Arbeitsreiches Wochenende für die Feuerwehr

Eigentlich befanden sich ja 46 Personen am Feuerwehrausflug, auf diesen Umstand nahm der Zufall aber keine Rücksicht. Um die Sicherheit der Bevölkerung auch während des Ausfluges garantieren zu können, rücken neben den in Rohrbach-Berg verbleibenden Kameraden auch die Feuerwehrmitglieder einer weiteren Feuerwehr aus.

Geschehen so auch am 1. Oktober 2016 um 21:07 Uhr, als die Feuerwehren Rohrbach im Mühlkreis und Haslach an der Mühl zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall nach Nößlbach alarmiert wurden. 
Durch die ersteintreffende Feuerwehr Haslach wurde die Lageerkundung durchgeführt und so konnte bereits bei Eintreffen unseres Rüstlöschfahrzeuges mitgeteilt werden, dass sich keine Personen mehr im Fahrzeug befanden. 
Aufgabe der Feuerwehr war es nun, die Straße rasch wieder gefahrlos befahrbar zu machen. Die Fahrbahn wurde in der Folge von Fahrzeugteilen gereinigt. Die ausfließenden Betriebsmittel wurden gebunden. 

Um die Straße rasch für den Verkehr freigeben zu können wurde das Unfallfahrzeug in Absprache mit dem Fahrzeuglenker durch unser Kranfahrzeug geborgen. Zur Absicherung der Unfallstelle war eine Umleitung über die Ortschaft Nößlbach eingerichtet. Um 22:15 war der Einsatz für unsere eingesetzten Kameraden wieder beendet.
Am 2. Oktober 2016 wurde neuerlich der Einsatz unserer Feuerwehr benötigt. Aufgrund der nicht dringlichen Situation erfolgte die Alarmierung um ca. 16:40 Uhr telefonisch beim Kommandanten. 
Lt. Pressebericht der Polizei geriet eine PKW-Lenkerin auf der regennassen Straße in einer Rechtskurve ins Schleudern. Das Auto überschlug sich und blieb am Dach liegen. Die Lenkerin konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien.
Der ÖAMTC forderte unsere Unterstützung zur Bergung des Fahrzeuges mittels Kranfahrzeug an. Zwei Kameraden konnten diesen Auftrag rasch erledigen. Um 18:30 war auch dieser Einsatz wieder beendet.

Feuerlöscherüberprüfung am 28. Oktober 2016

Feuerlöscherüberprüfung im Feuerwehrhaus

Die Freiwillige Feuerwehr Rohrbach bietet der gesamten Bevölkerung die Möglichkeit, die regelmäßig (alle 2 Jahre) wiederkehrende, gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung der Feuerlöscher durchführen zu lassen. Die Kosten pro Feuerlöscher betragen € 8,00. Im Sinne des vorbeugenden Brandschutzes ersucht die Freiwillige Feuerwehr Rohrbach um zahlreiche Beteiligung.

Freitag, 28. Oktober 2016, 14:00 bis 17:00 Uhr im Feuerwehrhaus Rohrbach

Zivilschutz-Probealarm am 1. Oktober 2016

Anlässlich des bundesweiten Zivilschutz-Probealarms heulen am Samstag, 1. Oktober 2016, in ganz Österreich wieder probeweise die Sirenen.

Am Samstag, den 1. Oktober 2016, wird wieder ein bundesweiter Zivilschutz-Probealarm durchgeführt. Zwischen 12.00 und 12.45 Uhr werden nach dem Signal "Sirenenprobe" die drei Zivilschutzsignale "Warnung", "Alarm" und "Entwarnung" in ganz Österreich ertönen. Der Probealarm dient einerseits zur Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung vertraut gemacht werden.
Österreich verfügt über ein gut ausgebautes Warn- und Alarmsystem, das vom Bundesministerium für Inneres gemeinsam mit den Ämtern der Landesregierungen betrieben wird. Damit hat Österreich als eines von wenigen Ländern eine flächendeckende Sirenenwarnung.
Die Signale können derzeit über ca. 8.200 Feuerwehrsirenen abgegeben werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Einsatz- und Koordinationscenter des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder den Bezirkswarnzentralen erfolgen.
Die Bedeutung der Signale:


