Atemschutzausbildung in Reichenau

Acht Atemschutzträger unserer Feuerwehr fuhren zur Feuerwehr Reichenau (Bezirk Urfahr-Umgebung), um dort die tolle Ausbildungsanlage zu nutzen. In einer eigens angefertigten Atemschutzstrecke quer durch das Feuerwehrhaus galt es, den Brandherd zu finden und die Menschenrettung zweier Personen durchzuführen.

Bei dieser Art von Atemschutzausbildung wird speziell die Kommunikation und das Zusammenarbeiten im Trupp forciert und weiter verbessert. Vom Keller beginnend mussten Gefahrgüter umgelagert und dazugehörende Informationen an die Übungsleitung weitergegeben werden. Im Stiegenhaus wurde der Gasabsperrhahn zugedreht und die Stromversorgung abgeschaltet.

Weiter ging es dann mit der Schlauchleitung in die eigentliche Übungsstrecke wo ein wahrer Hindernisparcour auf die Atemschutzträger wartete. Ohne Zuhilfenahme von Beleuchtungsmittel musste hier ein Weg gefunden werden um zu den vermissten Personen vorzudringen und die Brandbekämpfung zu vollziehen.

Wir bedanken uns bei der FF Reichenau für die Möglichkeit an dieser Ausbildung teilzunehmen.

239 Einsätze - Bilanz über das Jahr 2017

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Am Freitag, dem 16. März 2018 konnte Kommandant Martin Wakolbinger 2 Kameradinnen, 74 Kameraden der Feuerwehr, 12 Ehrengäste, in Summe 88 Damen und Herren im Rot-Kreuz-Haus Rohrbach zur 144. Vollversammlung begrüßen.

Zahlreiche Ehrengäste, unter Ihnen Landtagsabgeordnete Ulrike Schwarz, Vizebürgermeister Franz Hötzendorfer, Amtsleiter Johann Ranninger, Polizeiinspektionskommandant Alois Sonnleitner, Gemeindeärztin Pia Stütz-Valetti, der Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Bröderbauer und weitere folgten der Einladung. Wakolbinger berichtete, dass die Feuerwehr derzeit 107 Mitglieder zählt, der zweithöchste Stand der Geschichte.

 

EINSÄTZE UND AUSBILDUNG

239 Einsätze: 221 technische, 12 Brandeinsätze und 6 Nachbarschaftshilfen musste die Feuerwehr erledigen, der dritthöchste Wert in der Geschichte. Der heiße Sommer ließ die Zahl der Insekteneinsätze deutlich ansteigen, eine Häufung gab es im Bereich der Forstunfälle. Leider mussten wir auch zu einem tödlichen Verkehrsunfall im vergangenen Jahr ausrücken. Alle Einsätze konnten fast unfallfrei und bestens erledigt werden.

15.049 Stunden gesamt wurden im Jahr 2017 für Feuerwehrzwecke aufgezeichnet.

Dafür und für viele andere Zwecke wurden in Summe 21.090 km mit den Einsatzfahrzeugen zurückgelegt, 5.086 Liter Kraftstoff wurden für Fahrzeuge, Pumpen und Aggregate verbraucht. Mit 121,5 Betriebsstunden war das Kranfahrzeug am längsten im Einsatz, berichtete Thomas Mayr, der Verantwortliche für den Fuhrpark.

David Höllwirth führte in zwei Gesprächsrunden durch den Abend und die verschiedenen Themenbereiche. Zu den Themen Ausbildung und Übungen, Jugend, Kassawesen, Anschaffungen und Reparaturen wurde Rede und Antwort gestanden. Kommandant-Stellvertreter Markus Hurnaus berichtete über die wohl größte Waldbrandbekämpfungsübung Österreichs, die von 30. Juni bis 2. Juli im Böhmerwald über die Bühne ging. 21 Kameraden der Feuerwehr Rohrbach, darunter auch unser Flughelferstützpunkt waren an 3 Tagen beteiligt.

 

JUGENDGRUPPEN-KOOPERATION ROHRBACH-GÖTZENDORF

Das Jugendbetreuter-Team Daniel Schauer und Günter Leitenmüller berichteten über die neue Kooperation der Rohrbacher Feuerwehrjugend mit der Nachbarfeuerwehr Götzendorf. Bei den kommenden Jugendbewerben erhoffen sich die Trainer durch die perfekte Zusammenarbeit der Mädchen und Buben der beiden Jugendgruppen neue Möglichkeiten und im besten Fall, tolle Erfolge.

 

ANGELOBUNG NEUER MITGLIEDER

Jonas Magauer als Jugendfeuerwehrmitglied und Simon Peherstofer im Aktivstand legten gegenüber dem Kommandanten ihr Treuegelöbnis ab.

 

BEFÖRDERUNGEN UND AUSZEICHNUNGEN

Michael Kepplinger, Florian Peherstorfer, Andreas Thaller, Mathäus Hölfer, Manuel Siegl, Andreas Wolfmaier, Michael Liebletsberger, Josef Degenhart, David Höllwirth, Christoph Nigl, Johann Wiesinger und Berthold Winkler wurde der nächst höhere Dienstgrad zuerkannt.

Leopold Preining wurde für seine langjährige Tätigkeit in verschiedenen Funktionen der Feuerwehr zum Ehren-Amtswalter ernannt.

Die Feuerwehrdienstmedaille für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Christoph Nigl und Tommy Veit.

Für besondere Verdienste in der Feuerwehr wurden Maximilian Höfler, Daniel Schauer, Patrick Ganser und Andreas Pachner mit dem Verdienstzeichen des Bezirkes in Silber ausgezeichnet. Das Verdienstzeichen des Bezirkes in Gold konnte den Kameraden Bertram Peherstorfer und Rainer Peherstorfer verliehen werden.

