Bratlschießen 2017

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Endlich wieder ein Winter mit Kälte, Schnee und Eis - so waren für das traditionelle Feuerwehr-Bratlschießen die Bedingungen perfekt. Die Stocksportverein der Union Rohrbach-Berg hatte perfekte Bahnen vorbereitet, ein "Bratl in der Rein" mit Erdäpfel, Kraut und Saft befand sich schon im Ofen, als sich Sonntag Nachmittag 33 Kameraden zum Stockschießen trafen.

Bei winterlicher Kälte, aufgewärmt mit dem einen oder anderen Schluck Zielwasser, Tee mit und ohne Schuss wurde um jeden Punkt geschossen, gefeilscht, gestritten oder gemessen. Aber, wie es sich für ein Amateur-Turnier gehört, war das Dabeisein und die Kameradschaft oberstes Ziel - und natürlich auch das wohlschmeckende Bratl, welches im Anschluss im Gasthaus Karo genossen wurde. Schlussendlich gab es nur Gewinner - das Bratl schmeckte allen.

Feuerwehrkommandant verhindert Großbrand!

Der Aufmerksamkeit und dem richtigen und vor allem raschen Handeln des Feuerwehrkommandanten aus Arnreit, HBI Bernhard Neumüller ist es zu verdanken, dass ein Großbrand in Rohrbach-Berg verhindert werden konnte.

Im Stallgebäude eines landwirtschaftlichen Objektes begann ein Hoftrac zu brennen. Der aufmerksame Feuerwehrkommandant entdeckte den Brandausbruch und setzte die Alarmierungskette in Gang. Gemeinsam mit dem Landwirt wurde der Hoftrac unter der Zuhilfenahme eines Traktors aus dem Stall gezogen. So wurde das Übergreifen des Brandes auf das Gebäude verhindert. Erste Löschversuche mit dem zahlreich vorhandenen Schnee bzw. einem Pulverlöscher verblieben ergebnislos.

Die anrückende Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis führte die Löscharbeiten unter Atemschutz durch, sodass rasch nach Ankunft an der Einsatzstelle „Brand aus“ gegeben werden konnte.
Den ebenfalls alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehren Perwolfing und Götzendorf konnte bereits über Funk mitgeteilt werden, dass ein weiterer Einsatz nicht mehr erforderlich ist.
Nach 40 Minuten Einsatzzeit konnten alle Einsatzkräfte wieder in das Wochenende entlassen werden.
Wäre der Brandausbruch nicht rechtzeitig entdeckt und rasch die richtigen Maßnahmen getroffen worden, wäre ein Übergreifen auf das Gebäude vermutlich nicht zu verhindern gewesen.
Beim Brand des landwirtschaftlichen Objekts wäre sicherlich der Einsatz aller 35 ausgerückten Kräften der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis, sowie auch der alarmierten Feuerwehren Perwolfing und Götzendorf erforderlich gewesen.
 

Einsatzreiche Tage vor Weihnachten

Einsatzreiche Tage ereigneten sich am 21. bzw. 22.12.2016. An beiden Tagen wurde die Feuerwehr Rohrbach alarmiert.

Am 21.12.2016 erfolgte die Alarmierung der Drehleiter als Stützpunktfahrzeug im Rahmen der Alarmstufe 2 zum Einsatzstichwort Brand Gewerbe Industrie nach Aigen im Mühlkreis.

Bei der Anfahrt wurde über Funk mit der Landeswarnzentrale Kontakt aufgenommen um weitere Informationen zu erhalten.

So wurde die Drehleiterbesatzung auch darüber informiert, dass es sich lediglich um ein Brauchtumsfeuer handelte und kein Einsatz der Feuerwehr notwendig ist.
Die ausgerückten Feuerwehrmitglieder konnten somit wieder einrücken
Neben der Feuerwehr Aigen im Mühlkreis wurden sechs weitere Feuerwehren alarmiert, da vom Brand eines Sägewerks ausgegangen wurde.
Neuerliche Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach am 22.12.2016. Dieses Mal lag der Einsatzgrund im eigenen Pflichtbereich.
Durch die vermutlich unbeabsichtigte Auslösung eines Druckknopfmelders wurde der Alarm ausgelöst.
Nach der Lageerkundung konnte rasch Entwarnung gegeben werden und die ausrückende Mannschaft wieder einrücken.

