, wurden im Autrag der Bundespolizei zwei Lotsen aufgestellt, um den Verkehr wechselseitig anzuhalten. Nachdem das Fahrzeug wieder auf befestigtem Untergrund stand, wurde das Fahrzeug dem Abschleppdienst übergeben. Nach dem die Fahrbahn nochmals gereinigt und die Betriebsmittel gebunden wurden, wurden zwei Einsatzkräfte mit dem Mannschaftstransportfahrzeug nochmals zur Unfallstelle geschickt, um die Ölspurtafeln aufzustellen. Der Einsatz konnte für die zehn Einsatzkräfte nach fast 2 Stunden beendet werden.

Brand eines Traktors in Reith

Am heutigen Fronleichnamstag machten um kurz vor Mittag die Sirenen im Stadtgebiet auf sich aufmerksam. In Reith (Einsatzgebiet Perwolfing) stand ein Traktor in Vollbrand. Gemäß Ausrückeordnung rückten wir mit Tanklöschfahrzeug und Rüstlöschfahrzeug zum Einsatzort aus.

Bei der Ankunft war der Traktor bereits unter Atemschutz mittels Schaumangriff gelöscht, so war unser eingreifen nicht mehr notwendig. Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Insgesamt waren wir mit 2 Fahrzeugen und 20 Kameraden ca. 30min im Einsatz.

Sponsoring Poloshirts Raiba Rohrbach

Die Raiffeisenbank Rohrbach gilt schon jahrelang als guter Partner der Feuerwehr. So organisierten Gruppenkommandant und E-ABI Sepp Kandlbinder und Raiba Angestellter Thomas Gierlinger ein Poloshirt für die Kameradschaftsgruppe, welche zu 100% von der Raiba Rohrbach gesponsert wurden. Im Zuge einer Gruppenübung am 28.05.2021 wurden diese Shirts an die gesamten Mitglieder der Gruppe überreicht.

Insgesamt wurden 25 Poloshirts beschafft und der Feuerwehr zugesagt. Vielen Dank an die Raiba Rohrbach, im Besonderen auch an Thomas Gierlinger und Prokurist Andreas Halmer.

Verkehrsunfall B38 und Ölspur

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Am Mittwoch, den 26. Mai 2021 wurden wir gegen 17:00 gemeinsam mit den Feuerwehren Haslach und Arnreit zu einem schweren Verkehrsunfall alarmiert. Im Alarmtext war zu lesen, dass vermutlich drei Personen eingeklemmt und mehrere Fahrzeuge betroffen sind. Innerhalb von drei Minuten nach der Alarmierung konnte das Rüstlöschfahrzeug vollbesetzt zur Einsatzstelle fahren und dort eine erste Entwarnung an die weiteren Kräfte geben.

Es waren keine Personen mehr in den Fahrzeugen eingeklemmt, jedoch musste ein betroffenes Fahrzeug aus einem tiefen Bachbett geborgen werden. Somit wurde unverzüglich das Kranfahrzeug an die Unfallstelle beordert, um das Fahrzeug ohne weitere Beschädigungen dem Abschleppdienst zu übergeben. Um an der Unfallstelle ungehindert Arbeiten zu können, wurde die Bundesstraße 38 für ca. eine halbe Stunde voll gesperrt. Da auch Betriebsmittel ausflossen, wurden diese mit Ölbindemittel abgestreut und der fachgerechten Entsorgung zugeführt. Nach Unterstützen des Abschleppdienstes wurde die Fahrbahn gereinigt und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben. Als die Kräfte des Rüstlöschfahrzeuges einrücken wollten, erfolgte eine telefonische Alarmierung zu einer Ölspur unweit der Einsatzadresse des Verkehrsunfalls. Die geringe Menge an Betriebsmitteln wurde auch hier wieder gebunden und die Fahrbahn konnte nach wenigen Minuten wieder für den Verkehr freigegeben werden. Seitens der Feuerwehr Rohrbach standen 30 Einsatzkräfte mit fünf Fahrzeugen im Einsatz. Nach ca. zwei Stunden konnte der Einsatz für die Feuerwehren beendet werden.

Hohe Auszeichnung für Hubert Springer

Unser Kamerad Dipl.-Päd. Ing. Hubert Springer, oder kurz gesagt "HS2", erhielt vom Österreichischen Bundesfeuerwehrverband eine hohe Auszeichnung. In der Niederösterreichischen Landesfeuerwehrschule in Tulln wurde ihm die Verdienstmedaille des ÖBFV Stufe II verliehen.

Hubert ist seit 1987 Mitglied unserer Feuerwehr, bald übernahm er in der eigenen Feuerwehr entsprechende Funktionen. Gruppenkommandant, Zugskommandant, Stellvertreter des Feuerwehrkommandanten. Heute ist er unser Ausbilder der Höhensicherungsgruppe. Hubert ist aber weit über die Grenzen (Österreichs) als Spezialist für Feuerwehrausbildung in vielen Bereichen bekannt.

Nicht umsonst ist er daher seit vielen Jahren Hauptamtswalter für die Ausbildung im Bezirksfeuerwehrkommando, Ausbilder bei Weber-Hydraulik für technischen Unfallrettung, Autor von Fachbüchern zu diesem Thema, uvm.