Kamerad Franz Hötzendorfer wurde für seine besonderen Verdienste im Feuerwehrwesen mit dem Verdienstzeichen des Österreichischen Bundesfeuerwehrverband Stufe III ausgezeichnet.

 

DANK UND ANERKENNUNG

Zwei anwesende Ehrengäste waren heuer im offizieller Mission zum letzten Mal bei der Vollversammlung anwesend, sie werden noch im heurigen Jahr in den wohlverdienten Ruhestand wechseln. Der Amtsleiter der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg, Oberamtsrat Johann Ranninger und der Inspektionskommandant der Polizeiinspektion Rohrbach, Chefinspektor Alois Sonnleitner wurden für ihre besonderen Verdienste in der Zusammenarbeit mit der Feuerwehr mit speziellen Glasurkunden ausgezeichnet. Für die Zukunft wünschte Wakolbinger alles Gute und bedankte sich herzlich für die jahrelange Tätigkeit der beiden Führungskräfte.

 

ANERKENNENDE WORTE

Die Ehrengäste und Vertreter der Einsatzorganisationen zollten der Feuerwehr Lob für ihre Leistungen. Der Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Bröderbauer, der Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Pachner, der Feuerwehrkommandant Martin Eisschiel, die Gemeindeärztin Pia Stütz-Valetti, der Rot-Kreuz-Dienstführende Stefan Stutz und der Polizeiinspektionskommandant Alois Sonnleitner betonten vor allem die professionelle und gute Zusammenarbeit bei vergangenen Einsätzen. Die Landtagsabgeordnete Ulrike Schwarz, und Vizebürgermeister Franz Hötzendorfer bedankten sich für die wertvolle Arbeit der Feuerwehr für und im Namen der Bürger von Rohrbach-Berg

Im Anschluss an die Vollversammlung lud die Feuerwehr alle Teilnehmer zu einem Essen ein.

Raiffeisenbank Rohrbach finanziert Rollcontainer für das neue KLFA-L

Die Raiffeisenbank Rohrbach ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner der Feuerwehr. Nun finanzierte die Rohrbacher Bank eine hochwertige Zusatzausrüstung für unser neues Kleinlöschfahrzeug, welches im Mai 2018 offiziell in den Dienst gestellt wird. Der Bankstellenleiter Prokurist Thomas Gierlinger übergab dem Kommandanten Martin Wakolbinger nun einen Rollcontainer Wasserschaden.

Das Fahrzeug wird zwar erst am 26. Mai 2018 offiziell gesegnet, steht aber bereits jetzt mit seiner umfangreichen Ausrüstung für Einsätze bereit. Durch die flexible Belademöglichkeit unseres Kleinlöschfahrzeuges-Logistik, sind mit dem neuen Einsatzfahrzeug viele, über die Verwendung als normales Löschfahrzeug hinausgehende Einsatzmöglichkeiten geschaffen worden. Verschiedene Rollcontainer können innerhalb kurzer Zeit umgeladen und zum Einsatzort gebracht werden.

Ein Rollcontainer Wasserschaden ist mit einem Nasssauger, einer Tauchpumpe, einem Stromerzeuger, einem LED-Lichtfluter, einer 400 V-Kabeltrommel ausgerüstet - und steht so für Einsätze bei Überschwemmungen und Hochwasser mit idealer Ausrüstung zur Verfügung.

Die Raiffeisenbank Rohrbach vertreten durch Thomas Gierlinger finanzierte den Ankauf eines Rollcontainer Wasserschaden, Martin Wakolbinger bedankte sich recht herzlich für die großzügige Spende. Im Rahmen der Fahrzeugsegnung und des Frühschoppens am 26. und 27. Mai 2018 wird das Fahrzeug mit der gesamten Ausrüstung der Bevölkerung präsentiert.

Jahresbericht 2017 online lesen

Lesen Sie hier weitere Jahresberichte

www.yumpu.com/kiosk/FeuerwehrRohrbach

Jahresbericht 2017

Der Jahresbericht 2017 unserer Feuerwehr informiert kompakt auf 24 Seiten über das abgelaufene Einsatz- und Übungsjahr. 239 Einsätze, 355 Stunden Einsatzdauer aber insgesamt 15.581 geleistete Feuerwehr-Stunden zeichneten wir auf. Einsatzberichte, Mannschaftsveränderungen, das neue Einsatzfahrzeug, Berichte über die Herbstübung und die Großübung im Böhmerwald, die Jugendgruppe und kameradschaftliche Ereignisse prägen den Inhalt.

"Vor den Vorhang" wird dieses Mal die Realbrandausbildung geholt. Ausbildungsleiter Patrick Ganser und sein Team stellen den interessierten Leserinnen und Lesern diese praxisnahe Ausbildung auf hohem Niveau vor.

Im Einsatzgebiet der Feuerwehr wird der Jahresbericht von den Kameraden bis Ende Februar in jeden Haushalt persönlich überbracht. Gleichzeitig ersuchen wir um eine freiwillige Spende für unsere Einsatzorganisation. Spenden an die Feuerwehr sind steuerlich absetzbar - sie können 34 bis 50 % ihrer Spende vom Finanzamt zurückerhalten - wenn Sie uns bei der Spende Vor- und Familiennamen und Ihr Geburtsdatum bekannt geben. Wir bedanken uns bereits jetzt für die gute Aufnahme unserer Kameraden.

Herzlichen Dank an die Firmen Lucky Nightlife Rohrbach - Cafe Pub KaRo, 1a Installateur Degenhart und SwissLife Select Beratungszentrum Rohrbach Johannes Stallinger - die den Druck des Jahresberichtes finanzierten.

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