Jahresbericht 2019

Das digitale Archiv der Jahresberichte finden Sie hier: www.yumpu.com/kiosk/FeuerwehrRohrbach

 

Der Jahresbericht 2019 unserer Feuerwehr informiert kompakt auf 24 Seiten über das abgelaufene Einsatz- und Übungsjahr. 230 Einsätze, 508 Stunden Einsatzdauer aber insgesamt 18.688 geleistete Feuerwehr-Stunden zeichneten wir auf. Einsatzberichte, Mannschaftsveränderungen, ein Rückblick auf die Österreichischen THL-Tage 2019, Berichte über Übungen, die Jugendgruppe und kameradschaftliche...

...Ereignisse prägen den Inhalt.

Vor den Vorhang kommt heuer unser Flughelferstützpunkt: In Oberösterreich gibt es 10 Flughelferstützpunkte, der einzige im Mühlviertel ist in Rohrbach etabliert. Die Rohrbacher Flughelfer und ihre Aufgaben werden in diesem Jahresbericht vorgestellt. 

Im Einsatzgebiet der Feuerwehr wird der Jahresbericht von den Kameraden bis Ende Februar in jeden Haushalt persönlich überbracht. Gleichzeitig ersuchen wir um eine freiwillige Spende für unsere Einsatzorganisation. Spenden an die Feuerwehr sind steuerlich absetzbar - sie können 34 bis 50 % ihrer Spende vom Finanzamt zurückerhalten - wenn Sie uns bei der Spende Vor- und Familiennamen und Ihr Geburtsdatum bekannt geben. Wir bedanken uns bereits jetzt für die gute Aufnahme unserer Kameraden.

Herzlichen Dank an die Firmen Lucky Nightlife Rohrbach - Cafe Pub KaRo, 1a Installateur Degenhart und SwissLife Select Rohrbach Johannes Stallinger - die den Druck des Jahresberichtes finanzierten.

OBM Rupert Wakolbinger verstorben

Unser Kamerad Oberbrandmeister Rupert Wakolbinger ist am 10. Jänner 2020 im 81. Lebensjahr verstorben.

Rupert war seit 1963 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis. Für den Verstorbenen wird am Freitag, 17. Jänner 2020 um 19:30 Uhr in der Pfarrkirche Rohrbach gebetet. Das Begräbnis findet am Samstag, 18. Jänner 2020 um 10:00 Uhr statt.

Wir werden unserem Kameraden Rupert Wakolbinger stets ein ehrendes Andenken bewahren.

OBM Rudolf Kroiß verstorben

Unser Kamerad Oberbrandmeister Rudolf Kroiß ist am 29. Dezember 2019 im 79. Lebensjahr verstorben. Rudolf Kroiß war seit 1960 Mitglied unserer Feuerwehr. Das Begräbnis findet am Samstag, 4. Jänner 2020 in der Pfarrkirche Rohrbach statt.

Wir werden unserem Kameraden stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Landesrat Klinger überzeugt sich von Schlagkraft der Feuerwehr Rohrbach

Am 27. November 2019 besuchte KommR Ing. Wolfgang Klinger als zuständiger Landesrat für Krisen- und Katastrophenschutz, Feuerwehrwesen und Zivildienst die Freiwillige Feuerwehr Rohrbach. Neben Mitgliedern des erweiterten Kommandos waren weitere politische Funktionäre sowie der Hausherr, Bürgermeister Andreas Lindorfer im Feuerwehrhaus anwesend.

Im Rahmen des Besuches konnten die Anliegen der Feuerwehr sowie aktuelle Themen (zB Feuerwehrführerschein, Organisationsentwicklung etc.) besprochen werden.

Das in die Jahre gekommene und mittlerweile für Reparaturen anfällige Kranfahrzeug muss dringend durch ein Stützpunktfahrzeug des Katastrophenhilfsdienstes ersetzt werden. Die ländlichen Gegebenheiten, insbesondere dass eine Zufahrt zu den zu bergenden Objekten nicht immer möglich ist (weite Straßenböschungen etc.), sowie die weite Entfernung zum nächsten Kran-Stützpunkt erfordern einen leistungsstarken Kran auf einem funktionalen Trägerfahrzeug (Wechselladesystem). Eine Arbeitsgruppe der Feuerwehr Rohrbach beschäftigt sich bereits seit 2017 mit diesem Thema!

Aufgrund der Erfahrungen mit der Gefahren- und Entwicklungsplanungen wurde diesbezüglich an den Landesrat herangetragen, die Kosteneinsparung im System nicht zu Lasten der Flexibilität durchzuführen. Notwendige taktischen Überlegungen und Maßnahmen, welche der Sicherheit der Bevölkerung dienen, müssen berücksichtigt werden.

Seitens des Landerates wurde ein großes Verständnis für die Anforderungen und Bedürfnisse des Feuerwehrwesens bekundet, verbindet den Politiker doch eine langjährige Familientradition mit der Feuerwehr.

Nach dem Informationsaustausch konnten sich die politischen Funktionäre bei einem Rundgang durch das Feuerwehrhaus von der Schlagkraft der Feuerwehr überzeugen.

