Ausflug nach Ost- und Südtirol

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Drei wunderschöne Tage verbrachten wir beim heurigen Kameradschaftsausflug in Ost- bzw. Südtirol. Am Freitag Nachmittag ging es los, mit SabTours ging die Reise nach Lienz in Osttirol, wo wir zwei Nächte in einer schönen Unterkunft Platz fanden. Die schöne Stadt Lienz konnten wir sowohl bei Tag, als auch bei Nacht kennenlernen.

Am Samstag führte uns der Busfahrer steil aber sicher bis zum Parkplatz der Auronzo Hütte in Südtirol auf 2.333 Metern Seehöhe.

Von dort aus konnten wir einer 4-Stunden Wanderung die atemberaubende Kulisse der Zinnen in den Dolomiten bewundern. Zeitweise Sonnenschein, zeitweise aber auch kühler Wind mit einzelnen Schneeflocken konnten uns nicht davon abhalten, gut gelaunt die besondere Natur zu genießen.

Am nächsten Tag ging es für die jungen Wilden und Junggebliebenen zum Paint-Ball Schießen - während andere die Sonnenstunden des Vormittags im Zentrum der Stadt Lienz verbrachten. Auch eine nahegelgene Sommerrodelbahn wurde von Kamaeraden genutzt - bevor die Reise Sonntag Nachmittag wieder zurück in Richtung Mühlviertel auf dem Programm stand.

Viele gemütliche Stunden konnten wir Kameraden mit unseren Begleitungen im schönen Tirol genießen. Abseits vom Ernst des Feuerwehralltages eine sehr willkommene Abwechslung - und eine echte Bereicherung der Kameradschaft.

65. Geburtstag von Franz Krenn

Franz Krenn wurde im heurigen Jahr 65 Jahre alt. Ein würdiger Anlass um mit einigen Kameraden einen gemütlichen Abend zu verbringen.

Franz ist bereits 32 Jahre Mitglied bei der Feuerwehr und stand in diesem Zeitraum auch zehn Jahre als Gruppenkommandant einer Einsatzgruppe vor.

In Erinnerungen blieben die unzähligen Einsätze, bei welchen unser Jubilar stehts die notwendige Ruhe behielt und auch Führungsqualitäten bewiesen hat.

Als Unterstützer beim Frühschoppen oder bei der jährlichen Feuerwehrhausreinigung ist auf Franz immer ein Verlass. Durch die Teilnahme an kameradschaftlichen Veranstaltugen ist Franz bei allen Feuerwehrmitgliedern von Jung bis Alt bekannt und immer ein im Feuerwehrhaus gern gesehenes Feuerwehrmitglied.

Lieber Franz, wir wünschen dir für die nächsten Lebensjahre alles Gute und noch viele schöne gemeinsame Stunden im Kreise deiner Kameraden bei der Feuerwehr Rohrbach.

 

 

 

Chlorgasaustritt im Freibad

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Großaufgebot an Einsatzkräften in Rohrbach. Übungsannahme war ein technisches Gebrechen in der Chlorierungsanlage des Freibades in Rohrbach im Zuge von Wartungsarbeiten. Der angenommene Brand war relativ rasch durch das ersteintreffende Tanklöschfahrzeug gelöscht und eine Person in Sicherheit gebracht.

Die Erkundung zeigte aber, dass es zu einem Chlorgasaustritt größeren Ausmaßes gekommen ist und weitere Handwerker müssten sich laut Bademeister im Technikbereich aufhalten. So wurde neben den Feuerwehren Rohrbach und Perwolfing noch Arnreit, das Gefährliche Stoffe Fahrzeug aus Kefermarkt samt dem Gefahrengutzug und das Atemschutzfahrzeug St. Peter alarmiert. Am Parkplatz der Arbeiterkammer musste ein Dekontaminationsstraße aufgebaut werden, um verletzte Personen, Einsatzkräfte und Geräte dekontaminieren (reinigen) zu können. Der erste Trupp mit gasdichten Chemikalienschutzanzug konnte drei Personen aus dem Gefahrenbereich retten und für den anwesenden Chemiker eine Luftprobe ziehen. Im Zuge des Einsatzes waren weitere Abdichtarbeiten, Niederschlagen der Gaswolke, Belüftungs- und Umpumparbeiten notwendig. All diese Arbeiten hatten unter Atemschutz und im Gefahrenbereich auch mit Chemikalienschutzanzug zu erfolgen. Für die Beratung der Einsatzmaßnahmen kontaktierte die Einsatzleitung das TUIS-System, eine Hilfestellung der chemischen Industrie. Am Ende der Übung wurde allen Einsatzkräften noch einmal die Dekontamination einer Einsatzkraft vorgeführt. Der Übungsleiter Thomas Pachner und der Einsatzleiter Martin Wakolbinger zeigten sich mit dem Verlauf der Übung zufrieden, Verbesserungsvorschläge wurden in der gemeinsamen Nachbesprechung aufgezeigt und werden zukünftig umgesetzt.

