Bauernhofbrand in Keppling

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Die Feuerwehren der Alarmstufe zwei der Gemeinde Rohrbach-Berg wurden am 27.02.2016 um 02:33 Uhr zu einem Brand eines landwirtschaftlichen Objektes im Bereich der Ortschaft Keppling alarmiert.

Beim Eintreffen des Einsatzleiters stand das Brandobjekt bereits in Vollbrand. In erster Linie galt es, das benachbarte Objekt vor dem Übergreifen des Feuers zu beschützen, was durch die nachrückende Mannschaft des Tanklöschfahrzeuges mit zwei Strahlrohre umgesetzt wurde. 

Zur weiteren Brandbekämpfung wurde ein umfassender Außenangriff gestartet. Über die Drehleiter konnte auch von Oben eine gezielte Löschwirkung erreicht werden.

Die Wasserversorgung erfolgte von einem Hydranten, sowie einem Löschwasserbehälter. Durch die alarmierten Löschfahrzeuge mit Schlauchcontainern bzw. Schlauchhaspeln konnte die Verbindung zum Löschwasserbehälter in der notwendigen Zeit fertiggestellt werden. Derartige Fahrzeuge sind in der heutigen Zeit bei Brandeinsätzen im ländlichen Bereich eine wichtige Stützte im Bereich der Löschwasserversorgung.

Aufgrund des Brandausmaßes wurde zusätzlich ein Pendelverkehr mit den alarmierten Tanklöschfahrzeugen umgesetzt und so auch das Wassernetz der ehemaligen Gemeinde Rohrbach ausgenützt.

An der Einsatzstelle waren die Feuerwehren Arnreit, Götzendorf, Haslach an der Mühl, Oepping, Perwolfing, Rohrbach und Sprinzenstein, Einsatzkräfte des Roten Kreuz, sowie Beamte der Polizei.

Die Brandwache (Mannschaften der Feuerwehren Rohrbach und Perwolfing) wird bis zu den Abendstunden vor Ort bleiben.

Brand eines Bauernhofes in Nößlbach

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Zu einem Bauernhofbrand in Nößlbach kam es am 28. Oktober 2015.

Neun Feuerwehren mit 23 Fahrzeugen und 225 Einsatzkräften bekämpften einen Großbrand in einem landwirtschaftlichen Objekt.

Der Scheunentrakt des 3-Kant-Bauernhofes stand im Vollbrand. Der Großteil des Viehs konnte durch den Einsatz mehrerer Überdruckbelüfter im Stall verbleiben. Da sich an der Außenwand Risse bildeten, wurde die Stalldecke gepölzt. Die Wasserversorgung wurde von einem Löschwasserbehälter und mehreren Relaisleitungen von der Großen Mühl sichergestellt. Da hierbei die B38 gequert werden musste, war auch die Sperre der Böhmerwald Landesstraße B 38 notwendig. Zur besseren Nachlöschwirkung wurde mittels Class-A Schaummittel von der Drehleiter ein Schaumteppich aufgebracht.

Im Einsatz waren das Rote Kreuz Rohrbach und mehrere Streifen der Polizei.

Um 01:00 Uhr gab Einsatzleiter Martin Wakolbinger das Kommando "Brand aus", was aber nicht heißt, dass alles restlos gelöscht worden konnte. Die ganze Nacht über waren kleine Nachlöscharbeiten notwendig. Kleine oder größere Flammen stiegen aus den Strohballen immer wieder auf. Erst wenn die Brandursachenermittlung der Polizei abgeschlossen ist, kann das verbrannte und teilweise noch brennende Stroh und andere Güter ausgeräumt und restlos gelöscht werden. 

Die eingelagerten Futtervorräte und die eingestellten Maschinen wurden vernichtet. Menschen und Tiere kamen nicht zu Schaden.

Die Feuerwehren der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg (Rohrbach und Perwolfing) waren auch am nächsten Tag bei den Aufräumarbeiten im Einsatz. Eine Unmenge an brennenden Stroh wurde auf ein Feld gebracht, Nachlöscharbeiten waren den ganzen Tag über notwendig. Die Feuerwehr Rohrbach konnte am 29. Oktober 2015 um 21:10 Uhr - nach 27 Stunden Dauereinsatz - den Einsatzauftrag auf "erledigt" stellen.

Der Einsatz ist dann freilich noch nicht völlig beendet, Fahrzeuge, Schläuche, Bekleidung muss gereinigt werden, alle Atemschutzgeräte wieder einsatzbereit gemacht werden, usw usf. Viele helfende Hände sind dazu notwendig, aber das zeichnet unsere Oranganisation aus!

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Feuerwehren für die perfekte Unterstützung (FF St. Oswald bei Haslach, FF St. Peter am Wimberg, FF Arnreit, FF Götzendorf, FF Haslach an der Mühl, FF Hörleinsödt, FF Oedt, FF Perwolfing).

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