Neues Einsatzfahrzeug geliefert

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Ein neues Löschfahrzeug konnten wir am 3. November 2017 von der Herstellerfirma übernehmen. Die Firma Gimaex überstellte das Kleinlöschfahrzeug mit Allradantrieb - Logistik (kurz KLFA-L) aus der Steiermark in das Mühlviertel. Ein Mercedes Sprinter mit Allradantrieb, geliefert von der Firma Oberaigner Powertrain aus Nebelberg ersetzt nun das alte Löschfahrzeug (ebenfalls ein Mercedes), welches nun nach 35 Jahren Einsatzzeit außer Dienst gestellt werden konnte.

"Es ist sicher ein historischer Moment", begann Kommandant Martin Wakolbinger seine kurze Rede vor versammelter Mannschaft und vor dem Bürgermeister außer Dienst Josef Hauer und Bürgermeister Andreas Lindorfer. Immerhin hieß es auch, Abschied zu nehmen vom alten Löschfahrzeug, welches 35 Jahre brav seine Dienste verrichtete - viele Einsatzfahrten zu Bränden und zu Unfällen sind den Kameraden in Erinnerungen. Das LF-B hatte eine etwas "scharfe Bremse", das merkte die Mannschaft spätestens bei der ersten Kreuzung. Bis zum Jahr 1998 war es das wichtigste Fahrzeug für Menschenrettung nach Verkehrsunfällen - das hydraulische Rettungsgerät war bis dahin in diesem Fahrzeug verladen. Die Erlöse des 1. Rohrbacher Landesbewerbes steckten im Löschfahrzeug.

Im Mai 2014 erfolgte der erste Kommandobeschluss zur Ersatzbeschaffung, im September 2016 konnte das Projekt ausgeschrieben werden. Die Firma Oberaigner Power Train aus Nebelberg erhielt den Zuschlag für das Fahrgestell, die Firma Gimaex aus der Steiermark den Auftrag für den Feuerwehraufbau und die Herstellung von 5 Rollcontainern. Die Finanzierung erfolgte durch das Landesfeuerwehrkommando, das Land Oberösterreich und die Stadtgemeinde Rohrbach-Berg. Ergänzende sinnvolle Zusatzausrüstung (über die Normbeladung hinaus) konnte durch Firmenspenden und die Kameradschaftskasse der Feuerwehr finanziert werden. Immerhin mussten Kosten in der Höhe von ca. 150.000,00 EUR gestemmt werden - 123.000,00 EUR kommen aus öffentlichen Geldern, ca 30.000 EUR aus Sponsoring und Eigenmittel der Feuerwehr.

Wakolbinger bedankte sich speziell bei den beiden Bürgermeistern Hauer und Lindorfer und Hr. Amtsleiter Ranninger, die viel zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben. "Der Gemeinderat musste sogar zweimal den Ankauf beschließen", erinnerte sich Lindorfer zurück, "die Anschaffung war nicht ganz problemlos, aber letztendlich sehr erfolgreich". Rund um Martin Wakolbinger hatte sich eine feuerwehrinterne Arbeitsgruppe "Ersatzbeschaffung LF" gebildet, deren Mitglieder von Anbeginn an sehr viel Zeit und Hirnschmalz in das Projekt investierten. "Ein einzelner würde bei so einem umfangreichen Projekt wahrscheinlich verzweifeln", sagte Wakolbinger und bedankte sich für die vielen geleisteten ehrenamtlichen Stunden.

Das Fahrzeug zeichnet sich vor allem durch die flexiblen Einsatz- und Belademöglichkeiten aus. Standardmäßig ist ein Rollcontainer mit Pumpe und Saugschläuchen aber auch ein Container mit extra viel Schlauchmaterial verladen. Die Verwendung geht aber über ein herkömmliches Kleinlöschfahrzeug weit hinaus. So können in kurzer Zeit Rollcontainer für die Katastrophenhilfe verladen werden, etwa nach Überschwemmungen mit Tauchpumpen ausgestattet, oder viele andere Einsatzmittel. Ölsperren, Sandsäcke, Verkehrszeichen, Motorsägen - oder auch Transportdienste für Lebensmittel, Feldbetten oder Matratzen sind denkbar - die flexible Verwendungsmöglichkeit als Logistikfahrzeug war bei der Anschaffung ein wichtiger Faktor. 

Hoffentlich 35 Jahre ohne Unfälle und grobe technische Probleme standen als Abschlusswunsch auf dem Programm, bevor Bürgermeister aD Hauer und Bürgermeister Lindorfer die Kennzeichen am Fahrzeug montierten, und damit einer ersten Proberunde (=Ausbildungsfahrt im Rahmen der Alarmeinsatzfahrerausbildung) nichts mehr im Wege stand.

Terminaviso: Fahrzeugsegnung und Feuerwehrfrühschoppen am Wochenende 26. und 27. Mai 2018! 

