Größere Ölspur quer durch Rohrbach-Berg

Der nächste Einsatz der Feuerwehr Rohrbach ließ nicht lange auf sich warten. Am 16. März 2021 wurden wir um 20:14 Uhr zu einer Ölspur gerufen. Aufgrund uns noch unbekannter Ursache verlor ein Fahrzeug auf einer Strecke von ca. zwei Kilometern von der Turmöl-Tankstelle bis zur Umfahrung Süd mehrere Liter Betriebsstoffe.

Ein Feuerwehrkamerad wurde auf die schwere Verunreinigung der Straße aufmerksam und alarmierte unseren Journaldienst. Dieser alarmierte über Florian LFK die gesamte Feuerwehr Rohrbach über Pager und Handy. Da wir aufgrund der Corona-Pandemie immer noch eine geteilte Einsatzmannschaft haben, rückte nur ein Teil der gesamten Feuerwehr zur Hilfeleistung aus. Laut Ausrückeordnung rückte zuerst das Öl-Einsatzfahrzeug Richtung Stadtmitte zur Erkundung aus, dabei wurde erst das Schadensausmaß sichtbar und es wurden sofort weitere Kräfte nachalarmiert und die Einsatzmannschaften auf verschiedene Stellen aufgeteilt. Nachdem die Ölspur erfolgreich gebunden werden konnte, rückten die Fahrzeuge nach und nach wieder ein, um später mit dem Kleinlöschfahrzeug-Logistik, dem Mannschaftstransportfahrzeug und dem Öl-Einsatzfahrzeug die Ölspur-Tafeln im Stadtgebiet zu verteilen. Insgesamt 15 Einsatzkräfte rückten mit fünf Fahrzeugen zur Hilfeleistung aus. Der Einsatz konnte nach Versorgung der Geräte erfolgreich um 21:52 Uhr beendet werden.

Brand KFZ in Werkstätte

Am 16. März 2021 wurden wir um 11:21 zu einem KFZ-Brand in die Gewerbeallee alarmiert. Da der Betrieb in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrhaus war, wurden Verantwortliche der Firma schon beim Feuerwehrhaus angetroffen.

Diese teilten uns mit, dass der Brand im Heckbereich eines PKWs bereits unter Kontrolle gebracht wurde. Die Mitarbeiter des Betriebes verhinderten Schlimmeres, da sie den brennenden PKW mit einem Radlader aus der Halle zogen und den Brand mit mehreren Handfeuerlöschern erfolgreich eindämmen konnten. Die Arbeiten der Feuerwehr Rohrbach beschränkten sich somit auf Nachlöscharbeiten, der Nachkontrolle mit der Wärmebildkamera und dem Belüften der betroffenen Werkstättenbereiche. Gemäß der Ausrückeordnung fuhr das Tanklöschfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Aufgrund der Alarmierung per Sirene, Pager und Handy fanden sich insgesamt 19 Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus ein und hätten bei Bedarf noch mit anderen Einsatzfahrzeugen zur Einsatzstelle nachbeordert werden können.

Verkehrsunfall B38

Am frühen Nachmittag des 10. März stießen auf der B38 im Bereich der Forstinger Kreuzung zwei PKW zusammen, dabei wurden zwei Personen unbestimmten Grades verletzt. Da glücklicherweise keine Personen eingeklemmt waren beschränkten sich die Aufgaben der Feuerwehr auf das Abklemmen der Batterien, Brandschutz sicherstellen, Verkehrsregelung und dem Freimachen der Fahrbahn.

Anschließend wurde das Abschleppunternehmen beim Verladen der Unfallautos unterstützt. Die Feuerwehr Rohrbach war mit einem Fahrzeug und neun Kameraden im Einsatz. Weiters vor Ort waren die Polizei und das Rote Kreuz Rohrbach. Nach ca. einer Stunde konnte der Einsatz um 16:15 beendet werden.