PKW landet in Bach

Auf der B38 im Ortschaftsbereich Nößlbach geriet ein PKW-Lenker von der Straße ab. Er lenkte seinen Skoda nach rechts, um nicht auf ein vor ihm stehendes Fahrzeug aufzufahren. Dabei rutschte er mit dem PKW über einen leichten Graben, nach einer Brücke geriet er mit der Front des Fahrzeuges in ein Bachbett. Die Front des Fahrzeuges steckte im Bach fest.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Rohrbach zogen das Unfallfahrzeug mit der Seilwinde zurück auf die Wiese. Der Verkehr wurde während der Fahrzeugbergung wechselseitig angehalten. Die Feuerwehr war mit dem Rüst-Löschfahrzeug und 9 Mann im Einsatz. Weitere 20 Einsatzkräfte waren im Feuerwehrhaus in Reserve. Nach 50 Minuten war der Einsatz beendet. Der Lenker wurde nicht verletzt.

BABY-ALARM bei Familie Baumgartner-Hurnaus

Am 8.12.2016 um 01:05 Uhr kam es zu einem Alarm der besonderen Art im Landeskrankenhaus Rohrbach - ein kleiner Mensch erblickte das Licht der Welt.

Simon war bei der Geburt schon stolze 50 cm groß und 3.200 Gramm schwer. Seine Geschwister Sarah und Tobias, die stolze Mama Christina und der Papa Kommandant-Stellvertreter Markus Hurnaus freuen sich riesig über den Zuwachs in der Familie.

Die gesamte Feuerwehr Rohrbach freut sich mit ihnen - und gratuliert recht herzlich. Natürlich besuchte eine Abordnung der Feuerwehr inklusive Storch und Kinder den stolzen Papa und die Geschwister, während die Mama sich im Krankenhaus noch erholen konnte.

Vollbrand in Sexling

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Zu einem Brand eines landwirtschafltichen Objektes wurden vier Feuerwehren am Sonntagvormittag alarmiert. In der Ortschaft Sexling der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg war der Dachstuhl eines entlegenen Hauses in Flammen aufgegangen. Die Platzverhältnisse vor Ort und die schwierigen Zufahrtsverhältnisse verlangten vom Einsatzleiter von Beginn an viel Koordination.

So fuhren ausschließlich Tanklöschfahrzeuge zum Brandobjekt vor. Beim Eintreffen stand ein Teil des Dachstuhles in Vollbrand und dieser breitete sich rasch auf die restliche Dachfläche aus. Ein versuchter Innenangriff wurde auf Grund der Gefährlichkeit und den Fortschritt des Brandes abgebrochen.
Nachdem Löschleitungen über mehrere hundert Meter zu verlegen waren, löste die Einsatzleitung die Alarmstufe 2 aus. Es waren die Feuerwehren Perwolfing, Rohrbach im Mühlkreis, Oepping, Halsach an der Mühl, Götzendorf, St. Oswald bei Haslach und Aigen im Mühlkreis im Einsatz. Nachdem die aufwändige Löschwasserversorgung hergestellt wurde, war ein umfassender Außenangriff möglich. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch länger an, welche die Feuerwehren Perwolfing und Rohrbach durchführten.
Die Feuerwehr Rohrbach war mit 39 Frauen und Männer sowie 7 Fahrzeugen im Einsatz - das Haus wurde durch den Brand schwer beschädigt. Die Polizei führte die Brandursachenermittlung durch.

Zwei Brandalarme an einem Nachmittag

Gleich zwei Mal an einem Nachmittag mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr einsatzmäßig in das Stadtgebiet ausrücken. Um 12:54 Uhr heulten die Sirenen - die Brandmeldeanlage einer öffentlichen Einrichtung hatte Alarm geschlagen. Innerhalb von 2 Minuten rückte das erste Einsatzfahrzeug aus, das Landesfeuerwehrkommando teilte über Funk mit, dass es sich vermutlich um einen Fehlalarm handeln würde.