60. Geburtstag von Walter Altendorfer

Unser Kamerad Walter Altendorfer feierte vor kurzem seinen 60. Geburtstag.

Anlässlich dieses freudigen Ereignisses wurden die Kameraden aus der Gruppe Kandlbinder und eine Abordnung des Feuerwehrkommandos zu einer gemütlichen Feier im Feuerwehrhaus eingeladen.

Mit Walter Altendorfer hat die Feuerwehr Rohrbach den ersten Atemschutzträger über 60. Jahren.
Die Atemschutztauglichkeit von Walter bezeugt seine Fitness mit der er auch sonst im Einsatz- und Übungsdienst voll engagiert ist.

Seit 47 Jahren ist Walter Mitglied bei der Feuerwehr. In diesem Zeitraum absolvierte er auch das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze und Silber und nahm an Bewerben in Tirol teil.

Ein absolutes Markenzeichen von unserem Jubilar ist die immer herrschende gute Laune und ein breites Grinsen auf dem Gesicht.

In der Ansprache des Kommandanten wurde auch der überdurchschnittliche Einsatz im Rahmen der THL-Tage erwähnt, der zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen hat. Walter war von früh bis spät bei der Veranstaltung anwesend und immer mit einer helfenden Hand zur Stelle, wenn wo Hilfe benötigt wurde.

Nicht nur Walter, sondern auch seine Frau Traudi ist eine große Stütze der Feuerwehr.

Danke für die Bewirtung und alles Gute für die nächsten Lebensjahre!

Brandmeldealarm in der Kinder- und Jugendreha KOKON

Beim Eintreffen des Einsatzleiters konnten 14 ausgelöste Melder am Feuerwehrbedienfeld abgelesen werden. Es sollten insgesamt noch 28 Brandmelder werden.

Eine Mitarbeiterin berichtet von verrauchten Räumen und sechs vermissten Personen, weshalb umgehend auf Alarmstufe 1 für das Einsatzstichwort "Brand Gebäude mit Menschenansammlung" gewechselt wurde. Kurz darauf wurde die Alarmstufe nochmals erhöht.

ALLES NUR EINE ÜBUNGSANNAHME - das Kinder- und Jugendrehazentrum KOKON beherbergt derzeit noch keine Patienten und auch der Brand wurde nur durch eine Nebelmaschine simuliert.

Um den zukünftigen Bewohnern auch im Brandfall schnellst möglich helfen zu können, wurde nach einer Begehung im Juni nun eine Übung durchgeführt.

Beteiligt waren dabei neben Mitarbeitern der Rehaeinrichtung, das Rote Kreuz sowie die drei Feuerwehren der Alarmstufe 1 Rohrbach, Perwolfing und Götzendorf.

Die sechs vermissten Personen wurden rasch durch vier eingesetzte Atemschutztrupps lokalisiert, an der Rauchgrenze von bereitstehenden Feuerwehrkräften übernommen und in der Folge an das Rote Kreuz übergeben.
Wesentlich ist es, das Stiegenhaus sowie angrenzende Brandabschnitte mittels Überdruckbelüftung und dem Einsatz von Rauchvorhängen rauchfrei zu halten, um auf diesen Flächen auch ohne Atemschutz arbeiten zu können.

Die Brandbekämpfung über die gefüllte Trockensteigleitung wurde ebenfalls von einem Atemschutztrupp durchgeführt. Mit der zentralen Einspeisemöglichkeit für das Tanklöschfahrzeug bietet die Trockensteigleitung eine optimale Vorbereitung für den Ernstfall und für die Verteilung von Löschwasser in das gesamte Gebäude.

Nachdem alle sechs vermissten Personen aufgefunden und alle Räumlichkeiten mehrfach abgesucht waren, konnte der Übungserfolg festgestellt werden.

Bei der abschließenden Übungsnachbesprechung stellte der kaufmännische Direktor die weitere Inbetriebnahme des Hauses vor. Einige Kameraden haben sich danach noch mit der Liftrettung beschäftigt um auch für diesen Fall bestens gerüstet zu sein.

Ca. 70 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil.

 

Danke an David Springer, der uns die Bilder honorarfrei zur Verfügung stellt.

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