BLACKOUT: Gemeinsame Stabsschulung Rohrbach-Berg

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"Blackout - ein Stromausfall, der alles verändert", dieses Thema hatte Feuerwehrkommandant Martin Wakolbinger für eine Übung des Katastrophenstabes der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg ausgesucht und in einem Input-Referat mögliche Ursachen und Folgen eines länger andauernden Stromausfalles allen Übungsteilnehmern näher gebracht. In den anschließenden Workshops ging es dann in die Tiefe des Themas, wo sich die Funktionäre der einzelnen Stabsfunktionen zu Diskussionen und Lösungssuche zurückzogen.

Zur gemeinsamen Stabsübung der behördlichen Einsatzleitung (=Stadtgemeinde Rohrbach-Berg) und der technischen Einsatzleitung (Feuerwehren Rohrbach im Mühlkreis und Perwolfing) hatten sich alle Verantwortlichen im Feuerwehrhaus Rohrbach versammelt. Bürgermeister Andreas Lindorfer begrüßte alle Teilnehmer, in seiner Funktion als behördlicher Einsatzleiter betonte er die Wichtigkeit, sich in "Friedenszeiten" und in Ruhe mit möglichen Themen von Katastrophenfällen auch auf Gemeindeebene auseinanderzusetzen. Die Stabsfunktionäre der Stadtgemeinde bilden gemeinsam mit den Funktionären der Feuerwehren der Gemeinde den integrierten Einsatzstab der Gemeinde Rohrbach-Berg.

Doch während des Input-Referates wurde es plötzlich dunkel - der Strom war weg. Natürlich kein Zufall, sondern ein von den Elektrikern der Feuerwehr geplanter Störfall. Das Bauhof- und Feuerwehrgebäude wurde bewusst vom Netz getrennt - und die im heurigen Jahr neu installierte autarke Stromversorgung hochgefahren. Das Feuerwehrhaus ist im Katastrophenfall auch Sitz des Einsatzstabes. Nach wenigen Minuten lief der Generator - und die Übung konnte fortgesetzt werden. Auch in einem echten Blackout-Fall kann das Feuerwehrhaus über einen längeren Zeitraum mit Strom versorgt werden.

In den anschließenden Workshops beschäftigte sich jede Stabsfunktion (S1 bis S6) in der Kleingruppe mit den Herausforderungen eines länger andauernden Stromausfalles - und welche Probleme in den Zuständigkeitsbereichen auf Gemeindeebene zu erwarten wären. Aber der Fokus lag natürlich auch auf Möglichkeiten der Problembewältigung und darauf, wie man sich bereits jetzt für einen solchen Ernstfall bestmöglich vorbereiten kann.

In der Abschlussrunde präsentierten die einzelnen Gruppen dem gesamten Einsatzstab ihre Erkenntnisse, welche für weiterführende Tätigkeiten oder notwendige Vorbereitungen auch protokolliert werden. Viele interessante Erkenntnisse rund um Themen wie Infrastruktur und Versorgungs(un)sicherheit in der Gemeinde (Wasser, Abwasser, Kommunikation, Treibstoffversorgung, Lebensmittel, Alarmierungsmöglichkeiten, Warnmöglichkeiten der Bevölkerung, usw...) wurden gewonnen und Möglichkeiten einer krisensicheren Versorgung angedacht.

Bürgermeister Lindorfer bedankte sich bei allen Teilnehmern, vor allem bei Feuerwehrkommandant Wakolbinger, der die Übung organisierte, schlussendlich bei einem kleinen Imbiss und Getränk für die konstruktive Auseinandersetzung mit einem nicht alltäglichen Thema.

"Solche Stabsübungen dienen nicht nur dem speziellen Thema, das auf dem Tisch liegt, sondern auch allgemein einer guten Zusammenarbeit für mögliche andere Katastropheneinsätze, weil man in einzelnen Stabsfunktionen bereits zusammenarbeitete und sich kennen lernte, was für mögliche künftige Einsätze von großem Vorteil ist" betonte Wakolbinger in seinem Abschlussstatement.

Fehlalarm bei Atemschutz-Übungsanlage

Die Feuerwehren Perwolfing und Rohrbach wurden am 10.11.2018 um 17:08 Uhr mit dem Einsatzstichwort Brand Abfall, Container alarmiert. Einsatzadresse war die eigene Heißausbildungsanlage der Feuerwehr, welche am selben Tag noch für Ausbildungszwecke verwendet wurde.

 

Durch den Einsatzleiter wurde die gesamte Anlage, sowie die nähere Umgebung auf Gefährdung kontrolliert. Nach Rücksprache mit der Landeswarnzentrale konnten die beiden Feuerwehren der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg wieder einrücken.