Es versteht sich von selbst, dass diese nur mit entsprechenden Mitteln der öffentlichen Hand aufrechterhalten werden kann.

Die anwesenden Feuerwehrmitglieder sind überzeugt, die Anliegen an der richtigen Stelle deponiert zu haben und hoffen auf eine baldige Umsetzung der vorgebrachten Anregungen.

Premiere: Leistungsprüfung Branddienst

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Im November 2019 absolvierten erstmalig zwei Gruppen der FF Rohrbach die Leistungsprüfung Branddienst in der Stufe I Bronze.

Die Leistungsprüfung Branddienst ist ähnlich der Leistungsprüfung technische Hilfeleistung (THL) nur in diesem Fall für den Bereich des Brandeinsatzes. Diese Form der Ausbildung zielt einerseits darauf ab, die eigenen Fahrzeuge der Feuerwehr perfekt kennen zu lernen und andererseits die Handlungsabläufe die in einem Brandeinsatz nötig sind zu perfektionieren.

Mögliche Einsatzszenarien aus denen sich der Gruppenkommandant zu Beginn der Leistungsprüfung eines zieht, können sein:

•    Brand einer Gartenhecke mit Ausbreitungsgefahr, inkl. Herstellung einer Wasserversorgung
•    Flüssigkeitsbrand mit Ausbreitungsgefahr, inkl. Herstellung einer Wasserversorgung und
•    Zimmerbrand in einem Gebäude, inkl. taktischer Ventilation des Gebäudes

In unserem Fall wurde die Leistungsprüfung mit dem Tanklöschfahrzeug (erstausrückendes Fahrzeug im Brandfall) und einem Oberflurhydranten abgelegt.

Inhalte der Leistungsprüfung Branddienst sind neben der Gerätekunde, die Befragung, Lageerkundung und Befehlsgebung durch den Gruppenkommandanten, die Übermittlung von Informationen und die AS-Überwachung durch den Melder, die korrekte Abwicklung der gezogenen Einsatzsituation durch die Mannschaft, sowie eine rasche und korrekte Bedienung des Einsatzfahrzeuges und der Einbaupumpe durch den Maschinisten.
Dabei sollen keine Spitzenzeiten wie vergleichsweise im Bewerbswesen erzielt werden, sondern viel mehr soll die Gruppe die nötigen Tätigkeiten innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters erledigen.

In acht Veranstaltungen versuchten die Ausbilder HBI Markus Hurnaus und OBI Christoph Nigl die insgesamt 13 Teilnehmer bestmöglich auf die Leistungsprüfung vorzubereiten.

“Es freut mich besonders, dass der Teilnehmerkreis eine bunte Mischung quer durch die Mannschaft der Feuerwehr Rohrbach ist. Die Teilnahme von jungen bis zu reiferen Kameraden, vom einfachen Feuerwehrmann bis hin zur Führungskraft, sind ein Zeichen dafür, dass die noch sehr junge Leistungsprüfung (Einführung 2017), sehr gut in der Feuerwehr Rohrbach angenommen wird”, so Ausbilder und 1. Kommandant-Stv. Markus Hurnaus.

Am 22. November war es so weit, die beiden Gruppen stellten sich der Abnahme der Leistungsprüfung durch das Bewerter-Team unter der Leitung von Hauptbewerter OAW Otmar Lindorfer. Im Zuge der Abnahme musste einmal ein Heckenbrand und einmal ein Flüssigkeitsbrand durch die jeweilige Gruppe bekämpft werden.

Mit viel Interesse verfolgten aber auch Vize-Bürgermeister und Ehrenkommandant E-HBI Franz Hötzendorfer, sowie die Ausbilder und einige Kameraden der FF Rohrbach die Leistungsprüfung.

Nach rund 2 Stunden, die Erleichterung für alle Teilnehmer, die Leistungsprüfung wurde unter dem geschulten Blicken des Bewerter-Teams zweimal erfolgreich absolviert. Bei der Schlussveranstaltung erhielten die 13 Kameraden der FF Rohrbach das Leistungsabzeichen in Bronze von HAW Otmar Lindorfer überreicht.

Im Anschluss wurden alle Teilnehmer, Bewerter und Ausbilder sowie Bürgermeister Andreas Lindorfer und Vize-Bürgermeister Franz Hötzendorfer zum gemütlichen Ausklang bei einem “Bratl in da Rein” und Getränken ins “Wirtshaus auf da Wim” eingeladen.

Herzliche Gratulation allen Teilnehmern zum erfolgreichen Erlangen des “neuen” Leistungsabzeichens und viel Freude damit – willkommen unter den Trägern des Leistungsabzeichens Branddienst.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Kameraden für die disziplinierte und motivierte Teilnahme an den Vorbereitungsterminen, dem Bewerter-Team rund um Hauptbewerter OAW Otmar Lindorfer für die faire Bewertung und den kameradschaftlichem Umgang miteinander, OBI Christoph Nigl für die Unterstützung bei der Ausbildung und nicht zuletzt David Springer für die vielen tollen Fotos, die bei der Vorbereitung, aber auch bei der Abnahme entstanden sind.

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