Schwelbrand bei Wohnhaus

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Zum dritten Brandeinsatz innerhalb einer Woche wurde die Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis gemeinsam mit den Feuerwehren Oepping, Perwolfing sowie St. Oswald bei Haslach am 02. August gegen 22:30 alarmiert. Im Einsatzgebiet der Feuerwehr Perwolfing brach unter der Dachkonstruktion eines Wohnhauses ein Schwelbrand aus.

Die ersteintreffende Kommandofahrzeug 1 der Feuerwehr Rohrbach verschaffte sich ein erstes Lagebild und gab den Befehl für die Brandbekämpfung an den Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeuges Rohrbach durch. Kurz darauf wurde die Einsatzleitung an die Feuerwehr Perwolfing übergeben, da sich das Brandobjekt in der Einsatzzone Perwolfing befindet.

Die Drehleiter wurde auf Befehl des Einsatzleiters kurz darauf auf der Straße neben dem Brandobjekt in Stellung gebracht, um die Dachhaut zu öffnen und den Brand gezielt zu bekämpfen. Mittels Wärmebildkamera wurde der Brandraum nach weiteren Glutnestern durchsucht und diese abgelöscht. Gleichzeitig machte sich ein Kamerad, welcher Rauchfangkehrer ist, auf den Weg um die Heizung und den Kamin zu prüfen.

Die Feuerwehren Perwolfing, Oepping und St. Oswald bei Haslach sowie die Mannschaft vom Rüstlöschfahrzeug Rohrbach stellten jeweils einen Atemschutztrupp, welcher sich bei der Atemschutzsammelstelle einfand. Nach gut einer Stunde und 45 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr Rohrbach und die 24 Kameraden beendet, die Feuerwehr Perwolfing verblieb für Nachlöscharbeiten vor Ort.

 

 

Kleinbrand bei PKW

Am heutigen Sonntagnachmittag wurden die Kameraden der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis um 16:00 zu einem Fahrzeugbrand alarmiert. Drei Minuten nach der Alarmierung machte sich das vollbesetzte Tanklöschfahrzeug auf den Weg zu einem größeren Parkplatz in der Hanriederstraße.

Die Fahrzeugbatterie im Heckbereich des PKW war bei Eintreffen der Feuerwehr schon durch den Fahrzeuglenker weitestgehend abgelöscht. Die Batterie wurde ausgebaut und später in ein Wasserbad gelegt, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Das Rüstlöschfahrzeug, welches sich noch auf der Anfahrt befand, konnte nach kurzer Zeit wieder einrücken. Nach einer dreiviertel Stunde war auch der Einsatz für das Tanklöschfahrzeug sowie die 25 ausgerückten Kameraden beendet.

Begräbnis Josef Hauer

Vergangenen Freitag erwiesen unserem Kameraden und Altbürgermeister Josef Hauer zahlreiche Gäste aus der Politik und Bevölkerung sowie 42 Kamerad:innen die letzte Ehre.

 

 

Pfarrer Alfred Höfler, Kommandant Martin Wakolbinger und Bürgermeister Andreas Lindorfer fanden die richtigen Worte, um auf das Leben des verstorbenen Kameraden und seine zahlreichen Verdienste zurückzublicken. Diese beschränkten sich ja nicht nur auf die Kommunalpolitik und Feuerwehr, sondern umfassten unter anderem auch das Rote Kreuz und die Studentenverbindung Mühlgau Rohrbach umfassten. Auch seine Zeit als Lehrer sowie Direktor an der Polytechnischen Schule wurde mehrfach erwähnt und die guten Verbindungen zu seinen Schüler:innen gelobt. Wie hat es so schön geheißen: „Irgendwer hat immer den Sepp schon als Lehrer gehabt“.

Unter den Klängen der Musikkapelle Rohrbach marschierten wir über „seinen“ Stadtplatz zu dem Grab, wo auch ein Kranz niedergelegt wurde.

Hauptlöschmeister Josef Hauer verstorben

Unser Kamerad Hauptlöschmeister und Ehrenbürger der Stadtgemeinde Rohrbach Josef Hauer ist am 17. Juli 2022 in Folge einer langen, schweren Krankheit verstorben.

