Andreas Pachner ist Abschnittskommandant

Seit nunmehr fast 10 Jahren stand Josef Öller an der Spitze des Abschnittes Rohrbach. Am 11. Jänner 2018 war es dann so weit. Für die Kommandanten des Abschnittes hieß es, sich in Schale zu werfen, und sich auf den Weg zur Bezirkshauptmannschaft Rohrbach zu machen.

Zur Wahl stellte sich Andreas Pachner, von unserer Feuerwehr. Andreas widmete bereits einen Großteil seiner Freizeit der Feuerwehr, so Kommandant Martin Wakolbinger, denn er leistete jetzt schon im vergangenem Jahr mehr als 1.000 Stunden für unsere Feuerwehr.
Nach der Wahl, bei der Andreas bestätigt wurde, überreichte Bezirksfeuerwehrkommandant Sepp Bröderbauer dem neuen Brandrat, das Buch des Feuerwehrwesens mit den Worten, das Andreas nochmal einen Einblick in die Vielseitigkeit der Aufgabengebiete der Feuerwehren in Österreich bekomme.
Als Symbol für die neu angetretenen Aufgaben, überreichte Josef Öller seinem Nachfolger die neue Jacke der Ausgehuniform.
Wir möchten uns an dieser Stelle, auch bei Josef Öller für seine langjährigen Dienste rund um das Abschnittsfeuerwehrkommando Rohrbach, sehr herzlich bedanken, und wünschen ihm für die Zukunft nur das Beste. Anschließend lud der neue Abschnittskommandant noch auf ein paar gesellige Stunden ins Feuerwehrhaus Rohrbach auf Getränke und Jause ein.
Wir gratulieren unserem Andi zur Wahl und wünschen ihm viel Freude in der neuen Funktion.

60. Geburtstag von Karl Lehner

Am 13.11.2017 durfte Oberbrandmeister Karl Lehner seinen 60. Geburtstag feiern.

Anlässlich dieses freudigen Ereignisses lud unser Kamerad die Kommandomitglieder in den Gasthof Dorfner ein.

Karl Lehner ist seit mehr als 35 Jahren bei der Feuerwehr Rohrbach.

In dieser Zeit konnte er zahlreiche Leistungsabzeichen und Lehrgänge absolvieren. Unter anderem erreichte er beim Bayerischen Leistungsabzeichen die Stufe 6 (Gold-Rot). Besonders in Erinnerung bleibt vielen seiner Kameraden der Landesfeuerwehrleistungsbewerb in Tirol 1994.

Für seine Tätigkeiten bei der Feuerwehr wurde ihm 2004 die Feuerwehr-Verdienstmedaille des Bezirkes in der höchsten Stufe "Gold" verliehen. Karl Lehner ein äußerst verlässlicher Kamerad bei zahlreichen Veranstaltungen und Träger unserer Feuerwehrfahne.

Danke für die Einladung sowie die langjährige Unterstützung.

Für die Zukunft wünschen wir unserem Karl und seiner Irmi alles Gute, besonders aber viel Gesundheit und weiterhin viel Freude mit der Feuerwehr.

 

 

Neues Einsatzfahrzeug geliefert

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Ein neues Löschfahrzeug konnten wir am 3. November 2017 von der Herstellerfirma übernehmen. Die Firma Gimaex überstellte das Kleinlöschfahrzeug mit Allradantrieb - Logistik (kurz KLFA-L) aus der Steiermark in das Mühlviertel. Ein Mercedes Sprinter mit Allradantrieb, geliefert von der Firma Oberaigner Powertrain aus Nebelberg ersetzt nun das alte Löschfahrzeug (ebenfalls ein Mercedes), welches nun nach 35 Jahren Einsatzzeit außer Dienst gestellt werden konnte.

"Es ist sicher ein historischer Moment", begann Kommandant Martin Wakolbinger seine kurze Rede vor versammelter Mannschaft und vor dem Bürgermeister außer Dienst Josef Hauer und Bürgermeister Andreas Lindorfer. Immerhin hieß es auch, Abschied zu nehmen vom alten Löschfahrzeug, welches 35 Jahre brav seine Dienste verrichtete - viele Einsatzfahrten zu Bränden und zu Unfällen sind den Kameraden in Erinnerungen. Das LF-B hatte eine etwas "scharfe Bremse", das merkte die Mannschaft spätestens bei der ersten Kreuzung. Bis zum Jahr 1998 war es das wichtigste Fahrzeug für Menschenrettung nach Verkehrsunfällen - das hydraulische Rettungsgerät war bis dahin in diesem Fahrzeug verladen. Die Erlöse des 1. Rohrbacher Landesbewerbes steckten im Löschfahrzeug.

Im Mai 2014 erfolgte der erste Kommandobeschluss zur Ersatzbeschaffung, im September 2016 konnte das Projekt ausgeschrieben werden. Die Firma Oberaigner Power Train aus Nebelberg erhielt den Zuschlag für das Fahrgestell, die Firma Gimaex aus der Steiermark den Auftrag für den Feuerwehraufbau und die Herstellung von 5 Rollcontainern. Die Finanzierung erfolgte durch das Landesfeuerwehrkommando, das Land Oberösterreich und die Stadtgemeinde Rohrbach-Berg. Ergänzende sinnvolle Zusatzausrüstung (über die Normbeladung hinaus) konnte durch Firmenspenden und die Kameradschaftskasse der Feuerwehr finanziert werden. Immerhin mussten Kosten in der Höhe von ca. 150.000,00 EUR gestemmt werden - 123.000,00 EUR kommen aus öffentlichen Geldern, ca 30.000 EUR aus Sponsoring und Eigenmittel der Feuerwehr.

