"Jugend-Feuerwehrmatura" abgeschlossen

Das Feuerwehrleistungsabzeichen in der Stufe Gold wird umgangssprachlich auch als "Feuerwehrmatura" bezeichnet. Bei der Feuerwehrjugend gibt es die Feuerwehrjugendleistungsabzeichen, wo die Jugendlichen die Themen Brand- und Technischer Einsatz beüben, sich in der Ersten Hilfe den Fragen der Bewerter stellen und eine theoretische Prüfung absolvieren.

In der Stufe Gold kann man hierbei sicher davon sprechen, dass die Jugendlichen eine kleine Jugend-Feuerwehrmatura abschließen. Am Samstag, 27. April 2024 war es wieder soweit und die Feuerwehrjugendmitglieder stellten sich der großen Prüfung für das heißbegehrte "Goldene". Wir gratulieren daher recht herzlich unserer Maria Wakolbinger zum bestandenen Leistungsabzeichen und freuen uns darauf, sie bald im Aktivstand begrüßen zu dürfen. Ebenfalls möchten wir Hannes Hofer von der Feuerwehr Perwolfing gratulieren und uns bei der guten Arbeit der Ausbilder und Jugendbetreuer bedanken. Aufgrund dieser Ausbildung sind sie nun befugt, im Aktivstand gleich den Dienstgrad Feuerwehrfrau/Feuerwehrmann zu tragen.

Lehrgang und Stützpunktgerätübergabe

Die Kameraden Fabian Märzinger, Christoph Nigl, Andreas Wolfmaier und Josef Wolfmaier haben letzten Donnerstag, 18. April 2024 am Lehrgang Überwachungsgerät für trockene Quarantäne mit AB Mulde teilgenommen.

Im Zuge dieser Einschulung wurde neben der FF Rohrbach auch an 4 weitere Stützpunkte ein solches Überwachungsgerät übergeben. Seit letzter Woche steht uns nun ein neues geringfügig adaptiertes Überwachungssystem zur Verfügung. Wir haben bis zu diesem Zeitpunkt als Pilotfeuerwehr zum Testen eines solchen Prototypen gedient und konnten unsere Erfahrungen bei Einsätzen und Übungen in das Projekt einfließen lassen. Wir gratulieren den vier Kameraden recht herzlich und sind sehr dankbar für die Bereitschaft, sich für die Feuerwehr weiterzubilden.

Dienstbesprechung und Schriftführerwahl

Am Dienstag, 23. April 2024 trafen sich in Summe 50 Einsatzkräfte unserer Feuerwehr zur Dienstbesprechung für den Frühschoppen sowie der Wahl des Schriftführers. Seitens der Gemeinde waren Vizebürgermeister, Feuerwehrreferent und Ehrenkommandant Franz Hötzendorfer sowie Svenja Pfeil als Wahlleitung und zur Durchführung anwesend.

Nachdem sich bereits zum angesetzten Zeitpunkt um 19:30 Uhr mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis im Feuerwehrhaus einfanden, konnte sofort mit der Wahl begonnen werden. Das Ergebnis war sehr eindeutig und wir gratulieren unserem neu gewählten Schriftführer Alexander Kainberger zur neuen Funktion, welche er bereits vor ein paar Jahren ausübte.

Erstmals bekommt der Schriftführer auch Unterstützung in dieser Funktion, Juliane Kainberger stellte sich als Schriftführer-Stellvertreterin zur Verfügung und bekam das Ernennungsdekret überreicht. Wir bedanken uns recht herzlich bei dem neuen Schriftführer Duo Kainberger-Kainberger für die Bereitschaft, diese mit viel Arbeit verbundenen Funktionen auszuüben.

Einsatz für den Feuerwehrstorch

Unser Gruppenkommandant Max Höfler und seine Doris sind am 18.04.2024 Eltern eines kleinen Jungen geworden. test

Der kleine Luca begrüßte in den Morgenstunden die überglücklichen Eltern mit einem lauten Schrei, nachdem es ihm mit einem Gewicht von 2.483 g und einer Größe von 48 cm im Bauch der Mama zu eng geworden ist.

Der stolze Papa feierte am 22.4.2024 mit den Kameraden der Feuerwehr Rohrbach die Geburt seines Sohnes im Rahmen der Storchenfeier und konnten so auch die besten Glückwünsche persönlich überbracht werden.

Liebe Doris, lieber Max, die Mitglieder der Feuerwehr Rohrbach wünschen euch und eurem Sohn Luca alles Gute für die gemeinsame Zukunft!

 

 

Schwerer Verkehrsunfall in Katzing

mehr als 4
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Am heutigen Sonntag, den 21. April 2024 wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren Oepping und Perwolfing um 14:11 zu einem schweren Verkehrsunfall in die Einsatzzone Perwolfing alarmiert. Ein PKW kam von der Straße ab und in einem Garten auf der Fahrerseite zum Liegen.