Zweifacher Baby-Alarm

In den vergangenen Wochen rückten gleich zweimal kleinere Abordnungen aus, um drei unserer Kameraden zu ihrem Nachwuchs zu gratulieren. Am 29.01.2021 kam Clara Maria Höfler, Tochter von unserem Kameraden Mathäus Höfler und seiner Frau Martina Höfler auf die Welt. Mit 47cm und 2830g ist sie der ganze Stolz ihrer Eltern.

Am Faschingsdienstag, dem 16.02.2021, um 9:55 erblickte Timo Harringer mit 52cm und 3660g das Licht der Welt. Mit Lisa Harringer und Andreas Wolfmaier als Eltern scheint ihm eine Feuerwehrlaufbahn in die Wiege gelegt zu sein. Auch der Göd Matthias Harringer und Opa Josef Wolfmaier sind sehr aktive Mitglieder der Feuerwehr. Wir wünschen beiden Familien alles Gute und viel Freude mit ihrem Nachwuchs.

Jahresbericht 2020

Das digitale Archiv der Jahresberichte finden Sie hier: www.yumpu.com/kiosk/FeuerwehrRohrbach/

 

Der Jahresbericht 2020 unserer Feuerwehr informiert kompakt auf 24 Seiten über das abgelaufene Einsatz- und Übungsjahr. 265 Einsätze, 577 Stunden Einsatzdauer aber insgesamt 9.631 geleistete Feuerwehr-Stunden zeichneten wir auf. Einsatzberichte, Mannschaftsveränderungen, Berichte über die Ausbidlung und die Übungen, die Jugendgruppe und kameradschaftliche Ereignisse prägen den Inhalt.

Vor den Vorhang kommen heuer unsere Disponenten der Bezirkswarnstelle. In jedem oberösterreichischen Bezirk ist eines solche installiert, die in besonderen Fällen die Alarmierung und Disponierung der Feuerwehreinsätze im Bezirk übernehmen kann.

Im Einsatzgebiet der Feuerwehr wird Ihnen der Jahresbericht, heuer leider "kontakt- und gesprächslos" von den Kameraden zugestellt. Gleichzeitig ersuchen wir um eine freiwillige Spende für unsere Einsatzorganisation. Spenden an die Feuerwehr sind steuerlich absetzbar, sie können 34 bis 50 % Ihrer Spende vom Finanzamt zurückerhalten. Wir bedanken uns bereits jetzt für Ihre Unterstützung.

Herzlichen Dank an die Firmen Cafe Pub KaRo, 1a Installateur Degenhart und SwissLife Select Rohrbach, sie ermöglichten mit ihrer finanziellen Unterstützung den Druck des Jahresberichtes.

Einsatzreicher Neujahrstag

Da es gegen Ende des alten Jahres beinahe schon Standard wurde zwei Berichte in einem zusammenzufassen, starten wir auch das neue Jahr wie wir im alten aufgehört haben.

Am Neujahrstag beschäftigten diesmal zwei parallellaufende Einsätze, einer in Putzleinsdorf und einer in unserem Pflichtbereich unsere Kameraden.

Beim ersten Einsatz wurden wir um 8:10 mit der Drehleiter zu einem Brand eines Wohnhauses in Putzleinsdorf alarmiert. Unsere Aufgaben beliefen sich auf das Öffnen der Dachhaut und das Ablöschen einiger Glutnester unter selbiger. Durch den doch eher langwierigen Einsatz wurde hier eine Rotation der Korbmannschaft (Mannschaft die am Dach aus dem Drehleiterkorb heraus arbeitet) durchgeführt. Zum Zeitpunkt der Abfahrt der Drehleiter waren die Brandursachenermittler noch vor Ort. Insgesamt waren 6 Kameraden mit 2 Fahrzeugen vor Ort.