Vor Ort waren zwei Tanklöschfahrzeuge, sowie das Rüst-Löschfahrzeug mit ca. 25 Mann.

THL in Bronze, Silber und Gold geschafft

Alle zwei Jahre kann die Leistungsprüfung technische Hilfeleistung, kurz „THL“ in der Feuerwehr durchgeführt werden. Bei der Leistungsprüfung technische Hilfeleistung, gibt es drei Stufe die über einen Zeitraum von 4 Jahren nacheinander erreicht werden können. Im heurigen Jahr stellten sich eine Kameradin und elf Kameraden unserer Feuerwehr dieser Herausforderung.

Sieben konnten die Stufe I (Bronze), einer die Sufe II (Silber) und vier die Stufe III (Gold) erreichen.

Im Zuge dieser Leistungsprüfung werden die Mitglieder auf die technische Hilfeleistung vorbereitet. Angefangen vom Absichern der Unfallstelle, über den Aufbau einer Beleuchtung bis hin zur Bedienung der hydraulischen Rettungsgeräte, lernen die Teilnehmer die Grundlagen, die sie bei einem Einsatz „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ benötigen

Des Weiteren ist die Gerätekunde, eine sehr gute Vorbereitung für den Einsatz. Bei dieser Aufgabenstellung muss der Teilnehmer zwei, ihm vom Bewerter vorgegebene Geräte aus den beiden, an der Leistungsprüfung beteiligten Feuerwehrfahrzeugen, bei verschlossenen Rollos auf eine Handbreite Toleranz zeigen.

In der Stufe Gold müssen zusätzlich noch Fragen zum Einsatzgeschehen bzw. Aufgabenbereich des jeweiligen Trupps beantwortet werden. Ebenfalls in der Stufe III (Gold), ist von den einzelnen Trupps eine jeweils zugeloste Aufgabe, unter den wachsamen Augen der Bewerter abzuarbeiten und zu erklären. Ein Beispiel hierfür wäre: die richtige Inbetriebnahme einer Flex, erklären der Sicherheitseinrichtungen und –bestimmungen, sowie der Wechsel der Flexscheibe.

Der nächste Schritt in der technischen Ausbildung, ist dann die Teilnahme an den jährlich stattfindenden THL Tagen (TRT-Team), die übrigens 2019 in Rohrbach-Berg stattfinden werden.

Die Feuerwehr Rohrbach und besonders das Ausbilderteam um Christoph Nigl, Markus Hurnaus und Alexander Kainberger gratuliert allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung und bedankt sich nochmals für die Disziplin und den unermüdlichen Einsatz in der Vorbereitung auf diese durchaus sehr wichtige Leistungsprüfung.

Baum blockiert B38

Einen Wecker benötigten ein Großteil der Feuerwehrmitglieder am 27.10.2018 nicht mehr.

Um 05:14 Uhr übernahm diese Funktion der Pageralarmton, sowie die telefonische Alarmierungsverständigung.

Die Erstinformation lautete "Baum über Straße B38, Höhe Nößlbach".

Die Einsatzkräfte rückten mit dem Rüst-Löschfahrzeug und dem Kranfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Die Polizei sicherte bereits den blockierten Straßenteil ab.

Von der Feuerwehr konnte der Baum rasch mittels Motorkettensäge von der Straße entfernt werden.

Während der Arbeiten war eine kurze Straßensperre erforderlich, weshalb auch eine Absicherung durch  Verkehrslotsen eingerichtet wurde.

Nach einer dreiviertel Stunde waren alle Einsatzkräfte wieder eingerückt und der betroffene Straßenabschnitt für den Verkehr ohne Probleme passierbar.

 

 

Verkehrsunfall mit drei Fahrzeugen auf der B38

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Zwischen Rohrbach und Oepping ereignete sich am 27.09.2018 gegen 06:25 Uhr ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Die Feuerwehren Rohrbach und Oepping wurden zur Befreiung einer eingeklemmten Person alarmiert.

Aus unbekannter Ursache kam es auf der B38 zwischen Rohrbach und Oepping zu einem Zusammenstoß mehrerer Kraftfahrzeuge. Dabei wurde ein Fahrzeuglenker in seinem PKW eingeklemmt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr Rohrbach waren bereits das Rote Kreuz, die Polizei und die FF Oepping vor Ort und hatten mit der Personenrettung begonnen.

Auf Anweisung des NEF-Teams wurde durch die FF Oepping die Fahrertür entfernt und anschließend von der FF Rohrbach mittels Rettungszylinder der Fußraum erweitert und die Einklemmung der Füße behoben.