Zur Sicherheit wurde gemeinsam mit Haustechnikern der alarmverursachende Brandmelder eruiert und kontrolliert. Tatsächlich lag kein Brand, sondern technisches Versagen vor. 21 Kameraden konnten nach 35 Minuten Einsatzzeit bzw. Bereitschaft wieder einrücken.
Nur gut 3 Stunden gab es erneut Alarm auf Handy, Pager und mit Sirene. Da ein Gewerbebetrieb im dicht verbauten Stadtgebiet betroffen war, sieht die Alarmierungsordnung die Alarmierung von weiteren Feuerwehren, nämlich Perwolfing und Götzendorf vor. 5 bis 6 Minuten nach Alarmierung waren die ersten Feuerwehrmänner eingetroffen. Der Besitzer erwartete die Einsatzkräfte und teilte mit, dass der Brand an einem elektrischen Gerät schon mit einem Feuerlöscher gelöscht werden konnte. Der Einsatzleiter gab daher den weiteren heranrückenden Mannschaften "Entwarnung". Es waren nur noch Routinearbeiten durchzuführen - die Kontrolle des Brandbereiches mittels Wärmebildkamera und Lüftungsmaßnahmen waren angesagt, es war doch ordentlich Rauch entstanden. Wieder waren 21 Kameraden im Einsatz bzw. in Bereitschaft - innerhalb von ca. 50 Minuten konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.

Intensiv-Training für Drehleitermaschinisten

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Intensives zweitägiges Training von 10 Drehleitermaschinisten der Feuerwehr Rohrbach mit „drehleiter.info“

Bereits seit einigen Jahren war es ein gedanklicher Wunsch der Führungskräfte der Feuerwehr, eine externe Drehleiterausbildung am Standort Rohrbach durchzuführen.

Dass sollte jetzt keinesfalls so gedeutet werden, dass unsere Drehleiterausbilder nicht kompetent genug wären, um eine dementsprechend adäquate und qualitativ hochwertige Ausbildung selbst zu gestalten, aber von Zeit zu Zeit ist es auch wieder einmal von Nöten, sich das neueste Know-how von extern zu holen. Die oberste Prämisse im Drehleitereinsatz sollte immer darin liegen, das Hubrettungsfahrzeug so rasch und sicher, aber auch für das jeweilige Einsatzszenario passend zu positionieren, um unseren „Kunden“, also den betroffenen und gefährdeten Personen, so schnell als möglich helfen zu können.

Deshalb entschloss sich das Kommando der Feuerwehr Rohrbach bei der Budgetsitzung im vergangenen Jahr, die Kosten für die Durchführung eines externen Drehleiterseminars im Budget des Jahres 2016  zu berücksichtigen. Dabei entschied man sich für das renommierte Ausbildungsunternehmen „drehleiter.info“ aus Deutschland, welches von Jan-Ole Unger und Nils Beneke gegründet wurde und mittlerweile 14 freiwillige Ausbilder beschäftigt. „drehleiter.info“ ist mitunter durch die „HAUS-Regel“ sowie das „Einsatzschema für Hubrettungsfahrzeuge“, welche durch ihre Ausbilder entwickelt wurden, bekannt geworden.

Am 11. und 12. November war es so weit, 10 Führungskräfte und gleichzeitig Drehleitermaschinisten absolvierten ein intensives und sehr lehrreiches zweitägiges Seminar mit „drehleiter.info“.Die Gedankenansätze dieses Seminars war einerseits das vorhandene Wissen bei den Kameraden der Feuerwehr Rohrbach aufzufrischen und zu erweitern, weitere praktische Erfahrungen im Zuge von Übungen zu sammeln, sowie Multiplikatoren für die Drehleiterausbildung zu schulen.

Unser Ausbilder Björn Liedtke ging von Beginn an auf die Wünsche der Feuerwehr ein und kreierte somit, ein auf den Standort Rohrbach zugeschnittenes Ausbildungsprogramm. Ihm war es stets ein Anliegen, sich gegenseitig auf gleicher Augenhöhe zu begegnen und das Seminar dazu zu nutzen, um sich gegenseitig auf Grund der über die Jahre gesammelten Erfahrungen, auszutauschen.

So wurde am Freitagnachmittag in ca. 3 Stunden die Einsatztaktik anhand des „Einsatzschemas für Hubrettungsfahrzeuge“ aufgefrischt und dabei das eine oder andere neue gelernt.

Bei einbrechender Dunkelheit wurde in die Praxis übergegangen und bis 22:00 in einem Nachttraining der Drehleitereinsatz bei Dunkelheit geübt. Dabei konnten die Teilnehmer auch den Einsatz von Nachtsichtgeräten erproben und sich ihre Meinung dazu bilden. Im Zuge dieser Übungen bei Nacht, gab es mitunter auch das eine oder andere „Aha-Erlebnis“, wie z.B. wieviel so manche Gebäude im Stadtgebiet für Drehleiterübungen hergeben und nicht immer ein Hochhaus zur Verfügung stehen muss, um eine dementsprechend anspruchsvolle und fordernde Drehleiterausbildung zu gestalten.