 

Josef Hauer war seit 1976 aktives Mitglied unserer Feuerwehr und seit 2011 im Reservestand. Weiteres war er Träger zahlreicher Auszeichnungen innerhalb und außerhalb der Feuerwehr.
„Sepp“ war in den letzten 8 Jahren Mitglied der Gruppe "Kameradschaft der reiferen Herren", wo er sich immer wohl fühlte und sehr aktiv war.
Wir werden unserem Kameraden Josef Hauer stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Blockhütten-Vollbrand in Haslach

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Die Feuerwehren Haslach an der Mühl, Kasten und Rohrbach im Mühlkreis wurden am 15.07.2022 zu einem Brand einer Holzblockhütte alarmiert. Innerhalb weniger Minuten konnte das vollbesetzte Tanklöschfahrzeug sowie die Drehleiter zum Einsatzort ausrücken.

Die ersteintreffende Feuerwehr Haslach gab nach wenigen Minuten eine erste Lagemeldung durch, welcher man entnehmen konnte, dass eine Holzhütte im Wald in Vollbrand steht. Der Einsatzbefehl bei der Anfahrt für die Feuerwehr Rohrbach änderte sich nun und es wurde die weitere Vorgehensweise an die Mannschaft weitergegeben. Kurz vor dem Eintreffen des Tanklöschfahrzeuges gab der Einsatzleiter der Feuerwehr Haslach per Funk "Brand aus" durch, wodurch sich die Lage entspannte. Das Tanklöschfahrzeug fuhr noch bis zum Brand vor, um das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Haslach das noch benötigte Löschwasser beizustellen. 25 Kameraden der Feuerwehr Rohrbach waren ca. eine Stunde mit drei Fahrzeugen im Einsatz.

Brandeinsatz Sinnenweg

Am heutigen Vormittag um 8:53 wurde die Feuerwehr Rohrbach zu einem Kleinbrand in der Nähe des Teiches beim Sinnenweg alarmiert (Götzendorfer Steig). Hier war der Tisch bei der angrenzenden Hütte aufgrund grober Fahrlässigkeit in Brand geraten. Der Brand konnte mittels Hochdruckrohr rasch gelöscht werden und um 9:29 war die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt. Insgesamt waren zwei Fahrzeuge und 12 Kameraden im Einsatz.

75. Geburtstag von Karl Niedersüß

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Bereits mit 16 Jahren ist Karl Niedersüß der Freiwilligen Feuerwehr Rohrbach beigetreten. 59 Jahre später durfte sich nun eine Abordnung des Kommandos zur Geburtstagsgratulation einstellen.

Karl ist vielen Kameraden, weit über die Feuerwehr Rohrbach hinaus, durch seinen Erfindergeist bekannt geworden. Zahlreiche "Gadgets" bei der Feuerwehr wurden von Karl entwickelt und unterstützen die Kameraden im Übungs- und Einsatzdienst.

Besonders hilfreich ist das von Karl entwickelte Spineboard (Rettungsbrett). Es ist besonders dünn und kann damit bei einem Verkehrsunfall einfach zwischen Unfalllenker und Fahrzeugsitz eingeschoben werden. Aufgrund des verwendeten Materials ist es nicht nur sehr leicht, sondern lässt sich auch einfach reinigen und desinfizieren.

Karl war jedoch nicht nur als Privatperson bei der Feuerwehr, sondern war auch Arbeitgeber und Lehrmeister zahlreicher Feuerwehrkameraden. Durch die Möglichkeit bei Karl zu arbeiten, wurde die Tageseinsatzbereitschaft der Feuerwehr wesentlich gestärkt.

Viele Jahre lang, auch noch bis ins hohe Alter, war Karl die verlässliche Stimme am Funk. In der Einsatzzentrale wurde der Einsatzverlauf dokumentiert, Nachalarmierungen und Verständigungen zuverlässig durchgeführt und der Funkverkehr überwacht.

Karl Niedersüß unterstützt auch weiterhin die Feuerwehr in vielen Belangen. Sei es bei der Betreuung der Schaukästen oder bei anderen Projekten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. Viele Fotos und Videos wurden von Karl aufgenommen und der Feuerwehr zur Verfügung gestellt.

Für seine Tätigkeiten rund um das Feuerwehrwesen wurde Karl bereits 2005 die Feuerwehrverdienstmedaille des Bezirkes Rohrbach in Gold verliehen. Für seine Hilfe im Rahmen der Hochwasserkatastrophe wurde er mit der OÖ Erinnerungsmedaille für Katastrophen geehrt.

