Jugendleistungsabzeichen Gold am 24. April 2021

Die höchste Auszeichnung der Jugend - das Leistungsabzeichen in Gold - konnte nach intensiver Vorbereitung unter Einhaltung der immer noch geltenden Corona-Maßnahmen vom Mitglied David Stallinger erfolgreich absolviert werden.

Die 59 Teilnehmer aus dem gesamten Bezirk konnten allesamt das höchste Leistungsabzeichen der Jugend erreichen. Dadurch erhalten sie bei Übertritt in den Aktivstand sofort den Dienstgrad Feuerwehrmann. David, welcher nun schon schon seit über 5 Jahren Mitglied bei der Feuerwehrjugend Rohrbach ist, bestand die Prüfung beinahe fehlerfrei. Herzliche Gratulation!

Wissenstestabschluss der Jugend am 15. April 2021

Einen ganz besonderen und viel längeren Wissenstest als sonst galt es dieses Mal zu meistern. Wie vieles in der derzeitigen Pandemie war auch der Wissenstest stark verändert. 95% der gesamten Prüfung wurden im Oktober 2020 mittels dem Wissenstest-Programm des OÖLFV online abgewickelt. Da die Jugendlichen perfekt vorbereitet waren, konnte diese Prüfung schnell abgeschlossen werden.

Der restliche praktische Teil wurde in den jeweiligen Feuerwehren einzeln erledigt. Am 15. April 2021 folgte der letzte Teil der Prüfung, sowie die Ausgabe der Abzeichen und der Schulterschleifen. Unter Einhaltung der geltenden COVID19-Bestimmungen wurden die Jugendlichen vom Kommandanten Abschnittsbrandinspektor Martin Wakolbinger, dem Abschnittsfeuerwehrkommandanten Brandrat Andreas Pachner sowie dem 1. Kommandant-Stv. Hauptbrandinspektor Markus Hurnaus ausgezeichnet. Die Jugendlichen sind somit perfekt für ihre weitere Feuerwehrlaufbahn gerüstet.

Wissenstest Bronze:

Baumgartner Tobias, Degenhart Johannes, Hofmann Thomas, Lehner Raphael, Manzenreiter Leon, Springer David, Stallinger Reinhard und Wakolbinger Leonhard.

Wissenstest Silber:

Magauer Jonas, Stallinger Magdalena, Wakolbinger Maria.

Wissenstest Gold:

Stallinger David.

Werkstättenbrand in Oepping

mehr als 4

Zum dritten Einsatz innerhalb von sieben Tagen wurden wir am 14. April 2021 um 12:28 alarmiert. Da die Einsatzadresse in der Einsatzzone Götzendorf der Gemeinde Oepping lag, rückten das Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter laut Alarmplan gemäß dem Stichwort "Brand Gewerbe, Industrie" aus. Da das Brandausmaß auf der Anfahrt noch nicht eruiert werden konnte, rückte auf Befehl des Einsatzleiters noch das Rüstlöschfahrzeug aus.

Die Feuerwehr Götzendorf befand sich bei unserem Eintreffen schon an der Einsatzstelle und konnte uns somit über die Lage aufklären. Der Brand im vorderen Bereich der Werkstätte war beim Eintreffen der Feuerwehr Götzendorf nicht sichtbar, es konnte nur eine starke Verrauchung wahrgenommen werden. Der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeugs konnte mit der Schnellangriffseinrichtung den Brand erfolgreich bekämpfen. Anschließend wurde das Brandgut aus der Werkstatt gebracht und nochmals gekühlt. Gleichzeitig wurde mit mehreren Hochleistungslüftern begonnen, den Rauch aus dem Gebäude zu bringen. Nach der Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte die Einsatzstelle erfolgreich verlassen und der Einsatz für uns nach ca. einer Stunde beendet werden. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren die Feuerwehr Götzendorf, Feuerwehr Öpping und die Feuerwehr Sprinzenstein. Die Feuerwehr Rohrbach rückte mit drei Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften aus.

Verkehrsunfälle aufgrund winterlicher Bedingungen

Am vergangenen Mittwoch, dem 7. April 2021, kam es zu zwei Verkehrsunfällen in unserem Einsatzgebiet. Der erste Unfall ereignete sich um 7:36 auf der B38 Richtung Haslach. Dort geriet ein Auto aufgrund der winterlichen Bedingungen ins Schleudern und landete in weiterer Folge auf dem Dach. Glücklicherweise verletzte sich dabei niemand und die Aufgaben der Feuerwehr beliefen sich auf das Sichern der Unfallstelle und der Bergung des PKWs mithilfe des Feuerwehrkrans.

Kurz vor dem Abschluss unserer Arbeiten auf der B38 ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall im Gemeindegebiet von Rohrbach-Berg. Hier kollidierten zwei Autos auf einer schmalen Stelle und konnten aufgrund der beengten Situation nicht weiterfahren ohne weiteren Schaden anzurichten. Mittels Wagenheber wurde einer der PKWs etwas angehoben und konnte etwas seitlich versetzt werden, um so ein Weiterfahren zu ermöglichen. Insgesamt war die Feuerwehr Rohrbach mit elf Kameraden zwei Stunden im Einsatz.

Brand Stapler

Am 9. April wurde die Feuerwehr Rohrbach um 6:17 zu einem Brand in ein Rohrbacher Lebensmittelgeschäft alarmiert. Aus ungeklärter Ursache fing der Akku einer Ameise zu brennen an. Unter Atemschutz wurde diese ins Freie gebracht und mithilfe der Schnellangriffsleitung abgelöscht. Nach anschließender Kontrolle mittels Wärmebildkamera konnte der Einsatz nach ca. 1h wieder beendet werden.

