70. Geburtstag von Ewald Schwentner

Seinen 70. Geburtstag feierte unser Kamerad Ewald Schwentner im August 2023.

Zu diesem Jubiläum durfte eine Abordnung des Kommandos die besten Geburtstagswünsche überbringen.

Ewald ist bereits seit 1972 bei der Feuerwehr. Vorerst noch in Kirchbach, wo sein Vater Rupert langjähriger Kommandant war, wechselte er 1987 zur Feuerwehr Rohrbach.

Durch seine berufliche Tätigkeit bei der Molkerei Rohrbach war Ewald ein geübter Kraftfahrer und damit ein Garant, dass die Feuerwehrmitglieder zu den Einsatzorten ausrücken konnten und auch wieder gut nach Hause kamen.

Ewald zeichnete sich in seiner gesamten Feuerwehrlaufbahn immer als verlässlicher und hilfsbereiter Kamerad aus. In geselligen Runden ist er wegen seines sonnigen Gemüts, seiner Gemütlichkeit und seines Humors immer ein gern gesehener Kamerad.

Besonders hervorzuheben sind die Koch- und Grillkünste, mit denen Ewald als Hauptverantwortlicher der Händl Griller auch jedes Jahr die Gäste am Frühschoppen begeistert. Beim Frühschoppen ist auch seine Frau Vroni immer eine verlässliche Helferin.

Für seine Tätigkeiten im Feuerwehrwesen wurden unser Jubilar mit der Bezirksmedaille in Silber ausgezeichnet.
Als einer der ersten Kameraden wurde ihm auch die Feuerwehr-Verdienstmedaille Rohrbach-Berg für seine Leistungen bei der Feuerwehr Rohrbach verliehen.

Die Abordnung des Kommandos wurde mit einer köstlichen Jause verwöhnt und verbrachte humorvolle, gemütliche Stunden im Zuge der Gratulation im Garten des Hauses, welches einen wunderbaren Blick über Rohrbach bietet.

Abschnitts-Funkübung

Alle Feuerwehren des Abschnittes Rohrbach trafen sich am Donnerstag, den 07. September 2023 gegen 19:00 in den jeweiligen Feuerwehrhäusern zur gemeinsamen DMO-Funkprobe. Ausgearbeitet vom Abschnitts-Fachbeauftragten für Funk und LuN-Dienst OBI d. F. Stefan Höppe bekamen wir eine ausgearbeitete Tabelle zur Verfügung gestellt.

Bei der Übung ging es um das Austesten der Grenzen des DMO-Funkes, also dem Notfunk falls das digitale Funknetz ausfallen würde. Die Florian-Stationen der Feuerwehren waren fixer Bestandteil der Übung, es konnten jedoch noch bis zu fünf weitere Stationen im Einsatzgebiet der jeweiligen Feuerwehren aufgebaut werden. Jede Station wurde mit einem Funkgerät am TMO, also dem Netzmodus, sowie einem Funkgerät am DMO ausgestattet.

Im Takt von etwa drei Minuten wurden die einzelnen Feuerwehren angefunkt, um ihre Probe durchführen zu können. Jede Station wurde gebeten, die Funkgespräche in der Funkqualität zu beurteilen. Die Auswertung dieser Übung wird den Feuerwehren bald präsentiert und für den Blackoutfall bzw. im Notfall angewendet. Seitens der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis nahmen sieben Kameradinnen und Kameraden auf vier Stationen teil. Vielen Dank an Stefan Höppe und der Feuerwehr Sprinzenstein für die Ausarbeitung dieser sehr wichtigen Übung!

Feuerwehrstorch ist wieder gelandet!

Unser Feuerwehrstorch ist am heutigen Mittwochabend in Schwarzenberg gelandet und hat unserem Tommy Veit und seiner Franzi eine Anna gebracht. Einige KameradInnen machten sich mit dem Storch auf den Weg und gratulierten den sehr stolzen Eltern.

Anna wurde am 04. September 2023 um 08:27 geboren und wog bei 53 cm Größe stolze 3450 Gramm. Herzliche Gratulation nochmals und viel Glück und Gesundheit seitens der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis!

Besichtigung der neuen Volksschule

Am Dienstag, 05. September 2023 trafen sich um 17:45 Uhr 23 Kameradinnen und Kameraden im Feuerwehrhaus, um die neue Volksschule in der Linzer Straße zu besichtigen. Der Schulwart und Brandschutzbeauftragte Karl Sulzermaier führte uns in etwa zwei Stunden durch das gesamte Gebäude.