Der zweite Tag startete wiederum im Schulungsraum der Feuerwehr Rohrbach, wo man Erfahrungen zum Thema „Retten von suizidgefährdeten Personen mittels Drehleiter“ austauschte bzw. die Feuerwehr Rohrbach sich mit dieser Thematik intensiver auseinander setzte.

Der verbleibende Vormittag wurde dazu genutzt, um an verschiedensten Objekten im Stadtgebiet von Rohrbach-Berg Einsatzübungen mit der Drehleiter durchzuführen. Dabei kam auch das Simulationsprogramm „SimsUShare“ zur Lagedarstellung zum Einsatz. 

Ein weiterer Themenpunkt war die Gestaltung und Ausarbeitung eigener Übungen. Dazu wurden die Teilnehmer in Gruppen zu je 3 Personen aufgeteilt und erhielten den Auftrag sich am Stadtplatz ein Objekt auszusuchen und dementsprechend einer vorgegebenen Anleiterart eine Übung für die anderen Gruppen vorzubereiten. Die selbst erstellten Übungen wurden dann im Laufe des Nachmittags durch jeweils eine andere Gruppe abgearbeitet und im Anschluss daran auch dementsprechend nachbesprochen.

Ein Highlight stellte sicherlich, die durchaus fordernde Abschlussübung bei der Berufsschule Rohrbach dar. Alarmstichwort: „Brand Gebäude mit Menschenansammlung“, auf der Anfahrt der Drehleiter Rohrbach gab es durch die Übungsleitung noch die Zusatzinformation, dass sich noch mehrere Personen im Gebäude befinden.

Bei dieser Abschlussübung kamen sowohl das Lagedarstellungsprogramm „SimsUShare“ als auch reelle Darsteller zum Einsatz. Es galt so rasch als möglich 10 Personen, darunter viele Kinder, von verschiedenen Anleiterzielen zu retten. Hierbei war es Aufgabe des Fahrzeugkommandanten, abzuwägen welche Personen am stärksten gefährdet und somit als erstes gerettet werden müssen und welche Personen vom Gefahrenbereich so weit entfernt sind, dass in der Erstphase keine akute Gefährdung für sie besteht und somit in der erstellten Prioritätenreihung nach hinten gereiht wurden. Die zu rettenden Personen wurden durch die Mitglieder unserer Jugendgruppe dargestellt, für die es sicherlich ein Highlight war, einmal mit den „Großen“ und der Drehleiter üben zu dürfen. Ein herzliches Dankeschön an die Jugendgruppe der Feuerwehr Rohrbach für ihre Beteiligung an dieser Übung.

Eine weitere Zielsetzung für die Drehleiterbesatzung war, das Fahrzeug so zu positionieren, um von der gewählten Aufstellfläche aus, alle Personen retten zu können. Hier stellte die Berufsschule Rohrbach zum momentanen Zeitpunkt, auf Grund der vorhandenen Baustelle im Bereich zwischen Turnsaal und Internatstrakt, sicherlich eine dementsprechende Herausforderung dar.

Die Feuerwehr Rohrbach möchte sich in diesem Zuge nochmals bei den Verantwortlichen der Berufsschule recht herzlich für das unkomplizierte zur Verfügung stellen des Gebäudes bedanken.

Nach erfolgreich absolvierter Abschlussübung traf man sich nochmals im Feuerwehrhaus zu einer Abschlussbesprechung und Feedback-Runde. Zusammengefasst waren alle Teilnehmer des zweitägigen Seminars hell auf begeistert von diesen beiden intensiven Ausbildungstagen und ein jeder Kamerad konnte sich, für sich gesehen sicherlich einiges daraus mitnehmen.

Ein großes Lob erhielt auch Ausbilder Björn Liedtke von „drehleiter.info“ für sein professionell gestaltetes Seminar, seinen kameradschaftlichen Umgang mit den Teilnehmern und die Offenheit, auf die Wünsche der Feuerwehr Rohrbach so eingegangen zu sein. Auch ihm ein herzliches Dankeschön für die zwei sehr lehrreichen Ausbildungstage.