Anschließend konnte der Verletzte mittels Spineboard über die geöffnete Fahrerseite gerettet werden.

Die weiteren Arbeiten beschränkten sich auf die Unterstützung der Polizei, sowie die Reinigung der Unfallstelle.

Die Feuerwehr Rohrbach war mit drei Einsatzfahrzeugen und 23 Mann im Einsatz.

 

 

Brandmelder / Herbststurm Fabienne

In den Medien wurde bereits seit Tagen aufgrund der herannahenden Kaltfront vor einem herannahenden Unwetter gewarnt.

Die Nacht des 23.09.2018 verlief in Rohrbach jedoch zur Freude vieler Feuerwehrkameraden relativ ruhig, bis um 22:47 Uhr die Sirenen aufheulten und die Einsatzkräfte ins Feuerwehrhaus gerufen wurden.

 

Entgegen der Prophezeiungen war es jedoch vorerst kein Sturmschaden, der für die Alarmierung ausschlaggebend war.

Ein Brandmeldealarm forderte den Einsatz der Feuerwehr.

Mit dem Kommandofahrzeug rückte der Einsatzleiter zur ersten Lageerkundung aus. Die beiden wasserführenden Fahrzeuge und die Drehleiter ergänzten die ausrückende Mannschaft.

Bis zur Lokalisierung des Brandmelders ging ein Atemschutztrupp entsprechend den Standardeinsatzregeln beim Portier in Bereitschaft. Ausgerüstet mit den Mitteln zur Personenrettung und zur Brandbekämpfung wäre ein rascher Einsatz des Atemschutztrupps so jederzeit möglich gewesen.

Beim Brandmelder konnte der Einsatzleiter jedoch keiner Ursache für die Auslösung feststellen, sodass die Einsatzkräfte wieder in das Feuerwehrhaus einrücken konnten.

 

Zwischenzeitlich war im Feuerwehrhaus jedoch tatsächlich ein Einsatzauftrag nach einem Sturmschaden eingetroffen. Ein Bauzaun musste von einer Straße entfernt werden. Die Gefahr für den vorbeikommenden Verkehr konnte rasch von der ausgerückten Mannschaft des KLFA-L beseitigt werden.

Beide Einsätze waren um 23:30 beendet.

Öl-Einsatz beim Shell-Kreisverkehr

Zahlreiche Kameraden hatten sich am 23.09.2018 zur Turmkreuzsteckung am Vorplatz der Stadtpfarrkirche versammelt, als um 13:54 Uhr durch die Landeswarnzentrale eine stille Alarmierung (also nur mit Pager und Telefonverständigung) zu einer Öl-Spur erfolgte.

Von den bei der Ausrückung anwesenden Kameraden wurde eine Einsatzmannschaft zur Bearbeitung des Einsatzauftrages abgestellt.

Mit dem Öleinsatzfahrzeug und dem Rüstlöschfahrzeug wurde zur angegebenen Einsatzadresse ausgefahren.

Vor Ort konnte die Öl-Spur jedoch nicht sofort aufgefunden werden. Deshalb wurde mit dem Anrufer laut Alarmierung Rücksprache gehalten. Dieser konnte die Lage der Öl-Spur dem Einsatzleiter näher beschreiben.

Vermutlich aufgrund des starken Regens konnten am angegebenen Ort jedoch nur noch geringe Überreste von Betriebsmittel festgestellt werden. Von diesen war keine Gefährdung für den Verkehrs anzunehmen.

Auch wenn bei diesem Einsatz kein weiteres Handeln notwendig war hat der Lenker des Fahrzeuges, welcher den Notruf abgesetzt hat, richtig reagiert. Ohne den starken Regen, welcher die Öl-Spur nahezu gänzlich beseitigte, hätte von der Öl-Spur eine hohe Gefährdung für den nachfolgenden Verkehr ausgehen können.

Zur Absicherung wurde der weitere Verlauf der B38 und B127 noch ca. einen Kilometer abgefahren, bevor alle Einsatzkräfte wieder einrücken konnten.

Nach 20 Minuten konnten die Kameraden, welche für den Einsatz abgestellt wurden, wieder an der Ausrückung zur Turmkreuzsteckung teilnehmen.

 

 

 

PKW in Dachlage

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Der Journaldienst wurde am 27.08.2018 von der Polizeiinspektion Rohrbach über einen Verkehrsunfall auf der Hofermarktkreuzung informiert. Aufgrund des absehbaren Personalbedarfs und der fortgeschrittenen Stunde entschied der diensthabende Offizier, dass eine Alarmierung über den Notruf durchgeführt werden sollte.