Lieber Karl, wir wünschen dir alles Gute zum halbrunden Geburtstag, viel Gesundheit und schöne Stunden mit deinen Kameradinnen und Kameraden in der Feuerwehr Rohrbach.

 

 

Verkehrsunfall zwischen Haslach und Rohrbach

Am 05.07.2022 wurden um 16:27 Uhr die Feuerwehren Haslach an der Mühl und Rohrbach im Mühlkreis zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 38 zwischen Haslach und Rohrbach alarmiert. Dem Alarmierungsgrund war zu entnehmen, dass eine Person eingeklemmt sei. Daher wurden noch auf der Anfahrt Rettungstrupp, Gerätetrupp und Sicherungstrupp eingeteilt.

Beim Eintreffend unserer Feuerwehr am Einsatzort waren bereits Einsatzkräfte der Feuerwehren Haslach an der Mühl und St. Peter am Wimberg vor Ort.

Die Kameraden aus St. Peter am Wimberg waren im Zuge der Vorbereitungen für den Landesfeuerwehrleistungsbewerb zufällig zum Verkehrsunfall gekommen und sicherten bereits die Einsatzstelle ab.

In einem der am Unfall beteiligten Fahrzeuge war noch eine Person eingeschlossen. Die Feuerwehr Haslach öffnete die Fahrertür mit dem hydraulischen Spreizer, sodass die Person aus dem Fahrzeug befreit werden konnte.

Im zweiten beteiligten Fahrzeug befand sich beim Eintreffen der Feuerwehr Rohrbach keine Person mehr und so bestand die Aufgabe der Feuerwehr im Wesentlichen darin, den Brandschutz sicherzustellen und die Fahrbahn zu reinigen. Zusätzlich wurde in weiterer Folge die Verkehrsregelung durch einen Lotsen übernommen.

Die Feuerwehr Rohrbach war mit dem Rüstlöschfahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug, dem Wechselladefahrzeug mit Kran, sowie dem Mannschaftstransportfahrzeug und insgesamt 23 Mann im Einsatz.

Bezirksbewerb Helfenberg

Den nächsten Erfolg konnte die Jugendgruppe der FF Rohrbach am heutigen Sonntag verzeichnen. Beim Bezirksbewerb in Helfenberg konnten sie in der 2. Klasse in Bronze mit 52.34 Sekunden beim Hindernislauf und 84.24 Sekunden beim Staffellauf, jeweils fehlerfrei, den zweiten Platz erreichen. Auch in Silber lief es für unsere Jugend sehr gut und mit 52.56 (10 Fehlerpunkte) und 83.66 wurden sie hier Dritter. Wir gratulieren sehr herzlich und sind stolz auf euch!

Blitzeinschlag in Wohnhaus

Während dem Sturmereignis vom heutigen 28. Juni wurde die Feuerwehr Rohrbach um 20:24 zu einem Brandverdacht alarmiert. Aufgrund einer Unklarheit bei der Adresse des Wohnhauses wurde die FF Rohrbach ein zweites Mal alarmiert. Der Bewohner des Hauses nahm Brandgeruch nach einem Blitzeinschlag wahr und alarmierte daher umgehend die Feuerwehr.

Nach einer kurzen Lageerkundung am Einsatzort durch Atemschutzträger und den Einsatzleiter konnte schnell Entwarnung gegeben werden, es lag kein Brand vor. Mittels Wärmebildkamera wurde der betroffene Bereich nochmals kontrolliert und es konnte mit den weiteren Maßnahmen begonnen werden. Der ausgerüstete Atemschutztrupp konnte die Geräte nach kurzer Zeit ablegen und das weiters verfügbare Personal wurde mit dem Kleinlöschfahrzeug-Logistik zur Einsatzstelle gerufen. Der Blitz hinterließ eine Öffnung in der Dachkonstruktion, wodurch Wasser in den Dachboden eindrang. Aufgrund dieser Tatsache bekam die Drehleiter, welche noch auf Anfahrt war, den Auftrag mit Planen, Sandsäcken sowie Holzlatten das Dach provisorisch abzudichten. Nach etwas mehr als einer Stunde konnte der Einsatz für die 24 ausgerückten Kameradinnen und Kameraden beendet werden.

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