• Sirenenprobe: 15 Sekunden
• Warnung: 3 Minuten gleich bleibender Dauerton. Herannahende Gefahr!
Radio- oder Fernsehgerät (ORF) einschalten, Verhaltensmaßnahmen beachten.
• Alarm: 1 Minute auf- und abschwellender Heulton. Gefahr!
Schützende Bereiche bzw. Räumlichkeiten aufsuchen, über Radio oder Fernsehen (ORF) durchgegebene Verhaltensmaßnahmen befolgen.
• Entwarnung: 1 Minute gleich bleibender Dauerton. Ende der Gefahr!
Weitere Hinweise über Radio und Fernsehen (ORF) beachten.


Weitere Informationen zum Zivilschutz in Österreich finden Sie unter www.bmi.gv.at/cms/bmi_zivilschutz/.

Jugendprogramm in den Ferien

mehr als 4
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Viel zu tun gab es für die Jugendgruppe der FF Rohrbach in den vergangegen 9 Wochen. Neben dem Jugendlager des Bezirkes Rohrbach standen weiteres der Action-Day und ein Ausflug zur FF Steyr auf dem Programm. Vom 22. Juli - 24. Juli ging es nach Ödenkirchen zum Jugenlager. Neben vielen verschiedenen Spielen bei denen ein "Lagersieger" erkoren wurde, kam auch der kameradschaftliche Teil nicht zu kurz.

So wurden nicht nur ein großes Lagerfeuer entzündet, sondern auch eine Feuershow und Vorführungen von Modellflugzeugen geboten. Auch wenn das Wetter über Nacht nicht ganz mitspielte so war es eine tolle Veranstaltung.

Der diesjährige 24 Stunden Jugend Action-Day fand am 20. und 21. August bei fast perfektem Wetter statt. Neben dem Kistensteigen stand ein Brand eines PKW's, sowie ein brennender Palettenstapel und die Rettung einer eingeklemmten Person aus einem Auto auf dem Programm. Besonders spektakulät war der Nachteinsatz mit dem brennenden Palettenstapel am Gelände der neuen Containeranlage. Um 3 Uhr früh wurden die Jungs mittels Hausalarm aufgeweckt und zum Einsatzort gefahren. Zur Abschlussübung am Sonntag wurden auch die Eltern eingeladen ihren Kindern einmal genau auf die Finger zu schauen, wie sie eine eingeklemmte Person aus einem Auto befreien. Danach gab es noch einen gemeinsamen Abschluss mit allen Helfern sowie dem Kommando. Herzlichen Dank auch an Andreas Pachner für die Verköstigung.

Einen aufregenden Tag hatte die Jugend auch eine Woche später als es zur FF Steyr zum Bootfahren mit einem A-Boot ging. Begleitet vom Daniel Schauer und Bertram Peherstorfer hatten die Jungs eine Menge Spaß.

Herzlichen Dank an unsere Jugendbetreuer Daniel Schauer, Günther Leitenmüller und Michael Lindorfer für die hervorragende Arbeit über das gesamte Jahr! 

Öl-Einsatz in Peilstein

Am 22.08.2016 wurde das Öl-Einsatzfahrzeug zur Unterstützung der Feuerwehr Peilstein telefonisch angefordert.

Aufgrund der gültigen Alarmierungsordnung wurde die Landeswarnzentrale über die vorliegende Anforderung informiert.

Durch das Anlegen des Einsatzes im Warn- und Alarmsystem wurden die Führungskräfte der Feuerwehr Rohrbach mittels SMS des Einsatzleitinformationssystems über den Einsatz in Kenntnis gesetzt.
Zwei der eingerückten Kameraden fuhren nach Peilstein und unterstützten die dort bereits im Einsatz stehenden Kameraden bei der Errichtung einer Öl-Sperre im Bereich der kleinen Mühl.
Weitere Maßnahmen zur Verhinderung des Abfließens der Flüssigkeit in die kleine Mühl wurden in Zusammenarbeit mit der FF Peilstein getroffen.
Zusätzlich wurde das Kanalnetz durch eine Fachfirma gereinigt.
Ebenfalls an der Einsatzstelle waren Beamte der Polizei, die Wasserrechtsbehörde wurde verständigt.
Nach mehr als vier Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr Rohrbach wieder beendet, die Öl-Sperre blieb bis auf weiteres vor Ort.