Bauholz für Kirchenrenovierung geschlägert

Die Kameraden der Feuerwehr Rohrbach nahmen sich Zeit, ihre Arbeit in einen sicherlich guten Zweck zu investieren. Bauholz für die groß angelegte Kirchenrenovierung wurde gespendet, der Besitzer war jedoch nicht im Stande, das Holz zu schlägern.

So rückten fünf Kameraden mit Traktor, Seilwinde, Motorsägen und Kranfahrzeug aus, und schritten zur Tat. 15 Bäume wurden fachmännisch gefällt, entastet und mit Winde und Traktor zur Ablagestelle verbracht. Die Bäume werden in weiterer Folge zu Bauholz für das Kirchendach verarbeitet. Die Arbeitsleistung der Feuerwehrkameraden, auch die Maschinenstunden von Motorsägen, Traktor, Kranfahrzeug und Winde wird als Sachleistung (=Manpower) der Aktion "Kirchenrenovierung - Ich helfe mit!" zugerechnet.

"Zusammenhalt und funktionierendes Zusammenleben in der Gemeinde und Pfarre" - keine leeren Schlagworte, sondern gelebte Wirklichkeit.

1.100 Meter lange Löschwasserleitung verlegt

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Am 14. Oktober fand unsere alljährliche Herbstübung statt. In diesem Jahr beübten wir in der Einsatzzone Schönberg einen Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens. Seit der Umstellung auf digitalen Alarmplan ist es den Feuerwehren möglich, einzelne Gebiete in eigene Einsatzzonen zu gliedern. So auch in der Einsatzzone Schönberg, wo in der Alarmstufe 1 gleich mehrere Feuerwehren miteingebunden sind.

Die Feuerwehren Rohrbach im Mühlkreis, Perwolfing, Arnreit und Sprinzenstein rückten zu diesem Ereignis mit ca. 90 Personen aus. Neben dem Verhindern der Brandausbreitung und Löschen eines Düngemittelbrandes galt es auch noch eine Person zu finden. Beim Suchvorgang wurde seitens der Übungsleitung ein Atemschutznotfall inszeniert, den es auch noch abzuarbeiten galt. 

Eines der schwierigeren Aufgaben war die Herstellung einer Zubringerleitung. Diese wurde mittels eines Löschwasserbehälters in Schönberg sowie eines Löschwasserbehälters in Autengrub bewerkstelligt. Die Löschwasserleitung von Autengrub bis nach Schönberg wurde mit Unterstützung von zwei Tragkraftspritzen hergestellt. Es wurden in Summe 1.100 Meter B-Schlauch verlegt. 

85. Geburtstag von Franz Neumüller

Am 23.09.2017 feierte unser Kamerad Ehren-Oberamtswalter Franz Neumüller seinen 85. Geburtstag.

Ein würdiger Anlass um mit langjährigen Weggefährten, sowie Mitgliedern des Kommandos den Geburtstag zu feiern.

 

Kommandant Martin Wakolbinger würdigte in einer kurzen Ansprache die Eckpunkte seiner Feuerwehrkarriere und dankte Franz für seine ehrenamtliche Tätigkeit und Kameradschaft.

Seit 30.12.1963 ist Franz Mitgliede der Feuerwehr Rohrbach und war dazu auch 35 Jahre im Abschnittsfeuerwehrkommando tätig. Franz ist Träger der Feuerwehrverdienstmedaille des Bezirkes in Gold, des OÖ. Feuerwehrverdienstkreuzes III. Stufe, sowie des ÖBFV Verdienstzeichens III. Stufe. Für seine Tätigkeit im Katastropheneinsatz wurde ihm die OÖ Erinnerungsmedaille für Katastrophen, sowie für sein internationales Engagement die Medaille für internationale Zusammenarbeit verliehen.

In der gemütlichen Runde wurden Geschichten aus längst vergangenen Zeiten weitergegeben und in Erinnerungen geschwelgt. Besonders für die jüngeren Kameraden waren die Zeitzeugenberichte sehr interessant, sind diese doch für heutige Verhältnisse unvorstellbar.

Wir bedanken uns für die Einladung und wünschen unserem Kameraden Franz und seiner Gattin für die Zukunft alles Gute, vor allem aber Gesundheit für ein langes Leben!

TRT 2017 in Inzing

Vom 8-10. September war es endlich soweit. Nach langer Vorbereitungzeit traten 2 Technical Rescue Teams in Inzing zu den THL-Tagen an. Die Trainings für dieses Event fanden bereits seit Ende Juli statt.

Dank der vielen Trainings und den Erfahrungen aus den vergangenen Challenges und Echteinsätzen konnten beide Teams sehr gut abschneiden. Auch wenn das TR-Team eine eigene Gruppe ist, lassen sich Erfahrungen daraus sehr gut in Gruppenübungen integrieren. Besonders im Bereich Gerätehandling und Einsatztaktik zeigen sich immer wieder Verbesserungen durch die vielen intensiven Übungen.

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