Seit August 2018 ist er ein oberösterreichischer Vertreter im Bundesfeuerwehrverband im Sachgebiet für Einsatz, Ausbildung und Katastrophenhilfe - konkret im Gebiet 5.1 = Brand- und technischer Einsatz. Seine wertvollen Verdienste wurden nun mit dieser hohen Auszeichnung gewürdigt.

Wir freuen uns sehr, dass Hubert, ein Urgestein der Rohrbacher Feuerwehr, diese Auszeichnung erhalten hat und gratulieren ihm sehr herzlich!

Holz-Dixiklo Brand im Pöschlpark

Kurz vor 20:00 Uhr am Abend des 17. Mai 2021 wurden wir zum Brand eines Dixiklos in den Pöschlpark gerufen. Unweit des Kinderspielplatzes wurde eine Holzkonstruktion in Vollbrand vorgefunden. Die Polizei war zu diesem Zeitpunkt schon vor Ort und konnte uns beim Eintreffen eine erste Schadenslage mitteilen.

Bereits auf der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp aus, welcher bei Ankunft am Einsatzort mit der Schnellangriffseinrichtung den Brand innerhalb von wenigen Minuten ablöschen konnte. Zehn Minuten nach der Alarmierung konnte schon "Brand aus" gegeben werden und das Rüstlöschfahrzeug wieder ins Feuerwehrhaus einrücken. Das Tanklöschfahrzeug blieb noch für die anfallenden Nachlöscharbeiten vor Ort. Nach der Alarmierung durch Sirene, Pager und Handy fanden sich 31 Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus ein. Der Einsatz konnte nach Versorgung der Geräte und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft nach einer Stunde beendet werden.

Wohnhausbrand in Ulrichsberg

Im Ortsteil Hintenberg der Marktgemeinde Ulrichsberg brach am 12. Mai 2021 um ca. halb drei nachmittags ein Brand im Dachbereich aus. Im Zuge der Alarmstufe 2 wurde die Feuerwehr Rohrbach mit dem Tanklöschfahrzeug und der Drehleiter zum Brandobjekt alarmiert.

Zusätzlich rückte ebenfalls das Kommandofahrzeug 2 als Unterstützung für die Drehleiter aus. Noch auf der Anfahrt erhielten wir die Meldung, dass der Brand soweit unter Kontrolle sei. Unsere Aufgaben beschränkten sich somit nur auf eine mögliche Unterstützung der anderen Feuerwehren, welche jedoch nicht mehr benötigt wurde. Somit konnten wir nach etwas mehr als einer Stunde den Einsatz beenden. Unsere Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 25 Mitgliedern zur Nachbarschaftshilfe ausgerückt. Zusätzlich waren noch acht weitere Feuerwehren am Einsatz beteiligt.

Brand Wohnhaus Altenschlag

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Zusammen mit elf weiteren Feuerwehren wurde die Feuerwehr Rohrbach am 30. April um 18:40 mit der Drehleiter zu einem Wohnhausbrand nach Altenschlag (Gemeinde Helfenberg) alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte wurde ein Brand am Dachboden in der Nähe einer dort verbauten Photovoltaikanlage festgestellt.

Aufgrund der raschen Ausbreitung wurde sofort Alarmstufe 2 und anschließend Alarmstufe 3 aufgrund der Wasserknappheit an der Einsatzstelle ausgelöst, somit befanden sich insgesamt 12 Feuerwehren mit 210 Einsatzkräften an der Einsatzstelle. Die Aufgabe der Drehleiterbesatzung belief sich auf das Einbringen von Wasser aus dem Drehleiterkorb unter Atemschutz, da so der Brand gezielter bekämpft werden konnte. Die Feuerwehr Rohrbach war 3,5 Stunden mit acht Kameraden und zwei Fahrzeugen am Einsatz beteiligt.

Links zu weiteren Berichten:

was-tuat-si.at/item/3642-grosseinsatz.html

https://www.fotokerschi.at/blog/grosseinsatz-der-feuerwehr-bei-brand-in-helfenberg

ff-helfenberg.at/allgemein/brand-wohnhaus-am-30-april-2021/

Fotos © Martin Gaisbauer, FF Rohrbach

Tödlicher Verkehrsunfall B38

Gegen 21:00 Uhr wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Perwolfing und Öpping zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Wögerhof Gemeindestraße bei den „Salzsilos“ alarmiert. Bereits im Alarmierungstext war zu lesen, dass ein Auto vermutlich zu brennen beginnt. Beinahe zeitgleich mit der FF Öpping trafen wir der Unfallstelle ein und fanden ein Auto in Vollbrand vor.

Mittels Hochdruckrohr konnte ein bereits ausgerüsteter Atemschutztrupp das Feuer schnell unter Kontrolle bringen. Die Person war zu diesem Zeitpunkt bereits von am Unfall beteiligten Personen und dem Roten Kreuz aus dem Fahrzeug befreit worden. Nach dem Ablöschen des brennenden Autos zusammen mit der FF Öpping, waren wir weiters bei dem Abtransport der Unfallfahrzeuge behilflich. Für den eingeklemmten Lenker kam trotz umfänglicher Reanimationsmaßnahmen leider jede Hilfe zu spät.

 

Die Feuerwehr Rohrbach war mit vier Fahrzeugen und 34 Kameraden ca. drei Stunden im Einsatz.

Fotos © FF Öpping

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