Küchenbrand im Mehrparteienhaus in Haslach

"Brand Wohnhaus Markplatz, Haslach an der Mühl" wurde auf den Personalrufempfängern der Feuerwehrmitglieder aus Rohrbach am 28.04.2019 um 20:15 Uhr angezeigt. Neben der Feuerwehr Haslach an der Mühl und der Feuerwehr Hörleinsödt wurde auch die Feuerwehr Rohrbach zum Einsatz gerufen. Von Rohrbach rückten das Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter zur Unterstützung aus.

Bereits bei der Anfahrt rüstete sich ein Atemschutztrupp vollständig aus. So konnte bei Eintreffen an der Einsatzstelle sofort der bereits über Funk durchgegebene Auftrag zur Personensuche im Brandobjekt begonnen werden.

Von der FF Haslach wurde die Brandbekämpfung vorgenommen. Zur Sicherheit wurde auch die Drehleiter zur Brandbekämpfung ausgerüstet. Der tatsächliche Einsatz der Drehleiter war jedoch in der Folge nicht mehr notwendig.

Von der örtlichen Feuerwehr wurde eine teilweise Entrauchung des Gebäudes mittels Überdruckbelüftung durchgeführt. Unser eingesetzter Atemschutztrupp konnte daher bereits unter guten Sichtverhältnissen ein Stockwerk auf Personen absuchen.

Durch die Zusammenarbeit mehrer Atemschutztrupps der eingesetzten Feuerwehren wurde festgestellt, dass sich keine Personen mehr im Mehrparteienhaus aufhalten.

Nach einer Stunde waren alle Einsatzkräfte aus Rohrbach wieder zurückgekehrt und konnten sich der Versorgung der Gerätschaften widmen.

Der Bericht der einsatzleitenden Feuerwehr Haslach ist auf deren Homepage nachzulesen.

800 Meter Öl-Spur in Lanzerstorf

16 Feuerwehrkameraden standen am Nachmittag des 26.04.2019 im Einsatz.

Das Einschreiten war um 13:30 Uhr aufgrund der Gefährdung des Straßenverkehrs durch eine Öl-Spur notwendig.

Die ersten eintreffenden Feuerwehrmitglieder rückten mit dem Öl-Einsatzfahrzeug und dem Rüst-Löschfahrzeug aus.

 

Über eine Strecke von 800 Metern im Bereich der Ortschaft Lanzerstorf verlor ein PKW in Fahrtrichtung nach Sprinzenstein immer wieder Öl.

Nachdem die Einsatzstelle durch Lotsen abgesichert war, wurde mit dem Binden der Ölspur begonnen und dabei mehrere Säcke Öl-Bindemittel verbraucht.

Um nachfolgende Verkehrsteilnehmer auf die Gefahr aufmerksam zu machen, wurden mit dem Kleinlöschfahrzeug-Logistik die Öl-Spurtafeln an die Einsatzstelle nachgebracht und aufgestellt.

Aufgrund der großen Einsatzmannschaft, welche sich im Feuerwehrhaus eingefunden hat und mit Öl-Bindemittel und Besen die Gefahr beseitigte, konnte bereits nach einer dreiviertel Stunde der Einsatz wieder beendet werden.

Alarmstufe 2 bei Wohnhausbrand in Afiesl

Brandeinsatz für acht Feuerwehren aus den Bezirken Rohrbach und Urfahr-Umgebung am 23.04.2019 um 04:06 Uhr.

Aus bisher unbekannter Ursache kam es zu einem Brandausbruch im Dachbereich eines Wohnhauses in Afiesl.

Bereits in der Anfangsphase wurde die Drehleiter aus Rohrbach durch den Einsatzleiter angefordert.

Beim Eintreffen wurde bereits ein umfangreicher Außenangriff durch die umliegenden Feuerwehren durchgeführt.

Durch das teilweise noch aufrechte Ziegeldach war es jedoch nicht möglich im Außenangriff den Brandherd gezielt zu bekämpfen.