Brandschutztechnisch ist dieses Gebäude mit einigen Brandmeldern sowie einer Brandmeldeanlage ausgestattet, welche jedoch nicht direkt an die Landeswarnzentrale angeschlossen ist. Das bedeutet, dass im Brandfall zwar ein hausinterner Alarm ertönt, jedoch nicht sofort die Feuerwehr alarmiert wird. Im Brandfall muss entweder durch Personal im Gebäude oder Passanten der Notruf abgesetzt werden. Einige Details wie Fluchtwege, Liftbefreiung sowie Brandschutz wurden diskutiert und es konnten noch einige Veränderungen durchbesprochen werden. Vielen Dank an Karl für die sehr interessante Führung und wir wünschen allen SchülerInnen und LehrerInnen einen erfolgreichen Schulstart nächste Woche!

Drehleitereinsatz in Voderweißenbach

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In den Nachtstunden des 04. Septembers 2023 wurde die Feuerwehr Rohrbach mit dem Drehleiterstützpunkt zum Brand eines Wohnhauses nach Vorderweißenbach alarmiert. Um 03:02 Uhr weckten die Personalrufempfänger dazu die Mitglieder aus dem Schlaf. Mit der Drehleiter und dem Kommandofahrzeug 2 rückten acht Kameraden in den Nachbarbezirk aus.

Zu diesem Zeitpunkt standen bereits sechs Feuerwehren im Einsatz.

Die ersteintreffende Feuerwehr Piberschlag stellte bei der Lageerkundung Rauchaustritt aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoß eines Mehrparteienhauses fest. Umgehend wurde gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr Vorderweißenbach die Brandbekämpfung im Innenangriff unter Verwendung von Umluft unabhängigen Atemschutz begonnen. "Bei Nullsicht und extremen Temperaturen wurde der Raum mit Löschwasser gekühlt und der Brand bekämpft." heißt es auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr Piberschlag. Zum Glück war keine Person in der Brandwohnung.

Um bei einer Brandausbreitung auf den Dachstuhl umgehend reagieren zu können, wurde von der örtlichen Einsatzleitung ein Hubrettungsgerät alarmiert. Aufgrund von Wartungsarbeiten, konnte die örtlich am nächsten liegenden Teleskopmastbühne aus Zwettl an der Rodl nicht alarmiert werden, weshalb die Drehleiter aus Rohrbach angefordert wurde.

Nach einer Kontrollfahrt mittels Wärmebildkamera konnte festgestellt werden, dass eine Brandausbreitung auf den Dachstuhl verhindert werden konnte. Somit konnten auch die acht ausgerückten Kameraden aus Rohrbach wieder zurück nach Rohrbach einrücken und teilweise direkt den Weg in das Berufsleben antreten.

Im Einsatz standen folgende Feuerwehren:

FF Vorderweißenbach

FF Piberschlag

FF Schönegg

FF Amesschlag

FF Bernhardschlag

FF St. Peter am Wimberg mit Atemschutzfahrzeug

Fahrzeugbergung nach Irrfahrt

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Am 01.09.2023 wurden wir um 09:11 Uhr zu einer Fahrzeugbergung alarmiert. Ein PKW fuhr sich an einer Böschung fest und konnte sich nicht mehr aus eigener Kraft befreien. Ein hinzugezogener Abschleppdienst scheiterte ebenfalls am Bergeversuch, wodurch die Alarmierung unserer Feuerwehr nötig wurde.

Das Rüstlöschfahrzeug und das Wechselladefahrzeug mit Kran rückten gemeinsam zum Parkplatz eines Möbelhauses aus, um dort eine erste Lageerkundung durchzuführen. Das Wechselladefahrzeug musste nach kurzer Zeit den Standort verändern, damit das Fahrzeug schonend geborgen werden kann. Mit Radkeilen wurde das Fahrzeug vorerst vor einem weiteren Abstürzen gesichert. Die gesamte Mannschaft bereitete dann mit Rundschlingen und Abschleppstange den Hebevorgang mittels Kran vor. Damit das Fahrzeug nicht weiter beschädigt wird, wurden die Radkästen mit Schaumstoffplatten ausgefüllt und geschützt.

 

Nachdem das Fahrzeug auf die Mulde verladen war, wurde in Absprache mit einer Angehörigen des Zulassungsbesitzers noch ein geeigneter Platz zum Abstellen des Fahrzeuges festgelegt. Seitens der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis standen 14 Einsatzkräfte etwa eineinhalb Stunden im Einsatz. Die Exekutive unterstützte die Feuerwehr für die gesamte Dauer des Einsatzes mit einer Streife.

Nächtliche Sturmeinsätze

Zu insgesamt vier Sturmeinsätzen wurden wir nach dem heutigen Sturmtief alarmiert. Dreimal davon stand ein Keller unter Wasser, einmal waren mehrere Bäume auf eine Landesstraße gestürzt. Da sich aufgrund der Schwere des Sturms mehrere Kameraden im Feuerwehrhaus befanden, konnten alle Schadensstellen unverzüglich abgearbeitet werden.

