Anhänger durch Böe umgestürzt

Ein Firmenwagen mit einem Tandemanhänger war auf der Tannberg-Landesstraße zwischen Rohrbach-Berg und Sprinzenstein unterwegs. Im Ortschaftsbereich von Lanzerstorf erfasste das Fahrzeuggespann eine Windböe. Der unbeladene Planenanhänger stürzte dadurch während der Fahrt um und blieb auf der Seite liegen. Der Anhänger löste sich nicht vom Zugfahrzeug, so wurde das Zugfahrzeug durch das Umstürzen des Anhängers am Heck in die Höhe gehoben.

Die Feuerwehr Rohrbach rückte mit dem Kranfahrzeug und dem Rüstlöschfahrzeug zur Fahrzeugbergung aus. Zuerst musste der Kleinbus gegen weiteres Verrutschen gesichert werden. Vorsichtig wurde das Heck des Fahrzeuges mit dem Kranfahrzeug und einer Lasttraverse angehoben, sodass sich der Zug von der Anhängerkupplung löste und der Anhänger abgehängt werden konnte. Der Lieferwagen wurde langsam auf die Fahrbahn gestellt. Im Anschluss zogen die Einsatzkräfte mit der Seilwinde den auf der Seite liegenden Anhänger wieder auf die Räder - gleichzeitig wurde das Fahrzeug gegen rasches Umstürzen mit dem Kranfahrzeug gesichert. Durch die schonende Arbeit entstand am Anhänger und am Zugfahrzeug kein weiterer Schaden. Die Feuerwehr Rohrbach war mit 25 Frau/Mann und 4 Fahrzeugen ca. 70 Minuten im Einsatz.

143. Vollversammlung - 227 Einsätze

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Am Samstag, dem 11. März 2017 konnte Kommandant Martin Wakolbinger 1 Kameradin, 73 Kameraden der Feuerwehr und 10 Ehrengäste im Rot-Kreuz-Haus Rohrbach zur 143. Vollversammlung begrüßen.

Zahlreiche Ehrengäste, unter Ihnen Pfarrer Alfred und Kaplan Matthäus, der Bürgermeister Andreas Lindorfer und Vizebürgermeister Franz Hötzendorfer, Bezirksrettungskommandant Johannes Raab und Rot-Kreuz-Ortststellenleiter Klaus Klopf, Polizeiinspektionskommandant Alois Sonnleitner, der Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Bröderbauer folgten der Einladung. Wakolbinger berichtete, dass die Feuerwehr derzeit 108 Mitglieder zählt, was historisch einen neuen Höchststand darstellt.

EINSÄTZE UND AUSBILDUNG

227 Einsätze: 199 technische, 21 Brandeinsätze und 7 Nachbarschaftshilfen musste die Feuerwehr erledigen. Alle Einsätze konnten unfallfrei und bestens erledigt werden – 1.639 Einsatzstunden wurden aufgezeichnet. Wakolbinger blickte in seinem Bericht auf die Großbrände in Keppling im Februar und in Sexling im Dezember zurück. Er betonte die Wichtigkeit der zeitgemäßen Ausrüstung, die sofortige Verfügbarkeit von 8.000 Liter Löschwasser der Tankwägen im Pflichtbereich und die intensive Ausbildung – dadurch konnten die fordernden Brandeinsätze ohne Probleme gemeistert werden.

15.581 Stunden gesamt wurden im Jahr 2016 für Feuerwehrzwecke aufgezeichnet – 8 Vollbeschäftigte wären notwendig, um dieses Pensum an „Arbeitsstunden“ leisten zu können.

Dafür und für viele andere Zwecke wurden in Summe 15.691 km mit den Einsatzfahrzeugen zurückgelegt, 4.391 Liter Kraftstoff wurden für Fahrzeuge, Pumpen und Aggregate verbraucht. Mit 115 Betriebsstunden war das Kranfahrzeug am längsten im Einsatz, berichtete Thomas Mayr, der Verantwortliche für den Fuhrpark.

David Höllwirth führte in drei Gesprächsrunden durch den Abend und die verschiedenen Themenbereiche. Zu Ausbildung, Anschaffungen, Kassawesen und die Jugendarbeit wurde Rede und Antwort gestanden. Der Gruppenkommandant Patrick Ganser berichtete über die Anschaffung der neuen Realbrandausbildungsanlage, bestehend aus 3 Hochseecontainern. Maximilian Höfler, Patrick Ganser, Mario Märzinger, Thomas Pachner und Andreas Pachner sind die Ausbilder für die neue Anlage, welche im Jahr 2017 so richtig ihren Betrieb aufnehmen wird.