Noch auf der Anfahrt wurde daher der Einsatzbefehlt „Brandbekämpfung über die Drehleiter“ an die ausrückende Mannschaft aus Rohrbach durchgegeben.

Das ebenfalls aus Rohrbach ausrückende Kommandofahrzeug 2 erkundete die Einsatzstelle und bestimmte den optimalen Aufstellplatz, sodass bei Eintreffen der Drehleiter rasch mit der Brandbekämpfung begonnen werden konnte.

In der Folge wurde das Dach von der Drehleiter aus geöffnet und gezielt mit einem C-Rohr der Brandherd bekämpft.

Nach kurzer Zeit war der Brand unter Kontrolle.

 

Nach vier Stunden Einsatzzeit war der Einsatz für die acht Feuerwehrkräfte aus Rohrbach wieder beendet.

 

Fotos © Martin Gaisbauer

Brand Landwirtschaftliches Objekt Ahorn

11 Feuerwehren wurden am 19.04.2019 um 16:35 zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Objekts nach Ahorn alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet das Objekt in Brand. Die Feuerwehr Rohrbach rückte mit Drehleiter, Kommando 2 und 7 Mann zum Einsatzort aus. Bereits bei der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu vernehmen.

Die Lage des Anwesens bzw. der Fortschritt der Löscharbeiten erforderte keinen Einsatz der Drehleiter. Weitere 8 Kräfte befanden sich im Feuerwehrhaus in Bereitschaft.

https://www.was-tuat-si.at/item/2549-11-feuerwehren.html

Fahrzeugbergung nach Verkehrsunfall

Am 14.04.2019 um 23:20 Uhr wurden die Kameraden der FF Rohrbach mittels Pager- und Handyalarmierung zu einem Verkehrsunfall auf die B127 gerufen. Die Feuerwehrkameraden rückten mit dem Rüst-Löschfahrzeug und dem Kranfahrzeug zur Einsatzstelle aus.

Aus bisher unbekannter Ursache geriet der Lenker eines Fahrzeuges in den Seitengraben. Die Straße wurde kurzzeitig für den Verkehr auf einer Spur gesperrt, das Auto mit dem Kran geborgen und abgeschleppt. Nach ca. 1 Stunde war der Einsatz beendet. Es befanden sich 11 Kameraden im Einsatz und weitere waren im Feuerwehrhaus auf Bereitschaft.

Brand in einem Restaurant im Stadtzentrum

mehr als 4

Die Feuerwehren Rohrbach im Mühlkreis, Perwolfing und Götzendorf wurden am 05.04.2019 um 01:35 Uhr zu einem Brandeinsatz in das Stadtzentrum von Rohrbach-Berg alarmiert. Aus unbekannter Ursache kam es zu einer Brandentwicklung in einem Wirtshaus. Eine örtliche Unternehmerin entdeckte den Flammenschein und alarmierte die Feuerwehr.

Bereits bei der Anfahrt wurde von den eintreffenden Einsatzkräften eine starke Rauchentwicklung festgestellt. Der Einsatzleiter entschied sich umgehend für die Brandbekämpfung unter Atemschutz im Innenangriff. So konnte eine weitere Brandausbreitung auf das gesamte Lokal verhindert werden. Um die Löscharbeiten gezielt vornehmen zu können mussten auch Teile der Decke geöffnet werden. Insgesamt waren vier Atemschutztrupps aller alarmierten Feuerwehren eingesetzt. Mit der Drehleiter wurde laufend die Entwicklung des Brandes vom Dach aus kontrolliert.

Nachdem sämtliche Räumlichkeiten von den Atemschutztrupps auf Personen kontrolliert wurden, konnten um 03:45 Uhr die ersten Einsatzkräfte wieder einrücken.

Eine Einsatzmannschaft verblieb bis in die Morgenstunden beim Brandobjekt um ein allfälliges Wiederaufflammen zu verhindern.