Um 19:27 wurden wir zum ersten Einsatz nach Fürling gerufen, der Einsatzort lag jedoch in der Einsatzzone Perwolfing, daher wurde dieser Einsatz von unserem Tanklöschfahrzeug an das Tanklöschfahrzeug Perwolfing übergeben.

Bei Eintreffen eines Kameraden gegen 20:05 gab es die Meldung, dass zwei Bäume quer über die Straße zwischen Mayrhof und Scheiblberg lagen. Das Rüstlöschfahrzeug rückte unverzüglich zu diesem Einsatzort aus. Ein Baum wurde zuerst mit der Seilwinde zurecht gezogen, damit man beide Bäume ohne Gefährdung mittels Kettensäge zerlegen konnte.

Relativ zeitgleich zu diesem Einsatz gab es eine weitere Alarmierung zu einer Überflutung, jedoch wurde bei dieser Schadensstelle nur ein Zaun gefunden, welcher quer über die Fahrbahn lag. Der Zaun wurde in den Garten des Betroffenen gelegt, Wasser war keines mehr im Keller.

Der Vierte und Letzte Einsatz vom heutigen Samstag war ein weiterer überfluteter Keller, dieser wurde mit Nasssaugern durch die Mannschaft des Tanklöschfahrzeuges trockengelegt. Insgesamt standen 18 Einsatzkräfte im Einsatz, weitere waren im Feuerwehrhaus in Bereitschaft. Alle Einsätze waren gegen 21:30 bereits wieder abgeschlossen.

Mistkübelbrand auf Bushaltestelle

Am heutigen Freitagabend wurden wir um 21:46 zu einem Mistkübelbrand in die Hanriederstraße alarmiert. Da sich noch mehrere Einsatzkräfte nach einer Übung im Feuerwehrhaus befanden, konnten wir unmittelbar nach der Alarmierung zum Brand ausrücken.

Dort angekommen war bereits die Polizei mit zwei Streifen vor Ort. Bei unserem Eintreffen war eine Rauchentwicklung aus einem Metallabfallkübel sichtbar, der Brand konnte sofort mittels Hochdruckrohr abgelöscht werden. Zur Nachkontrolle der Holzkonstruktion der Bushaltestelle wurde noch die Wärmebildkamera verwendet. 23 Kameraden und Kameradinnen rückten zum Einsatz aus, welcher schon nach 23 Minuten auch wieder beendet werden konnte.

Großbrand in Peilstein

Im Zuge der Alarmstufe 2 bei einem Wohnhausbrand wurden wir am 17.08.2023 um 12:32 in die Ortschaft Stierberg der Gemeinde Peilstein alarmiert. Bereits bei der Anfahrt konnte eine größere Rauchwolke wahrgenommen werden und somit rüstete sich bereits bei der Anfahrt ein Atemschutztrupp aus.

Die Drehleiter rückte bereits zwei Minuten nach der Alarmierung aus, das Tanklöschfahrzeug folgte nur eine Minute darauf. Bei unserem Eintreffen am Einsatzort waren die Löscharbeiten bereits im Gange und der Brand konnte annähernd auf die betroffenen Zimmer beschränkt werden, jedoch war schon eine leichte Rauchentwicklung aus dem Dachstuhl sichtbar. Die Drehleiter brachte sich in Position, um die Fassade sowie einige wenige Dachziegel zu Entfernen, damit eventuelle Glutnester entdeckt und abgelöscht werden konnten. Der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeugs brachte sich bei der Atemschutzsammelstelle in Bereitschaft. Nach etwas mehr als eineinhalb Stunden konnte "Brand aus" gegeben werden und die ersten Feuerwehren konnten aus dem Einsatzgeschehen herausgelöst werden. In Summe waren zehn Feuerwehren, das Rote Kreuz mit einem SEW, dem KI-Team, dem OvD und die Polizei mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz und konnten ein größeres Geschehen verhindern. Seitens der Feuerwehr Rohrbach waren insgesamt 26 Kameradinnen und Kameraden knappe zweieinhalb Stunden im Einsatz.

Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall

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Am gestrigen Nachmittag wurden wir um 14:43 zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall alarmiert. Auf der B38 in Fahrtrichtung Haslach waren zwei PKW kollidiert. Bei unserem Eintreffen war die Polizei bereits vor Ort und teilte uns mit, dass niemand in den beiden Fahrzeugen verletzt war.

Unsere Aufgaben beliefen sich also auf das Abschleppen des Kleintransporters, Binden der Ölspur und dem Unterstützen des Abschleppunternehmens beim Verladen des zweiten Fahrzeuges. Insgesamt waren wir ca. eine Stunde mit drei Fahrzeugen und 14 Kameraden im Einsatz. Weitere Kräfte waren im Feuerwehrhaus auf Bereitschaft.

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