ERFOLGREICHE JUGENDGRUPPE

Das Jugendbetreuter-Team Günter Leitenmüller, Michael Lindorfer und Daniel Schauer berichtete über eine äußerst erfolgreiche Bewerbssaison, über tolle Erlebnisse beim Jugend-Action-Day oder das Jugendlager in Ulrichsberg. Die Rohrbacher Jung-Florianis schlugen so richtig zu – so wurden sie bei den verschiedenen Bewerben 3-mal Erster, 3-mal Zweiter und 2-mal Dritter – damit steigen sie für die heurige Saison in die 1. Klasse auf.

ANGELOBUNG

5 neue Mitglieder wurden im feierlichen Rahmen angelobt: Stefan Gabriel, Michael Kepplinger, Paul Lindorfer, Stephan Madlmayr und Florian Peherstorfer legten gegenüber dem Kommandanten ihr Gelöbnis ab.

BEFÖRDERUNGEN UND AUSZEICHNUNGEN

Lisa Harringer, Michael Lindorfer, Mario Märzinger, Patrick Ganser, Maximilian Höfler, Daniel Schauer, Thomas Pachner, Georg Klecatsky und Johannes Raab wurde der nächst höhere Dienstgrad zuerkannt.

Für besondere Verdienste in der Feuerwehr wurden Matthias Harringer, Markus Hurnaus und Roland Manzenreiter mit dem Verdienstzeichen des Bezirkes in Silber ausgezeichnet.

Die Feuerwehrdienstmedaille für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielt Michael Liebletsberger, für 50-jährige Mitgliedschaft wurden die Kameraden Friedrich Hauer, Wolfgang Veit sen. und Hermann Vierlinger ausgezeichnet.

Kamerad Johann Pauli erhielt schon am Vortag bei der Abschnittsfeuerwehrtagung die Bewerterspange in Gold vom Abschnittsfeuerwehrkommandanten überreicht.

ANERKENNENDE WORTE

Die Ehrengäste und Vertreter der Einsatzorganisationen zollten der Feuerwehr Lob für ihre Leistungen. Der Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Bröderbauer, der Feuerwehrkommandant Martin Eisschiel, der Rot-Kreuz-Ortsstellenleiter Klaus Klopf und der Polizeiinspektionskommandant Alois Sonnleitner betonten vor allem die professionelle und gute Zusammenarbeit bei vergangenen Einsätzen. Die Stadträte Andreas Hannerer, Gerhard Kübelböck, Franz Hötzendorfer und Bürgermeister Andreas Lindorfer bedankten sich für die wertvolle Arbeit der Feuerwehr für und im Namen der Bürger von Rohrbach-Berg.

Im Anschluss an die Vollversammlung lud die Feuerwehr alle Teilnehmer zu einem Essen ein.

Sturmtief Thomas

Gleich zu zwei Einsätzen wurde die Feuerwehr Rohrbach am 24.02.2017 gerufen.

Die Wetterwarndienste warnten bereits im Vorfeld vor Sturmtief THOMAS, welches in der Nacht auf Freitag auch über Rohrbach-Berg gezogen ist.

In den Morgenstunden wurden die Kameraden mittels Personalrufempfänger und Telefonverständigung zu einem Sturmschaden alarmiert.

Bäume blockierten einen Streckenabschnitt der Mühlkreisbahn, ein Bahnbetrieb war daher nicht möglich.

Um die Sicherheit der eigenen Feuerwehrkräfte zu gewährleisten wurde zuerst mit dem Lokführer der im Bahnhof Haslach befindlichen Zuggarnitur Kontakt aufgenommen. In weiterer Folge gab es noch ein Telefonat mit dem Notfallkoordinator der Österreichischen Bundesbahnen, welcher für Einsätze im Gleisbereich verantwortlich und somit Ansprechpartner für die Feuerwehr ist.

So konnte sichergestellt werden, dass kein Zug auf den Gleisen unterwegs war, welcher die eingesetzten Kameraden übersehen hätte können. 
Da die Schadensstelle nicht mit den Fahrzeugen der Feuerwehr Rohrbach erreichbar war, musste die Mannschaft mit den benötigten Geräten zu Fuß zur Einsatzstelle vorrücken. 
Auch der schlechte Funkkontakt in diesen Bereichen unseres Pflichtbereiches erschwerte die Arbeiten.