Zwei Personen waren betroffen, eine Person war noch verletzt im PKW. Der Einsatzleiter informierte die nachrückenden Kräfte, dass drei Fahrzeuge des Roten Kreuzes sowie das Notarzteinsatzfahrzeug am Einsatzort waren, die Verletzten versorgten und bereits mit der Personenrettung des zweiten Betroffenen gestartet wurde.

Unsere Aufgaben bestanden nun darin, den Notarzt bei der Personenrettung zu unterstützen. Daher stellten wir zusätzlich zu dem hydraulischen Bergegerät der FF Oepping noch unseres in Bereitschaft. Die Fahrertür konnte, nachdem der PKW schonend mit Leitern und Muskelkraft auf die Räder gestellt wurde, mit Spreitzer und Schere geöffnet werden. Durch diese Öffnung wurde auch der Zugang für die Patientenrettung geschaffen, der Patient wurde direkt im Anschluss mittels Spineboard sehr zügig aus dem Fahrzeug gerettet.

Die zweite verletzte Person war bereits unter Betreuung in einem Sanitätseinsatzwagen untergebracht und versorgt. Als der alarmierte Rettungshubschrauber Christophorus 10 eintraf, wurde die weitere Versorgung der Patienten zwischen den Rettungskräften festgelegt. Es wurde entschieden, dass beide Patienten mit Notarztbegleitung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

Der beschädigte PKW wurde nach behördlichen Auftrag mit dem ebenfalls ausgerückten Wechselladerfahrzeug aus dem Garten gehoben und gesondert abgestellt. Während dem Einsatz war die B127 für den Verkehr gesperrt und eine Umleitung wurde eingerichtet. Wir standen mit dem Rüstlöschfahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug und dem Wechselladerfahrzeug und 27 Einsatzkräften etwas mehr als eineinhalb Stunden im Einsatz.

Baum über Straße

Der zweite Einsatz diese Woche ließ nicht lange auf sich warten, heute um 11:14 wurden wir zu einem umgestürzten Baum auf die B38 alarmiert. Bei unserem Eintreffen war die Exekutive bereits vor Ort und hatte erste Absicherungsmaßnahmen getroffen.

Ein Kamerad hat sich mit Motorsäge und Schnittschutzhose ausgerüstet und zerkleinerte den Baum. Mit Besen wurde noch die Straße gereinigt und danach wieder für den Verkehr freigegeben. Die Polizei wurde mit zwei Lotsen zur Verkehrsregelung unterstützt. Der Einsatz konnte nach etwa 35 Minuten beendet werden, es standen zwei Fahrzeuge mit 15 Einsatzkräften im Einsatz.

Tragehilfe Rotes Kreuz in Klaffer

Am 15. April 2024 wurden wir um 09:46 zur Unterstützung des Roten Kreuzes von der Feuerwehr Klaffer nachalarmiert. Ein Patient konnte vom 1. OG nicht über das enge Stiegenhaus hinuntergebracht werden, deshalb wurde die Drehleiter zur Unterstützung gerufen.

Der Patient konnte vom Roten Kreuz bereits auf die Krankentrage umgelagert werden, somit konnten wir mittels der Krankentragenhalterung für den Korb der Drehleiter die Personenrettung über einen Balkon durchführen.

Wie es bei den Drehleiterstützpunkteinsätzen so üblich ist, fuhr das Kommandofahrzeug 2 voraus, um geeignete Stellplätze zu erkunden und bereits erste Arbeitsaufträge vom Einsatzleiter zu erfragen. Dadurch kann bei Eintreffen der Drehleiter sofort mit den Arbeiten begonnen werden.

Die gerettete Person wurde danach noch dem bereits eingetroffenen Rettungshubschrauber übergeben. Es befanden sich neben 13 Einsatzkräften unserer Feuerwehr noch Gemeindearzt Dr. Rebhandl, das Rote Kreuz, das Notarzteinsatzfahrzeug Rohrbach, die Exekutive und die Feuerwehr Klaffer im Einsatz. Wir konnten den Einsatz nach einer Stunde und 45 Minuten beenden.


Brandeinsatz in Arnreit

Am heutigen Freitag, 12. April 2024 wurden wir um 18:44 zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Arnreit gerufen. Diese war bereits seit 18:42 Uhr zu ihrem zweiten Einsatz an diesem Tag alarmiert. Bei unserem Eintreffen standen ein PKW sowie ein landwirtschaftlicher Anhänger in Brand.

Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr Arnreit hatte den Löschangriff bereits mit Schaumrohr sowie einem weiteren Rohr gestartet. Ein Atemschutztrupp unseres Tanklöschfahrzeuges unterstützte anfangs bei den Löscharbeiten, wurde dann aber nicht mehr benötigt. Die Wasserversorgung des Tanklöschfahrzeuges von Arnreit wurde durch unser TLF sowie unser Rüstlöschfahrzeug sichergestellt. Aufgrund der etwas exponierteren Lage, wurde auch begonnen eine Zubringerleitung aufzubauen. Da der Brand schnell unter Kontrolle war, konnte dieser Arbeitsauftrag abgebrochen werden. Wir befanden uns mit 29 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen etwa eine Stunde im Einsatz.

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