Neues Notstromaggregat

Verschiedene Szenarien wie Schneedruck, Stürme oder Eis zeigen uns wie verwundbar unsere Stromversorgung sein kann. Darauf wurde von der Verantwortlichen des Landes Oö. Gemeinsam mit der Abteilung Landes-Katastrophenschutz beim oberösterreichischen Landes-Feuerwehrverband reagiert. Über eine BBG Ausschreibung konnten 19 baugleiche Notstromerzeuger mit einer Leistung von 100 kVA beschafft werden.

Am Donnerstag, den 25. März konnte eine kleine Abordnung der Feuerwehr Rohrbach das Stützpunktgerät für den Bezirk Rohrbach bei der Fa. ELMAG in Tumeltsham übernehmen. Dieser mobile 100 kVA Generator löst unser altes 30 kVA Stromaggregat ab, welches 41! Jahre im Einsatz war. Das neue Aggregat wurde auf einem auflaufgebremsten Tandemachsanhänger aufgebaut und ist mit 6,7m Länge, 2,4m Breite, 2,5m und einem Gewicht von 3.490 kg (betankt und beladen) ein wahrer Koloss. Als Antrieb dient der 120 PS starker, wassergekühlter Dieselmotor von VOLVO Penta mit 4 Zylindern und 4,7 l Hubraum. Dieser entspricht der Abgasnorm EU Stage 3A. Durch den Tankinhalt von 220 Litern wird ein mindestens 9,5-stündiger Dauerbetrieb bei 75% Dauerbelastung garantiert.

 

Auf Grund der geltenden Covid-Bestimmugen des Landes-Feuerwehrverbandes erfolgt die Einschulung auf das neue Gerät in den nächsten Tagen in Kleingruppen von maximal 10 Personen.

Ehren-Oberamtswalter Franz Neumüller verstorben

Unser Kamerad E-OAW Franz Neumüller ist am 23. März 2021 im 89. Lebensjahr verstorben.

Franz Neumüller war seit 1963 Mitglied unserer Feuerwehr. Von 1968 bis 1988 war er als Gerätewart dem Kommando angehörig.

Noch viel länger, nämlich 35 Jahre lang, war er im Abschnittsfeuerwehrkommando Rohrbach als Oberamtswalter für das Bewerbswesen tätig. Besonders das bayerische Leistungsabzeichen und die entsprechende internationale Zusammenarbeit waren jahrzehntelang eine echte Herzensangelegenheit für Franz.

Wir werden unserem Kameraden Franz Neumüller immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Tödlicher Verkehrsunfall

Am heutigen Vormittag kam es auf der L1512 der Haslacher Straße zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein Lenker verlor zwischen Haslach und Neudorf, vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls, die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte links in ein angrenzendes Waldstück.

Die nachfolgenden Autofahrer konnten den Mann aus dem Auto befreien, setzen unmittelbar die Rettungskette in Gang und begannen mit der Reanimation des Lenkers. Bei unserem Eintreffen war bereits die Feuerwehr Haslach, das Rote Kreuz Rohrbach sowie das Team des Notarztfahrzeugs vor Ort und unsere Hilfe war nicht mehr erforderlich. Die Feuerwehr Rohrbach stand mit 22 Kameraden ca. 45 Minuten im Einsatz.

Fotos: © FF  Haslach

Verkehrsunfall mit eingeschlossener Person

Am 19.03.2021 wurden die Feuerwehren Haslach a.d.M. und die Feuerwehr Rohrbach um 22:58 zu einem Verkehrsunfall mit eingeschlossener Person auf die B38 zwischen Haslach und Rohrbach alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein PKW ins Schleudern, touchierte dabei einen weiteren PKW und stieß dann frontal mit dem Gegenverkehr zusammen.

Glücklicherweise war der Lenker entgegen des ursprünglichen Einsatzstichwortes „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ nicht eingeklemmt, sondern lediglich eingeschlossen und wurde bereits bei unserem Eintreffen vom Roten Kreuz und dem Notarzteam versorgt. Unter Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes konnten wir uns über die Fahrertür Zugriff in den Innenraum verschaffen und die Person konnte anschließend mittels Spineboard schonend aus dem Auto befreit werden.
Anschließend wurde die Fahrbahn gereinigt und auslaufende Flüssigkeiten gebunden sowie eines der Unfallautos von uns abtransportiert.
Nach rund zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz für die 27 ausgerückten Kräfte der FF Rohrbach beendet werden.

Brand Kamin Hofmark

Zum dritten Einsatz innerhalb von drei Tagen wurden wir am 18.03.2021 um 12:36 alarmiert. Aufmerksame Nachbarn nahmen eine starke Rauchentwicklung und Funken aus einem Kamin wahr und alarmierten sofort die Feuerwehr.

Wenige Minuten nach Alarmierung rückte das Kommandofahrzeug 1 mit dem Einsatzleiter zum Einsatzort aus. Dort angekommen stellte sich heraus, dass der Kamin von einem Rauchfangkehrer geplant ausgebrannt wurde. Die übrigen sich auf der Anfahrt befindlichen Kräfte konnten wieder zurück ins Feuerwehrhaus einrücken, da kein weiteres Eingreifen mehr nötig war. Da das Einsatzstichwort „Brand Kamin“ unter die Kategorie „Brand groß“ fällt, rückte die gesamte Feuerwehrmannschaft aus. Insgesamt 24 Feuerwehrmänner mit drei Fahrzeugen rückten zum Brand aus. Der Einsatz konnte nach Versorgung der Geräte nach ca. einer halben Stunde beendet werden.

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