Dennoch konnte der Einsatz bereits 35 Minuten nach Erstalarmierung soweit abgehandelt werden, dass ein passieren des nächsten Zuges wieder möglich gewesen wäre.

Ein weiterer Einsatz wurde am Nachmittag über den Journaldienst abgehandelt.
Durch den Sturm dürfte ein Sonnenschirm verblasen worden sein und hatte sich in einer Dachrinne verfangen. Mit der Drehleiter wurde der Sonnenschirm geborgen und dem Besitzer übergeben. Auch dieser Einsatz war nach ca. einer halben Stunde abgearbeitet.

Jahresbericht 2016

Der Jahresbericht 2016 informiert auf 24 Seiten komprimiert über das abgelaufene Feuerwehrjahr: 227 Einsätze, 15.581 Feuerwehrstunden, 10 Seiten Berichte über die vergangenen Einsätze, die Mannschaftsveränderungen, unsere erfolgreiche Jugendgruppe "vor den Vorhang", über Ausbildung und Übung, über erreichte Leistungsabzeichen und kameradschaftliche Ereignisse und vieles mehr können Sie sich informieren.

Brandmeldealarm durch Druckknopfmelder

Am 30.01.2017 wurde die Feuerwehr Rohrbach zu einem Brandmeldealarm zu einer Behörde in Rohrbach gerufen.

Um 11:35 Uhr meldete die Brandmeldeanlage aufgrund der Auslösung eines Druckknopfmelders den Alarm an die Landeswarnzentrale.

Bei der Betätigung eines Druckknopfmelders geht man davon aus, dass tatsächlich ein Brand vorliegt, weshalb hier eine Interventionszeit zur Unterbrechung der Alarmweiterleitung nicht möglich ist.

Der Druckknopfmelder wurde jedoch unwissentlich der Folgen gedrückt. Auch lag beim Eintreffen der Feuerwehr kein Brandausbruch vor.
Eine Dame dürfte im Gebäude die Orientierung verloren haben und konnte in einem Fluchtstiegenhaus dieses im gewünschten Stockwerk nicht mehr verlassen.
Um aus dem Stiegenhaus zu entkommen wurde der Druckknopfmelder betätigt. 
Die Dame dürfte nicht gewusst haben, dass Fluchtstiegenhäuser immer in einer der unteren Etagen verlassen werden können. 

Beim Eintreffen des Einsatzleiters an der Einsatzstelle war der Alarm an der Brandmeldeanlage bereits wieder zurückgestellt.

Die Feuerwehr Rohrbach konnte nach der Lageerkundung und den notwendigen Eintragungen im Brandschutzbuch wieder einrücken.

Ausgerückt waren 11 Kameraden mit dem Kommandofahrzeug 1 und dem Rüstlöschfahrzeug.

Löschmeister Ludwig Almansberger verstorben

Unser Kamerad Löschmeister Ludwig Almansberger ist am 26. Jänner 2017 im 58. Lebensjahr verstorben. Ludwig war seit 1972 Mitglied unserer Feuerwehr.

Die Verabschiedung findet am Mittwoch, 1. Februar 2017 um 14:00 Uhr in der Stadtpfarrkirche Rohrbach statt. Wir werden unserem Kameraden stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Bratlschießen 2017

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Endlich wieder ein Winter mit Kälte, Schnee und Eis - so waren für das traditionelle Feuerwehr-Bratlschießen die Bedingungen perfekt. Die Stocksportverein der Union Rohrbach-Berg hatte perfekte Bahnen vorbereitet, ein "Bratl in der Rein" mit Erdäpfel, Kraut und Saft befand sich schon im Ofen, als sich Sonntag Nachmittag 33 Kameraden zum Stockschießen trafen.

Bei winterlicher Kälte, aufgewärmt mit dem einen oder anderen Schluck Zielwasser, Tee mit und ohne Schuss wurde um jeden Punkt geschossen, gefeilscht, gestritten oder gemessen. Aber, wie es sich für ein Amateur-Turnier gehört, war das Dabeisein und die Kameradschaft oberstes Ziel - und natürlich auch das wohlschmeckende Bratl, welches im Anschluss im Gasthaus Karo genossen wurde. Schlussendlich gab es nur Gewinner - das Bratl schmeckte allen.