71 ausgerückte Feuerwehrmitglieder verhinderten durch ihren nächtlichen Einsatz eine größere Brandausbreitung auf das gesamte Gewerbeobjekt.

 

https://www.polizei.gv.at/ooe/presse/aussendungen/presse.aspx?prid=594F5466446469304638413D&pro=17

Drei Alarme innerhalb von zwei Stunden

Gleich dreimal an einem Abend - allerdings immer mit "stillem Alarm" wurden die Frauen und Männer unserer Feuerwehr zu verschiedenen Einsätzen gerufen.

Um 18:39 Uhr schlug der Pager erstmals an. "Personenrettung aus einem Lift" war zu lesen - der Einsatz führte uns in die Nähe des Poeschlteiches zu einem Wohnhaus. Schnell wurde die Lage von der ersteintreffenden Mannschaft erkundet - im Lift war niemand eingeschlossen. Ein kleines Mädchen hatte den Notruftaster gedrückt - die Überwachungsfirma hatte einen Notfall angenommen  und die Feuerwehr alarmiert. Nach einigen Einsatzminuten konnte die Mannschaft wieder abrücken - das zweitausrückende Fahrzeug konnte noch auf der Anfahrt umdrehen.

Eine Stunde später, um 19:40 Uhr alarmierte ein Hausbesitzer die Feuerwehr - aus einem Kellerabteil wurde Gasgeruch, vermutlich von einer undichten dort gelagerten Gasflasche wahrgenommen. Die Flasche wurde überprüft und ins Freie gebracht. Die Luft im Stiegenhaus wurde auf eine gefährliche Atmosphäre überprüft - es konnte kein Gasgehalt oder anderer gefährlicher Stoff festgestellt werden. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde beschlossen, dass keine weiteren Maßnahmen mehr notwendig sind. Das Rüst-Löschfahrzeug rückte nach ca. 20 Minuten Einsatzzeit wieder ein.

Schließlich mussten die Einsatzkräfte erneut ausrücken. Um 20:15 Uhr war ein Ölaustritt der Grund der Alarmierung. Von der Hanriederstraße in die Volksfeststraße musste eine Ölspur beseitigt werden. Zur Absicherung wurden zusätzlich die Gefahrenzeichen "Ölspür" aufgestellt. Um 20:50 Uhr war die Feuerwehr wieder einsatzbereit.

Zwei goldene Jakob's

Das höchste Leistungsabzeichen der Jugend - das Feuerwehr-Jugendleistungsabzeichen in Gold - erhielten zwei Rohrbacher Jugendfeuerwehrmitglieder.

Jakob Magauer und Jakob Stallinger stellten sich am 23. März 2019 im Rohrbacher Feuerwehrhaus den strengen Prüfern. Jugendliche Mädchen und Burschen aus dem gesamten Bezirk waren angetreten, um das Leistungsabzeichen zu erreichen. Das Feuerwehr-Jugendleistungsabzeichen in Gold ist die höchste Auszeichnung, die man in der "Karriere" der Jugendfeuerwehr erreichen kann. Es ist auch so etwas wie der "krönende Abschluss" der Feuerwehrjugend. Bei der kommenden Überstellung in den Aktivstand werden sie daher bereits zum "Feuerwehrmann" befördert. Jakob Magauer und Jakob Stallinger ließen keinen einzigen Punkt liegen - und erhielten die volle Punkteanzahl!

Wir gratulieren recht herzlich - und sind stolz auf unsere Feuerwehrjugend. 

 

 

Überflutungen und Sturmschäden - 5 Einsätze

mehr als 4

Der Wetterprognose nach hätte es ein frühlingshaft warmes Wochenende werden sollen. Doch der Samstag kam ganz anders. Sturm und Starkregen die ganze Nacht über bis in die Nachmittagsstunden hinaus bescherten uns mehrere Einsätze. Bereits um 06:19 Uhr schlugen Pager und Handy an - ein Baum war aus einem Garten auf die Straße gestürzt und blockierte die Hanriederstraße im Stadtzentrum.