Wie der Presseaussendung der Landespolizeidirektion OÖ vom 27.08.2018 entnommen werden kann, dürfte ein 20-jähriger Probeführerscheinbesitzer aus dem Bezirk Rohrbach gegen 0:35 Uhr, vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, ins Schleudern geraten sein. Der alkoholisierte Lenker überfuhr dabei eine Verkehrsinsel und überschlug sich mit dem Pkw. Eine zufällig vorbeikommende Sektorstreife befreite den Mann aus dem Auto,  leistete Erste Hilfe und verständigte die Feuerwehr.

Beim Eintreffen des Rüstlöschfahrzeuges und des Kranfahrzeuges war der Lenker bereits vom Roten Kreuz abtransportiert.

Aufgrund der Gefahr von auslaufenden Betriebsmittel und der Behinderung des Verkehrs wurde im Auftrag der Polizei das Fahrzeug von der Unfallstelle mit dem Kranfahrzeug abtransportiert und an geeigneter Stelle zum Abtransport durch ein Fachunternehmen bereitgestellt.

Durch die Feuerwehr Rohrbach wurden auslaufende Betriebsmittel gebunden und Fahrzeugteile von der Fahrbahn entfernt. Die Fahrzeugbatterie wurde abgeklemmt und der Brandschutz sichergestellt.
Die Unfallstelle konnte nach der Fahrbahnreinigung wieder problemlos passiert werden.

Ca. eine Stunde nach Verständigung des Journaldienstes war der Einsatz wieder für alle Einsatzkräfte beendet.

21 Kameraden waren nach der stillen Alarmierung ins Feuerwehrhaus eingerückt.

Rohrbach-Berger "Blaulichtgrillerei"

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Zum zweiten Mal lud die Feuerwehr Rohrbach Vertreter der verschiedenen Einsatzorganisationen und der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg zu einem gemeinsamen Grillabend ein. Das Wetter war perfekt, um an diesem Abend in gemütlicher Runde ein paar gesellige Stunden zu verbringen.

Der Einladung folgten die Vertreter der Rohrbacher Polizei, der Rettung und Gemeindeärzte, des Bauhofes und des Stadtamtes, der Feuerwehr Perwolfing und die Funktionäre unserer Feuerwehr. Kommandant Martin Wakolbinger lobte in seiner kurzen Ansprache die echt perfekte Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen im Ernstfall in unserer Gemeinde. Gerade durch das persönliche Kennen der Menschen in den Organisationen funktioniere die Kommunikation auch im Stressfall ausgezeichnet.

Erweitert wurde dieses Mal die Einladung um das "Orange-Licht" - auch die Bauhofmitarbeiter waren mit von der Partie. Bürgermeister Andreas Lindorfer erhielt anlässlich seines kürzlich vergangenen runden Geburtstages ein Bild, mit "seinen Feuerwehrkommandanten" überreicht. Ein kleiner besonderer Dank galt der guten Seele des Feuerwehrhauses: Monika Schaubmair wechselt in den verdienten Ruhestand - sie war dafür verantwortlich, dass es im Feuerwehrhaus auch immer sauber ist.

Es war genug vom Spanferkel und selbstgemachten Mehlspeisen vorhanden, auch die Getränke und das Lagerfeuer gingen nicht aus - so war es ein sehr gelungener und gemütlicher Abend für alle Besucher.

Ewald Schwentner feierte seinen 65. Geburtstag

Eine Abordnung des Kommandos besuchte unseren Kameraden Ewald Schwentner anlässlich seines 65. Geburtstags und überbrachte die Glückwünsche der Feuerwehr Rohrbach. Seit dem Übertritt von der Feuerwehr Kirchbach zur Feuerwehr Rohrbach engagiert sich Ewald in unserer Feuerwehr.

 

Weit über die Grenzen der Feuerwehr Rohrbach ist Ewald für seine Hendl am Holzkohlegrill bekannt. Als "Chefhendlbrater" trägt er die Verantwortung beim Frühschoppen für eine der kulinarischen Attraktionen.

Martin Wakolbinger hob in seiner Ansprache hervor, dass die Kameradschaft für unseren Geburtstag feiernden Kameraden immer besonders wichtig war. In gemütlicher Runde wurden alte Geschichten wiedergeben, viel gelacht und dabei wieder festgestellt: "Wo da Ewald dabei is, do is imma lustig".

Für die Zukunft wünschen wir unserem Kameraden Ewald Schwentner, auch auf diesem Wege, alles Gute für die Zukunft, besonders aber viel Gesundheit und weiterhin viel Freude mit der Feuerwehr.

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