Brand in Ulrichsberg

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Die Drehleiter wurde vom Einsatzleiter der Feuerwehr Ulrichsberg am 14.11.2017 um 00:04 Uhr zu einem Brand eines Landwirtschaftlichen Objektes in die Ortschaft Zaglau angefordert.

Beim Eintreffen der Einsatzmannschaft aus Rohrbach stand der Wirtschaftstrakt bereits in Vollbrand.

Durch den gezielten Einsatz des vorhandenen Löschwassers über die Drehleiter und mehrere Strahlrohre konnte ein Übergreifen auf den Wohnungstrakt verhindert werden.

Nachdem der Brand unter Kontrolle war wurde der Drehleitereinsatz beendet. Die weiteren Löscharbeiten wurden vom Boden aus durchgeführt.

Um 02:32 war der Einsatz für die Feuerwehr Rohrbach, welche mit sieben Mann sowie drei Fahrzeugen vor Ort war, wieder beendet.

Wissenstest der Jugend am 28. Oktober

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Unsere Jugendgruppe war für den Wissenstes sehr gut vorbereitet - und alle haben den Test gut gemeistert. Das angeeignete Wissen und der Ausbildungsstand der Burschen ist hoch und bei dieser Wissensbefragung geht es nicht nur um feuerwehrbezogene Fragen, sondern um viel Allgemeinwissen für den Alltag. Zwei einfache Beispiele:

Wissen Sie wie man an einer Baumscheibe die West- und Ostseite erkennt? Oder wann haben Sie das letzte Mal einen Druckverband angelegt und welche Materialen kann man dazu verwenden? Die Burschen unserer Feuerwehrjugend können und wissen dies und sie erhalten dafür das Wissenstestabzeichen in Bronze, Silber oder Gold. (Berichtsauszug vom BFK Rohrbach)

Unser Jugendbetreuerteam hat alle Teilnehmer so gut vorbereitet, dass ALLE TEILNEHMER ALLE MÖGLICHEN PUNKTE erhielten. Ein wirklich sehr erfolgreiches Jahr für die Rohrbacher Feuerwehrjugend, die nicht nur bei den Bewerben, sondern auch nun beim Wissenstest glänzte. Herzliche Gratulation!

Neues Einsatzfahrzeug geliefert

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Ein neues Löschfahrzeug konnten wir am 3. November 2017 von der Herstellerfirma übernehmen. Die Firma Gimaex überstellte das Kleinlöschfahrzeug mit Allradantrieb - Logistik (kurz KLFA-L) aus der Steiermark in das Mühlviertel. Ein Mercedes Sprinter mit Allradantrieb, geliefert von der Firma Oberaigner Powertrain aus Nebelberg ersetzt nun das alte Löschfahrzeug (ebenfalls ein Mercedes), welches nun nach 35 Jahren Einsatzzeit außer Dienst gestellt werden konnte.

"Es ist sicher ein historischer Moment", begann Kommandant Martin Wakolbinger seine kurze Rede vor versammelter Mannschaft und vor dem Bürgermeister außer Dienst Josef Hauer und Bürgermeister Andreas Lindorfer. Immerhin hieß es auch, Abschied zu nehmen vom alten Löschfahrzeug, welches 35 Jahre brav seine Dienste verrichtete - viele Einsatzfahrten zu Bränden und zu Unfällen sind den Kameraden in Erinnerungen. Das LF-B hatte eine etwas "scharfe Bremse", das merkte die Mannschaft spätestens bei der ersten Kreuzung. Bis zum Jahr 1998 war es das wichtigste Fahrzeug für Menschenrettung nach Verkehrsunfällen - das hydraulische Rettungsgerät war bis dahin in diesem Fahrzeug verladen. Die Erlöse des 1. Rohrbacher Landesbewerbes steckten im Löschfahrzeug.