Die Kameraden rückten mit dem Rüstlöschfahrzeug und der Motorsäge aus, sperrten die Straße für den Verkehr und beseitigten den Baum. Einige Kameraden hielten sich noch in Bereitschaft im Feuerwehrhaus auf, als bald die nächsten Alarmierungen und Anforderungen eintrafen.

Um 07:12 Uhr mussten wir mit der Drehleiter in die Siedlungsstraße ausrücken, ein Dach eines Hauses war undicht geworden, Wasser trat in das Haus ein. Die Einsatzkräfte errichteten eine provisorische Abdichtung mit Planen und Sandsäcken, welche in den Vormittagsstunden nochmalig verbessert werden musste, weil der Regen nicht nachlies.

In einer Wohnhausanlage in der Fadingerstraße stand den Bewohnern das Wasser zwar noch nicht bis zum Hals, jedoch in allen Kellerabteilen, Liftschacht, Heizraum und Vorraum stand das Wasser einige Zentimeter hoch. Nach längerer Suche mussten wir feststellen, dass aus einem unterirdischen Verbindungsgang zwischen Stiegenhaus und Tiefgarage das Wasser wie aus einer Quelle zentimeterdick heraussprudelte. Mit Tauchpumpen und Nassauger saugten wir den Großteil des Wassers ab - jedoch konnte der Zufluss nicht gestoppt werden - weil das Wasser unterirdisch in das Gebäude weiter gedrückt wird. Mit Sandsäcken versuchten wir den Wasserlauf zu regeln und in den Liftschacht umzuleiten, wo eine Tauchpumpe vermutlich den ganzen Tag über das Wasser immer wieder herauspumpen wird.

Auch in einem Gebäude in der Krankenhausstraße trat das Wasser in den Keller ein. Die Besatzung des Kleinlöschfahrzeuges verblieb in der Fadingerstraße, die Mannschaft des Tanklöschfahrzeuges rückte in die Krankenhausstraße ab. Mit Nassauger konnte auch dort das Wasser aus dem Keller gesaugt werden.

In der Linzer Straße drohte ein Reklameschild wegen dem Sturm auf die Straße zu stürzen. Dieses hing nur mehr am Stromkabel fest. Die ausgerückten Kameraden sperrten kurzfristig die Straße, brachten die Drehleiter in Stellung und konnten die Reklametafel abklemmen.

Alle Einsätze konnten bis in die Mittagsstunden abgearbeitet werden, das versprochene Frühlingswetter lässt aber noch weiter auf sich warten.

Überflutung Keller eines Mehrparteienhauses

Am Sonntag, 10.03.2019 wurde die Feuerwehr um 11:11 Uhr zu einer Überflutung im Keller eines Mehrparteienhauses gerufen.

Bei strömenden Regen wurden alle notwendigen Arbeiten durchgeführt.

Das im Keller stehende Wasser wurde mittels Nasssauger vom Rollcontainern "Wasserschaden" des Kleinlöschfahrzeugs-Logistik eingesaugt und abgepumpt.

Während des Einsatzes kam die Vermutung auf, dass die Überflutung durch einen Rückstau aus der Kanalisation entstanden sein könnte, weshalb zur Behebung der möglichen Ursache zeitgleich auch noch eine Kanalspülung mit dem Tanklöschfahrzeug durchgeführt wurde.
Für diese Arbeiten musste die Hanriederstraße für ca. 30 Minuten gesperrt werden.

Dazu wurde von der Feuerwehr ein Lotsendienst eingerichtet, welcher die Fahrzeuge örtlich umleitete.

Nachdem der Keller wieder trocken gelegt wurde, konnten die eingesetzten 15 Feuerwehrkräfte wieder einrücken.

Nach ca. 80 Minuten Einsatzzeit waren wieder alle Gerätschaften versorgt und der Einsatz erledigt.

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