Feuerwehrkommandant verhindert Großbrand!

Der Aufmerksamkeit und dem richtigen und vor allem raschen Handeln des Feuerwehrkommandanten aus Arnreit, HBI Bernhard Neumüller ist es zu verdanken, dass ein Großbrand in Rohrbach-Berg verhindert werden konnte.

Im Stallgebäude eines landwirtschaftlichen Objektes begann ein Hoftrac zu brennen. Der aufmerksame Feuerwehrkommandant entdeckte den Brandausbruch und setzte die Alarmierungskette in Gang. Gemeinsam mit dem Landwirt wurde der Hoftrac unter der Zuhilfenahme eines Traktors aus dem Stall gezogen. So wurde das Übergreifen des Brandes auf das Gebäude verhindert. Erste Löschversuche mit dem zahlreich vorhandenen Schnee bzw. einem Pulverlöscher verblieben ergebnislos.

Die anrückende Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis führte die Löscharbeiten unter Atemschutz durch, sodass rasch nach Ankunft an der Einsatzstelle „Brand aus“ gegeben werden konnte.
Den ebenfalls alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehren Perwolfing und Götzendorf konnte bereits über Funk mitgeteilt werden, dass ein weiterer Einsatz nicht mehr erforderlich ist.
Nach 40 Minuten Einsatzzeit konnten alle Einsatzkräfte wieder in das Wochenende entlassen werden.
Wäre der Brandausbruch nicht rechtzeitig entdeckt und rasch die richtigen Maßnahmen getroffen worden, wäre ein Übergreifen auf das Gebäude vermutlich nicht zu verhindern gewesen.
Beim Brand des landwirtschaftlichen Objekts wäre sicherlich der Einsatz aller 35 ausgerückten Kräften der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis, sowie auch der alarmierten Feuerwehren Perwolfing und Götzendorf erforderlich gewesen.
 

Einsatzreiche Tage vor Weihnachten

Einsatzreiche Tage ereigneten sich am 21. bzw. 22.12.2016. An beiden Tagen wurde die Feuerwehr Rohrbach alarmiert.

Am 21.12.2016 erfolgte die Alarmierung der Drehleiter als Stützpunktfahrzeug im Rahmen der Alarmstufe 2 zum Einsatzstichwort Brand Gewerbe Industrie nach Aigen im Mühlkreis.

Bei der Anfahrt wurde über Funk mit der Landeswarnzentrale Kontakt aufgenommen um weitere Informationen zu erhalten.

So wurde die Drehleiterbesatzung auch darüber informiert, dass es sich lediglich um ein Brauchtumsfeuer handelte und kein Einsatz der Feuerwehr notwendig ist.
Die ausgerückten Feuerwehrmitglieder konnten somit wieder einrücken
Neben der Feuerwehr Aigen im Mühlkreis wurden sechs weitere Feuerwehren alarmiert, da vom Brand eines Sägewerks ausgegangen wurde.
Neuerliche Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach am 22.12.2016. Dieses Mal lag der Einsatzgrund im eigenen Pflichtbereich.
Durch die vermutlich unbeabsichtigte Auslösung eines Druckknopfmelders wurde der Alarm ausgelöst.
Nach der Lageerkundung konnte rasch Entwarnung gegeben werden und die ausrückende Mannschaft wieder einrücken.

PKW landet in Bach

Auf der B38 im Ortschaftsbereich Nößlbach geriet ein PKW-Lenker von der Straße ab. Er lenkte seinen Skoda nach rechts, um nicht auf ein vor ihm stehendes Fahrzeug aufzufahren. Dabei rutschte er mit dem PKW über einen leichten Graben, nach einer Brücke geriet er mit der Front des Fahrzeuges in ein Bachbett. Die Front des Fahrzeuges steckte im Bach fest.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Rohrbach zogen das Unfallfahrzeug mit der Seilwinde zurück auf die Wiese. Der Verkehr wurde während der Fahrzeugbergung wechselseitig angehalten. Die Feuerwehr war mit dem Rüst-Löschfahrzeug und 9 Mann im Einsatz. Weitere 20 Einsatzkräfte waren im Feuerwehrhaus in Reserve. Nach 50 Minuten war der Einsatz beendet. Der Lenker wurde nicht verletzt.

WEITERE BEITRÄGE LADEN