Der zweite Einsatz mit Alarmierungszeitpunkt 10:08 führte uns auf die B38 zwischen Rohrbach und Haslach, wo sich ein Lenker aus bislang ungeklärter Ursache mehrfach überschlug, sich allerdings selbst aus dem verunfallten Auto befreien konnte. Das Auto konnte ohne Zuhilfenahme technischer Hilfsmittel auf den zweiten Fahrstreifen befördert werden, um den Verkehr wieder wechselseitig freizugeben. Danach unterstützen wir das Abschleppunternehmen beim Abtransport und reinigten die Straße, um sie nach ca. einer halben Stunde wieder für den Verkehr freigeben zu können. Hier war die FF Rohrbach mit 1 Fahrzeug und 9 Mann, sowie einem Kameraden in der Florian-Station im Einsatz.

Zwei Drehleitereinsätze an einem Tag

Die Drehleiter wurde in den späten Abendstunden des 29.12.2020 zur Unterstützung des Roten Kreuzes bzw. der Feuerwehr Klaffer alarmiert. Aufgrund des engen Stiegenhauses war es den Kräften vor Ort nicht möglich den Patienten über jenes zu retten. Das vorrausfahrende Kommandofahrzeug 2 erkundete einen geeigneten Stellplatz, auf welchem sich die Drehleiter in der Folge rasch positionieren konnte.

Mithilfe der Krankentragenhalterung wurde die Trage des Rettungsteams am Korb befestigt werden und der Patient konnte so schnell und schonend gerettet werden.

Danach gab es für zwei unserer Kameraden noch einen eher ungewöhnlichen Einsatz. Eine seit 18. Dezember vermisste Katze wurde nach einigen erfolglosen Einsätzen endlich gefunden. "Mizi" wurde von der Besitzerin am Dachboden vermutet wo die Kameraden bereits zweimal mithilfe von Drehleiter und Wärmebildkamera alles absuchten. Am gestrigen Dienstag um 23:30 war es dann endlich soweit. Einer der beiden Kameraden konnte einen leisen Ton wahrnehmen und den Suchbereich so stark einschränken. Überglücklich konnte sie den Besitzern wieder übergeben werden.  

Geschenke für Jung und Alt

Über gleich zwei Geschenkspenden durfte sich die Feuerwehr Rohrbach in den vergangenen Tagen freuen. Für die Mitglieder der Jugendfeuerwehr gab es erstmals in der Geschichte unserer Feuerwehr Weihnachtsgeschenke in Form von T-Shirts und Hauben im Feuerwehrdesign sowie einigen Süßigkeiten.

Um den aktuellen Bestimmungen zur Eindämmung des Coronavirus gerecht zu werden, wurden die Geschenke gestaffelt übergeben. Haube und T-Shirts sind als Freizeitbekleidung gedacht und sollen eine kleine Motivation sein, nächstes Jahr, sobald es die Coronasituation zulässt wieder kräftig loszulegen. Im Rahmen der Übergabe bedankte sich Kommandant Wakolbinger persönlich bei den Jugendlichen für ihr Engagement in diesem schwierigen Jahr. Ein ganz besonderer Dank galt dem Jugendbetreuerteam unter der Leitung von Daniel Schauer. Finanziert wurden diese Geschenke von unserer Fahnenmutter Christine Weber, designt und bedruckt wurden die T-Shirts von Christina Baumgartner.

Auch die restlichen Feuerwehrmitglieder durften sich über Geschenke freuen. Die zwei Christkinder in Form der Landtagsabgeordneten Gerti Scheiblberger und Bürgermeister Andreas Lindorfer überbrachten Kommandant Martin Wakolbinger zuhause 2 Taschen mit regionalen Süßigkeiten. Sobald möglich, wird unser Kantineur Bertram Peherstorfer diese bei diversen Anlässen ausgeben. Dies soll ein kleiner Dank für unsere ehrenamtliche Arbeit während des ganzen Jahres sein. Insbesondere haben beide die gute Arbeit und das hervorragende Zusammenspiel beider Feuerwehren der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg ins Licht gerückt. Speziell die Unterstützung bei der Abwicklung der Covid-Massentest bei denen BGM Lindorfer als behördlicher Einsatzleiter und Frau Landtagsabgeordnete Gerti Scheiblberger als ehrenamtliche RK Mitarbeiterin direkt bei der Testabnahme im Einsatz waren, kam noch einmal zur Sprache.

