Einsatzreicher Neujahrstag

Da es gegen Ende des alten Jahres beinahe schon Standard wurde zwei Berichte in einem zusammenzufassen, starten wir auch das neue Jahr wie wir im alten aufgehört haben.

Am Neujahrstag beschäftigten diesmal zwei parallellaufende Einsätze, einer in Putzleinsdorf und einer in unserem Pflichtbereich unsere Kameraden.

Beim ersten Einsatz wurden wir um 8:10 mit der Drehleiter zu einem Brand eines Wohnhauses in Putzleinsdorf alarmiert. Unsere Aufgaben beliefen sich auf das Öffnen der Dachhaut und das Ablöschen einiger Glutnester unter selbiger. Durch den doch eher langwierigen Einsatz wurde hier eine Rotation der Korbmannschaft (Mannschaft die am Dach aus dem Drehleiterkorb heraus arbeitet) durchgeführt. Zum Zeitpunkt der Abfahrt der Drehleiter waren die Brandursachenermittler noch vor Ort. Insgesamt waren 6 Kameraden mit 2 Fahrzeugen vor Ort.

Der zweite Einsatz mit Alarmierungszeitpunkt 10:08 führte uns auf die B38 zwischen Rohrbach und Haslach, wo sich ein Lenker aus bislang ungeklärter Ursache mehrfach überschlug, sich allerdings selbst aus dem verunfallten Auto befreien konnte. Das Auto konnte ohne Zuhilfenahme technischer Hilfsmittel auf den zweiten Fahrstreifen befördert werden, um den Verkehr wieder wechselseitig freizugeben. Danach unterstützen wir das Abschleppunternehmen beim Abtransport und reinigten die Straße, um sie nach ca. einer halben Stunde wieder für den Verkehr freigeben zu können. Hier war die FF Rohrbach mit 1 Fahrzeug und 9 Mann, sowie einem Kameraden in der Florian-Station im Einsatz.

Öleinsätze 19.12.2020

mehr als 4
mehr als 4
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Zu gleich zwei Öleinsätzen wurde die Feuerwehr Rohrbach am 19.12.2020 alarmiert. Der erste Einsatz führte uns nach Helfenberg zur Steinernen Mühl, dort traten aus dem Heizraum eines Gebäudes im Nahbereich des Baches aufgrund eines technischen Defektes mehrere Liter Heizöl aus, die in weiterer Folge in das Gewässer gelangten.

Beim Eintreffen war bereits die hervorragende Arbeit der FF Helfenberg zu erkennen, die bereits mit dem Auffangen und Binden des Öls beschäftigt waren und somit einen weiteren Austritt verhindern konnten. Von der FF Helfenberg wurde ebenfalls bereits eine provisorische Ölsperre mittels Leiter und Folie im Einlaufbereich eines Wasserkraftwerks gesetzt. Nach der Inkenntnissetzung des Sachverständigen des Landes OÖ wurde flussabwärts noch eine zweite Ölsperre gesetzt um evtl. noch nicht aufgefanges Öl auch noch zu erwischen. Danach wurden noch die Ölschlieren im Wasser mit Ölbindevlies gebunden.

 

Der zweite Einsatz befand sich diesmal in unserem Pflichtbereich, genauer gesagt auf der B127 Richtung Linz im Bereich zwischen Shell-Kreisverkehr und Lagerhaus, wo ein PKW auf einer Länge von ca. 20-30m ebenfalls aufgrund eines technischen Defektes Öl verloren hatte. Die Feuerwehr Rohrbach hielt den Verkehr wechselseitig an und band die Ölspür. Nach dem Aufstellen der Ölspurtafeln konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Unfall mit Gleitschirmflieger

Den Einsatz von 4 Feuerwehren löste am 02.12.2020 ein unglücklich gelandeter Gleitschirmflieger aus. Bei der Landung verfing sich dieser in einer Baumkrone. Zusammen mit der FF Peilstein und der FF Kirchbach wurden auch die Höhenretter der FF St. Aegidi alarmiert.

Nach der ersten Lageerkundung wurde von seiten des Einsatzleiter noch unsere Feuerwehr mit der Drehleiter und dem Kommandofahrzeug 2 nachalarmiert. Mittels Drehleiter konnten 2 speziell ausgebildete Kameraden (1x Höhenretter bei der Berufsfeuerwehr Linz und 1x beruflicher Baumsteiger) der FF Peilstein den Verunfallten über den Leiterpark retten, welchen er gesichert selbst absteigen konnte.

Besonders lobenswert war die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren! Die FF Rohrbach befand sich mit 6 Kameraden und 2 Fahrzeugen ca. 2,5h im Einsatz.

Brandmeldealarm 25.11.2020

Am Donnerstag, 25. November 2020, wurden wir um 18:42 mittels Sirene, Pager und Telefon zu einem Brandmeldealarm in die Krankenhausstraße gerufen. In einem Rehabetrieb kam es aufgrund angebrannter Speisen zu einer Rauchentwicklung. Da wir derzeit wieder getrennte Einsatzmannschaften haben rückten trotz Sirenenalarm nur die nötigsten Kräfte aus, um der Gefahr einer Infizierung bzw. Verbreitung des Coronavirus vorzubeugen.

Die Rauchentwicklung hatte eine Auslösung der automatischen Brandmeldeanlage zur Folge. Bei der Lageerkundung stellte der Einsatzleiter fest, dass kein weiteres eingreifen seitens der FF Rohrbach erforderlich ist und die sich bereits auf der Anfahrt befindlichen Kräfte rückten daraufhin wieder ins Feuerwehrhaus ein. Nach Zurückstellen der Brandmeldeanlage und Versorgung der Geräte konnte die Einsatzbereitschaft um 19:01 wieder hergestellt werden. Insgesamt war die FF Rohrbach mit 18 Kameraden im Einsatz

Drei Kilometer lange Ölspur durch das Gemeindegebiet von Rohrbach-Berg

Die Feuerwehren Perwolfing und Rohrbach im Mühlkreis waren in den Abendstunden des 7. November 2020 mit der Beseitigung einer Ölspur beschäftigt.

Aufgrund der geltenden COVID-Maßnahmen rückte nur eine begrenzte Anzahl der geteilten Einsatzbereitschaft nach der Alarmierung mittels Pager aus.

Quer durch das gesamte Gemeindegebiet, von der Gewerbeallee bis nach Sexling zog sich die Ölspur, welche von einem Feuerwehrkameraden zufällig entdeckt wurde.

Nach Verständigung des Abschnittsfeuerwehrkommandanten und nach Rücksprache mit der örtlichen Polizei wurde entschieden, dass aufgrund der Menge des ausgetretenen Betriebsmittels die Reinigung der Fahrbahn notwendig ist.

Da sich die Ölspur sowohl durch die Einsatzzone der FF Perwolfing, als auch durch unsere Einsatzzone erstreckte wurde der Kommandant der FF Perwolfing vom Abschnittsfeuerwehrkommandanten verständigt.

Die FF Perwolfing begann mit dem Binden der Ölspur von Sexling aus, während die FF Rohrbach in zwei Einsatzabschnitten von der Gewerbeallee bzw. vom Stadtplatz aus der FF Perwolfing entgegen arbeitete.

Mehrmals wurde der Standort der Fahrzeuge verändert um die Einsatzstellen entsprechend abzusichern bzw. auszuleuchten.

Die Feuerwehr Rohrbach war mit 13 Einsatzkräften und dem Öleinsatzfahrzeug, dem Kommandofahrzeug 2 sowie dem Rüst-Löschfahrzeug für ca. 1 ½ Stunden im Einsatz.

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