Von der Übung zum Einsatz

Für den 19.08.2016 wurde von dem Gruppenkommandanten Patrick Ganser in Zusammenarbeit mit dem Atemschutzwart eine Übung zum Thema Wohnhausbrand in der neuen Brandcontaineranlage geplant.

Die daran teilnehmenden Feuerwehrmitglieder wurden von dieser Übung um 19:31 Uhr zu einem tatsächlichen Einsatz im Bereich der Grillkreuzung alarmiert.

Durch das Einsatzstichwort "Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person" war bekannt, dass Hochleistungslüfter und die C-Schnellangriffsleitung am Übungsort verbleiben konnten. Übungsdarsteller und einige wenige Ausbilder verblieben ebenfalls am Übungsort.
Die mit dem Tanklöschfahrzeug, sowie den weiteren an der Übung beteiligten Fahrzeuge Kommandofahrzeug 1 und Kommandofahrzeug 2 Richtung Unfallort ausgerückte Mannschaft wurde dort bereits von der ebenfalls alarmierten Feuerwehr Oepping empfangen. Bereits bei der Anfahrt konnte Entwarnung gegeben werden. Der Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes der Feuerwehr Rohrbach war nicht mehr erforderlich.
So konnte dem ebenfalls auf der Anfahrt befindlichen Rüstlöschfahrzeug mitgeteilt werden, dass keine weiteren Kräfte benötigt werden.
Die weiteren Maßnahmen an der Unfallstelle wurden durch die FF Öpping getroffen. Die unterbrochene Übung wurde in der Folge fortgesetzt.

Sparkasse sponsert Helmhalterungen

Die Sparkasse Mühlviertel-West Bank AG und die Feuerwehr Rohrbach sind schon jahrzehntelange Partner. Im letzten Jahr wurde der Umkleidebereich im Feuerwehrhaus erweitert und neue Einsatzuniformen angeschafft.

Um den Platz in den Spinden besser nützen zu können wurden Helmhalterungen angeschafft, welche auf den Spinden montiert wurden. Die Helmhalterung ist flexibel ausgeführt und gewährleistet eine zügige Helmaufnahme mit einer Handbewegung. Die Entnahme geht rasch und ist auch für kleinere Frauen und Männer kein Problem. Durch die Helmhalterung auf der Spindoberseite bleibt mehr Raum im Spind frei, welcher zumeist für Feuerwehrhandschuhe oder aber auch zur Ablage für die persönlichen Gegenstände benützt werden kann, während des Einsatzes. Kommandant Martin Wakolbinger und Gerätewart Klaus Magauer durften die Halterungen von Vorstandsdirektor Klaus Klopf der Sparkasse Rohrbach übernehmen. Wir bedanken uns ganz herzlich für die großzügige Unterstützung, die Halterungen haben sich bei Einsätzen aber auch im Übungs- und Ausbildungsalltag schon bestens bewährt!

Verpartnerungsfeier AW David Höllwirth

mehr als 4

Der 13. August 2016 wird vielen Feuerwehrkameraden lange in Erinnerung bleiben. Besonders war der Tag aber für unseren Schriftführer David Höllwirth und seinen Partner Bernhard Sieghartsleitner.

Bereits früh morgens um 05:00 Uhr wurden die beiden traditionell „herausgeschossen“. Die Frühaufsteher wurden sofort mit einem Würstelfrühstück versorgt und so konnte der Tag bestens beginnen.

Alle Gäste, Freunde, Familie und auch alle Mitglieder der Feuerwehr Rohrbach waren zu einer gemeinsamen Familien- und Segnungsmesse in die Stadtpfarrkirche eingeladen. Die Messe mit persönlich gestalteten Inhalten unter dem Motto „Es ist was es ist – sagt die Liebe“, frei nach dem Gedicht von Erich Fried war sicherlich ein Highlight des Tages.