Im Mai 2014 erfolgte der erste Kommandobeschluss zur Ersatzbeschaffung, im September 2016 konnte das Projekt ausgeschrieben werden. Die Firma Oberaigner Power Train aus Nebelberg erhielt den Zuschlag für das Fahrgestell, die Firma Gimaex aus der Steiermark den Auftrag für den Feuerwehraufbau und die Herstellung von 5 Rollcontainern. Die Finanzierung erfolgte durch das Landesfeuerwehrkommando, das Land Oberösterreich und die Stadtgemeinde Rohrbach-Berg. Ergänzende sinnvolle Zusatzausrüstung (über die Normbeladung hinaus) konnte durch Firmenspenden und die Kameradschaftskasse der Feuerwehr finanziert werden. Immerhin mussten Kosten in der Höhe von ca. 150.000,00 EUR gestemmt werden - 123.000,00 EUR kommen aus öffentlichen Geldern, ca 30.000 EUR aus Sponsoring und Eigenmittel der Feuerwehr.

Wakolbinger bedankte sich speziell bei den beiden Bürgermeistern Hauer und Lindorfer und Hr. Amtsleiter Ranninger, die viel zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben. "Der Gemeinderat musste sogar zweimal den Ankauf beschließen", erinnerte sich Lindorfer zurück, "die Anschaffung war nicht ganz problemlos, aber letztendlich sehr erfolgreich". Rund um Martin Wakolbinger hatte sich eine feuerwehrinterne Arbeitsgruppe "Ersatzbeschaffung LF" gebildet, deren Mitglieder von Anbeginn an sehr viel Zeit und Hirnschmalz in das Projekt investierten. "Ein einzelner würde bei so einem umfangreichen Projekt wahrscheinlich verzweifeln", sagte Wakolbinger und bedankte sich für die vielen geleisteten ehrenamtlichen Stunden.

Das Fahrzeug zeichnet sich vor allem durch die flexiblen Einsatz- und Belademöglichkeiten aus. Standardmäßig ist ein Rollcontainer mit Pumpe und Saugschläuchen aber auch ein Container mit extra viel Schlauchmaterial verladen. Die Verwendung geht aber über ein herkömmliches Kleinlöschfahrzeug weit hinaus. So können in kurzer Zeit Rollcontainer für die Katastrophenhilfe verladen werden, etwa nach Überschwemmungen mit Tauchpumpen ausgestattet, oder viele andere Einsatzmittel. Ölsperren, Sandsäcke, Verkehrszeichen, Motorsägen - oder auch Transportdienste für Lebensmittel, Feldbetten oder Matratzen sind denkbar - die flexible Verwendungsmöglichkeit als Logistikfahrzeug war bei der Anschaffung ein wichtiger Faktor. 

Hoffentlich 35 Jahre ohne Unfälle und grobe technische Probleme standen als Abschlusswunsch auf dem Programm, bevor Bürgermeister aD Hauer und Bürgermeister Lindorfer die Kennzeichen am Fahrzeug montierten, und damit einer ersten Proberunde (=Ausbildungsfahrt im Rahmen der Alarmeinsatzfahrerausbildung) nichts mehr im Wege stand.

Terminaviso: Fahrzeugsegnung und Feuerwehrfrühschoppen am Wochenende 26. und 27. Mai 2018! 

Neuerlicher Brandmeldealarm

Die Feuerwehr Rohrbach wurde am 31.10.2017 um 21:57 Uhr das zweite Mal innerhalb von sieben Tage zu einem Brandmeldealarm alarmiert. Die Feuerwehr Rohrbach rückte mit drei Fahrzeugen und 14 Mann zum Einsatzort aus.

Beim Eintreffen am Einsatzort war die Polizei bereits vor Ort und führte gemeinsam mit dem Einsatzleiter die Lagererkundung durch. Nachdem die Nummer des auslösenden Rauchmelders am Feuerwehrbedienfeld abgelesen wurde, konnte dieser aufgesucht werden.

Im Bereich des Rauchmelders konnte kein offensichtlicher Auslösegrund festgestellt werden.

Gemeinsam mit dem eingetroffenen Brandschutzbeauftragten wurde die Brandmeldeanlage zurückgestellt.

Der Einsatz konnte somit nach ca. einer halben Stunde wieder beendet werden.

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