Wakolbinger bedankte sich speziell bei den beiden Bürgermeistern Hauer und Lindorfer und Hr. Amtsleiter Ranninger, die viel zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben. "Der Gemeinderat musste sogar zweimal den Ankauf beschließen", erinnerte sich Lindorfer zurück, "die Anschaffung war nicht ganz problemlos, aber letztendlich sehr erfolgreich". Rund um Martin Wakolbinger hatte sich eine feuerwehrinterne Arbeitsgruppe "Ersatzbeschaffung LF" gebildet, deren Mitglieder von Anbeginn an sehr viel Zeit und Hirnschmalz in das Projekt investierten. "Ein einzelner würde bei so einem umfangreichen Projekt wahrscheinlich verzweifeln", sagte Wakolbinger und bedankte sich für die vielen geleisteten ehrenamtlichen Stunden.

Das Fahrzeug zeichnet sich vor allem durch die flexiblen Einsatz- und Belademöglichkeiten aus. Standardmäßig ist ein Rollcontainer mit Pumpe und Saugschläuchen aber auch ein Container mit extra viel Schlauchmaterial verladen. Die Verwendung geht aber über ein herkömmliches Kleinlöschfahrzeug weit hinaus. So können in kurzer Zeit Rollcontainer für die Katastrophenhilfe verladen werden, etwa nach Überschwemmungen mit Tauchpumpen ausgestattet, oder viele andere Einsatzmittel. Ölsperren, Sandsäcke, Verkehrszeichen, Motorsägen - oder auch Transportdienste für Lebensmittel, Feldbetten oder Matratzen sind denkbar - die flexible Verwendungsmöglichkeit als Logistikfahrzeug war bei der Anschaffung ein wichtiger Faktor. 

Hoffentlich 35 Jahre ohne Unfälle und grobe technische Probleme standen als Abschlusswunsch auf dem Programm, bevor Bürgermeister aD Hauer und Bürgermeister Lindorfer die Kennzeichen am Fahrzeug montierten, und damit einer ersten Proberunde (=Ausbildungsfahrt im Rahmen der Alarmeinsatzfahrerausbildung) nichts mehr im Wege stand.

Terminaviso: Fahrzeugsegnung und Feuerwehrfrühschoppen am Wochenende 26. und 27. Mai 2018! 

Bauholz für Kirchenrenovierung geschlägert

Die Kameraden der Feuerwehr Rohrbach nahmen sich Zeit, ihre Arbeit in einen sicherlich guten Zweck zu investieren. Bauholz für die groß angelegte Kirchenrenovierung wurde gespendet, der Besitzer war jedoch nicht im Stande, das Holz zu schlägern.

So rückten fünf Kameraden mit Traktor, Seilwinde, Motorsägen und Kranfahrzeug aus, und schritten zur Tat. 15 Bäume wurden fachmännisch gefällt, entastet und mit Winde und Traktor zur Ablagestelle verbracht. Die Bäume werden in weiterer Folge zu Bauholz für das Kirchendach verarbeitet. Die Arbeitsleistung der Feuerwehrkameraden, auch die Maschinenstunden von Motorsägen, Traktor, Kranfahrzeug und Winde wird als Sachleistung (=Manpower) der Aktion "Kirchenrenovierung - Ich helfe mit!" zugerechnet.

"Zusammenhalt und funktionierendes Zusammenleben in der Gemeinde und Pfarre" - keine leeren Schlagworte, sondern gelebte Wirklichkeit.

1.100 Meter lange Löschwasserleitung verlegt

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Am 14. Oktober fand unsere alljährliche Herbstübung statt. In diesem Jahr beübten wir in der Einsatzzone Schönberg einen Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens. Seit der Umstellung auf digitalen Alarmplan ist es den Feuerwehren möglich, einzelne Gebiete in eigene Einsatzzonen zu gliedern. So auch in der Einsatzzone Schönberg, wo in der Alarmstufe 1 gleich mehrere Feuerwehren miteingebunden sind.

Die Feuerwehren Rohrbach im Mühlkreis, Perwolfing, Arnreit und Sprinzenstein rückten zu diesem Ereignis mit ca. 90 Personen aus. Neben dem Verhindern der Brandausbreitung und Löschen eines Düngemittelbrandes galt es auch noch eine Person zu finden. Beim Suchvorgang wurde seitens der Übungsleitung ein Atemschutznotfall inszeniert, den es auch noch abzuarbeiten galt. 

Eines der schwierigeren Aufgaben war die Herstellung einer Zubringerleitung. Diese wurde mittels eines Löschwasserbehälters in Schönberg sowie eines Löschwasserbehälters in Autengrub bewerkstelligt. Die Löschwasserleitung von Autengrub bis nach Schönberg wurde mit Unterstützung von zwei Tragkraftspritzen hergestellt. Es wurden in Summe 1.100 Meter B-Schlauch verlegt. 

WEITERE BEITRÄGE LADEN