Anschließend wurde die feierliche Eintragung der Partnerschaft in der Villa Sinnenreich begangen. Eine persönlich gestaltete und berührende Feier zu der man nur gratulieren kann und bei der sicherlich die eine oder andere Träne geflossen ist.
David und Bernhard mussten beweisen, dass sie ein eingespieltes Team sind und auch Feuerwehraufgaben gut lösen können.

Ein mit dem Schlüssel des Hochzeitsautos davongeflogener Papagei musste mit der Drehleiter eingefangen werden. Bernhard ist als Hendlmanager beim Feuerwehrfrühschoppen sehr engagiert und so passte es auch, dass er mit einer Schere, dieses Mal nicht ein Grillhendln, sondern einen alten und nicht mehr funktionsfähigen Feuerwehrschlauch auseinander schneiden musste.

Die anschließenden Feierlichkeiten fanden im Gasthaus zur Post in Peilstein statt. Durch Feuerwehrmitglieder wurde ein Flashmob organisiert. Verwandte und Freunde hatten weitere Spiele vorbereitet und zu Mitternacht verzauberte ein Feuerwerk den Nachthimmel. Leider verging die Zeit viel zu schnell.

Ein roter Faden hat sich durch die gesamten Feierlichkeiten gezogen. Engagierte Familienmitglieder und Freunde mit lachenden Gesichtern, die mit den beiden Partnern den schönsten Tag ihres Lebens feiern wollten und ihnen auch in der Zukunft immer zur Seite stehen werden. Denn das schönste hier auf Erden ist lieben und geliebt zu werden!

Lieber David, lieber Bernhard – auch auf diesem Wege wünscht euch die gesamte Feuerwehr Rohrbach alles Gute für die weitere gemeinsame Zukunft und vielen Dank für diesen tollen Tag!

Wasser im Keller

Vermutlich noch aufgrund der Regenfälle in der vergangenen Nacht musste am 24.07.2016 um 14:17 Uhr Wasser aus einem Keller mittels Nasssauger abgesaugt und abgepumpt werden.

Wie bereits in den Nachtstunden rückte die Feuerwehr Rohrbach mit dem Tanklöschfahrzeug und dem Löschfahrzeug zum Einsatzort aus.

Für die Beseitigung des Wassers reichte im vorliegenden Einsatzauftrag ein Nasssauger und der Einsatz von Wasserschiebern aus.
Das Löschfahrzeug konnte somit nach etwas mehr als 30 Minuten wieder einrücken.
Die Einsatzmannschaft des Tanklöschfahrzeuges führte die restlichen Arbeiten durch, konnten aber um 15:20 ebenfalls die wieder hergestellte Einsatzbereitschaft an die Landeswarnzentrale melden.
14 Feuerwehrkameraden sorgten somit in den Nachmittagsstunden wieder für einen trockeneren Keller.

Überflutung nach Starkregen

Durch den starken Niederschlag wurde die Feuerwehr Rohrbach am 23.07.2016 um 22:46 Uhr zu einer Überflutung zu einem Gewerbebetrieb alarmiert.

Mit dem Löschfahrzeug und dem Tanklöschfahrzeug rückte die Einsatzmannschaft aus. Zusätzlich wurde ein weiterer Nasssauger und Wasserschieber an die Einsatzstelle mitgenommen.

Durch den Einsatz der beiden Nasssauger konnte das in die Halle eingedrungene Wasser abgesaugt und abgepumpt werden. Mittels Tauchpumpe wurde weiteres Wasser abgepumpt.
In einer Einsatzzeit von ca. 100 Minuten wurde die Halle vom Großteil des Wassers befreit.
Nach dem Einsatz mussten  die Gerätschaften gereinigt und für den nächsten Einsatz gewartet werden.
Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Rohrbach freuen sich bereits auf das neue Kleinlöschfahrzeug Logistik, welches speziell bei derartigen Einsätzen, zum Beispiel beim Transport von zweiteren Nasssauger, von Tauchpumpen oder verschmutzem Schlauchmaterial gute Dienste leisten wird.

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