Nicht vergessen möchten wir, auch bei der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg, als auch beim Bezirks-Feuerwehrkommando Rohrbach unter der Leitung von OBR Josef Bröderbauer, Danke zu sagen. 

Den Verantwortlichen der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg ist durchaus bewusst, welch hohen Stellenwert eine gute Ausbildung ihrer Feuerwehrmitglieder hat und es war somit zu keinem Zeitpunkt ein Thema, dass die durch diese Ausbildungsveranstaltung entstehenden Kosten durch die Stadtgemeinde Rohrbach-Berg in das Budget der Feuerwehr übernommen werden.

Weiters wurde dieses Seminar aber auch durch das Bezirks-Feuerwehrkommando Rohrbach finanziell unterstützt. Der Grund dafür liegt darin, dass die Drehleiter Rohrbach ein Stützpunktfahrzeug für den gesamten Bezirk Rohrbach ist und somit die Drehleiter im gesamten Gebiet des Bezirkes jederzeit zum Einsatz kommt. Durch professionell geschulte Drehleitermaschinisten und Führungskräfte auf diesem Stützpunktfahrzeug profitiert nicht nur die Feuerwehr Rohrbach, sondern auch alle Feuerwehren des Bezirks Rohrbach, wenn sie die Drehleiter zu einem Einsatz in ihren Pflichtbereich alarmieren.

Die Aufgabe für die nun frisch geschulten Kameraden wird in Zukunft darin liegen, das im Zuge des Seminars gewonnene und aufgefrischte Know-how im Zuge von Schulungen, Übungen, aber auch speziellen Drehleiterübungen, an die restlichen Drehleitermaschinisten der Feuerwehr Rohrbach weiterzugeben, sodass sich wiederum alle Drehleitermaschinisten auf dem gleichen, neusten Ausbildungsstand befinden.

Brand einer Hackschnitzelanlage in Gattergassling

Alarmierung für die Feuerwehren Rohrbach und Perwolfing mit dem Einsatzstichwort "Brandverdacht" am 14.11.2016 um 14:51 Uhr: Bereits auf der Anfahrt wurde durch die Landeswarnzentrale bekannt gegeben, dass es sich vermutlich um einen Brand in einem Hackschnitzelbunker handeln würde. Die Polizei wurde ebenfalls verständigt und war beim Eintreffen der Feuerwehren bereits vor Ort.

Das Brandobjekt befindet sich in der Einsatzzone Perwolfing, sodass die Einsatzleitung durch die FF Perwolfing übernommen wurde.
Im Bereich der Förderschnecke aus dem Hackschnitzelvorratsbunker kam es zu einer Brandentwicklung. Um einer Brandausbreitung entgegenzuwirken, wurde das restliche Hackgut aus dem Bunker mittels Bagger und Kompaktlader entfernt. Die Brandstelle, sowie das übrige Hackgut wurden mittels Wärmebildkamera auf Glutnester überprüft.
Nachdem keine weitere offensichtliche Gefahr festgestellt wurde, konnten die beiden Feuerwehren nach ca. drei Stunden Einsatz wieder einrücken.

Traktor in Rückhaltebecken gestürzt

Aus ungeklärter Ursache stürzte samstagnachmittags in der Ortschaft Neundling ein Traktor in ein Regenwasserrückhaltbecken. Die Feuerwehr Rohrbach wurde mit stiller Alarmierung zu der Fahrzeugbergung alarmiert. Innerhalb kurzer Zeit rückten 11 Einsatzkräfte mit dem Rüst-Lösch-Fahrzeug, dem Kranfahrzeug und dem Öl-Einsatzfahrzeug aus.

Mit der Seilwinde des Rüst-Löschfahrzeuges, einer weiteren Seilwinde eines mithelfenden Landwirtes und dem Einsatz des Kranfahrzeuges konnte der verunfallte Traktor geborgen werden. Durch den Unfall flossen auch einige Liter Motoröl in das Becken aus. Die Feuerwehrkräfte konnten mit Ölbindevlies einiges an Motoröl auffangen und binden. Die Wasserrechtsbehörde wird über das Wochenende und am Montag weitere Kontrolltätigkeiten durchführen. Zur Sicherung weiterer Verunreinigung wurde der Schieber des Beckens geschlossen.
Die Feuerwehr Rohrbach war mit 11 Mann und 3 Fahrzeugen ca. 3 Stunden im Einsatz.

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