Herzlichen Dank für dieses Zeichen der Wertschätzung!

Öleinsätze 19.12.2020

mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4

Zu gleich zwei Öleinsätzen wurde die Feuerwehr Rohrbach am 19.12.2020 alarmiert. Der erste Einsatz führte uns nach Helfenberg zur Steinernen Mühl, dort traten aus dem Heizraum eines Gebäudes im Nahbereich des Baches aufgrund eines technischen Defektes mehrere Liter Heizöl aus, die in weiterer Folge in das Gewässer gelangten.

Beim Eintreffen war bereits die hervorragende Arbeit der FF Helfenberg zu erkennen, die bereits mit dem Auffangen und Binden des Öls beschäftigt waren und somit einen weiteren Austritt verhindern konnten. Von der FF Helfenberg wurde ebenfalls bereits eine provisorische Ölsperre mittels Leiter und Folie im Einlaufbereich eines Wasserkraftwerks gesetzt. Nach der Inkenntnissetzung des Sachverständigen des Landes OÖ wurde flussabwärts noch eine zweite Ölsperre gesetzt um evtl. noch nicht aufgefanges Öl auch noch zu erwischen. Danach wurden noch die Ölschlieren im Wasser mit Ölbindevlies gebunden.

 

Der zweite Einsatz befand sich diesmal in unserem Pflichtbereich, genauer gesagt auf der B127 Richtung Linz im Bereich zwischen Shell-Kreisverkehr und Lagerhaus, wo ein PKW auf einer Länge von ca. 20-30m ebenfalls aufgrund eines technischen Defektes Öl verloren hatte. Die Feuerwehr Rohrbach hielt den Verkehr wechselseitig an und band die Ölspür. Nach dem Aufstellen der Ölspurtafeln konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Einsatzreicher Wochenendbeginn

Gleich 2 Einsatzaufträge beschäftigten die Kameraden der FF Rohrbach am heutigen Freitag dem 11.12.2020, einerseits ging der erste Tag der Massentests über die Bühne, weiteres wurde die Drehleiter zu einer Personenrettung nach Haslach alarmiert. Angefangen mit den Testungen begann der Einsatztag für einige Kameraden bereits um 6:30 im Centro wo die letzten Kleinigkeiten ausgebessert und besprochen wurden.

Nach den gestrigegen Auslieferungsaktion mit der FF St. Peter, bei der wir uns auf diesem Wege nochmals herzlich für die ausgezeichnete Zusammenarbeit bedanken wollen, gibt es auch bei der heutigen Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen nur positives zu berichten. Namentlich wären das die FF Arnreit, das Rote Kreuz Rohrbach, die MitarbeiterInnen der Gemeinde(n) und einigen LehrerInnen der BBS Rohrbach. Abermals sehen wir hier ein starkes Zeichen für die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und den Einsatzorganisationen bei uns im Bezirk! Paralell zu diesem Großereignis wurden wir um 11:19 telefonisch zu einem Personenrettungseinsatz nach Haslach alarmiert. Hier stürzte eine Person im Zentrum von Haslach im Gebäudeinneren ca. 3 Meter ab. Da die Rettung über das enge Stiegenhaus nicht möglich war wurde die Person mittels Drehleiter über die Fassade gerettet. Einen detaillierten Bericht finden Sie bei der Feuerwehr Haslach: https://www.ff-haslach.at/einsaetze/drehleitereinsatz-personenrettung/

 

 

WEITERE BEITRÄGE LADEN