Tragehilfe für Rotes Kreuz

Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde die Feuerwehr Rohrbach zu einem Forstunfall gerufen. Die Anforderung erfolgte durch das Rote Kreuz.

Bereits bei der Anfahrt zum Einsatzort wurde Rücksprache mit der Leitstelle des Roten Kreuzes in Rohrbach gehalten. 

Aufgrund der guten Ortskenntnisse des lokalen Leitstellendisponenten konnten wir rasch zum Einsatzort in einem Waldgebiet gelotst werden.

Der Einsatzleiter des Roten Kreuzes führte die Mannschaft des Rüstlöschfahrzeuges vom Waldrand zur Einsatzstelle.

Mittels nachgeforderter Korbschleiftrage wurde die verletzte Person aus dem Waldstück bis zum Rettungswagen getragen.

Im Einsatz standen 15 Feuerwehrmitglieder mit dem Rüstlöschfahrzeug, dem Kranfahrzeug und dem Kommandofahrzeug 1.

Ebenfalls an der Einsatzstelle waren Beamte der Polizei, das Notarztteam sowie das Rote Kreuz.

eingeschlossene Person in Lift

Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden wurde die Feuerwehr Rohrbach zu einer Personenrettung aus einem Lift alarmiert.

Am 19.08.2017 um 20:44 Uhr wurden die Feuerwehrmitglieder aus Rohrbach neuerlich an diesem Tag in das Feuerwehrhaus gerufen.

"EINGESCHLOSSENE PERSON IN LIFT" lautete der Alarmierungsgrund, weshalb mit dem Kommandofahrzeug 1 und dem Rüst-Löschfahrzeug entsprechend der Ausrückeordnung zur Einsatzadresse gefahren wurde.

Nachdem die Personen den Lift verlassen konnten, wurde dieser, um weitere Störfälle zu vermeiden, außer Betrieb genommen und die Herstellerfirma über den Störfall informiert.

Um 21:11 Uhr war die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt und alle 22 Kameraden waren eingerückt.

Einsatzreiche Nachtstunden

Sturmböen sorgten in den Nachtstunden vom 18.08.2017 auf den 19.08.2017 für zahlreiche Einsätze im Gemeindegebiet von Rohrbach-Berg und darüber hinaus. Neben den Einsätzen in den eigenen Einsatzzonen war auch die Bezirkswarnstelle zu besetzen.

Aufgrund einer Veranstaltung im Feuerwehrhaus waren zahlreiche Feuerwehrkameraden anwesend, als es zu einem Stromausfall in Rohrbach-Berg kam.

Durch die unabhängige Stromversorgung des Warn- und Alarmsystems ist eine Alarmierung bei der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis auch im Falle eines Stromausfalles gesichert. Mit den in der Feuerwehr Rohrbach vorhandenen Pagern ist eine Alarmierung aller Kameraden jederzeit möglich.

Um 23:23 Uhr erfolgte die erste Alarmierung zu einem durch den Stromausfall ausgefallenen Lift.
Das Rüstlöschfahrzeug und das Kommandofahrzeug 1 rückten zu diesem Einsatz aus.

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zahlreiche Feuerwehren in OÖ im Einsatz und die Stärke der Sturmböen ließ darauf schließen, dass noch weitere Einsätze folgen würden.
Aus diesem Grund wurde die Einsatzzentrale und die Bezirkswarnstelle besetzt.

Kurzzeitig war die Landeswarnzentrale telefonisch nicht erreichbar, weshalb zahlreiche Notrufe bei der Polizei eingingen.
Diese Notrufe wurden durch die Polizei Rohrbach an die Bezirkswarnstelle weitergegeben. In der Folge wurden von der Bezirkswarnstelle 12 Feuerwehren im Zuge von neun Alarmierungen mit Einsatzaufträgen versorgt. Da auch die Feuerwehrhäuser im Bezirk mit Stromausfällen zu kämpfen hatten und die Sirenen teilweise dadurch nicht funktionierten, waren zusätzlich zahlreiche Verständigungen laut den aufliegenden Alarmplänen notwendig. Die verständigten Kommandanten wickelten die weitere Alarmierung der Mannschaft und die Abwicklung der Einsätze selbständig ab.
Besonders dramatisch gestaltete sich die Alarmierung zu einer vermeintlichen Personenrettung an einem Campingplatz, wo laut vorliegender Informationen Hilfeschreie aus einem vom Baum getroffenen Wohnwagen zu hören gewesen sein sollen. Der am Einsatzort eingetroffene Einsatzleiter konnte jedoch Entwarnung geben, es befand sich keine Person im Wohnwagen.

Die Feuerwehr Rohrbach hatte bis in den Morgenstunden des 19.08.2017 insgesamt neun Einsatzaufträge abzuarbeiten.

In erster Linie waren es umgestürzte Bäume, welche Stromleitungen niedergerissen hatten oder die Fahrbahn blockierten. Mehrere Straßensperren waren notwendig. Auch der 30 kVA Stromerzeugers des Katastrophenhilfsdienstes wurde durch die Landeswarnzentrale alarmiert.

Alle Einsätze wurden von insgesamt 24 Kameraden abgearbeitet. Mit Ausnahme der Drehleiter wurden alle Einsatzfahrzeuge für die Beseitigung der Sturmschäden eingesetzt.

 

 

 

Sturmschaden

Ein Gebüsch blockierte in den Morgenstunden des 07. August 2017 die B38 zwischen Rohrbach und Haslach.

Die Polizei veranlasste die Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis über die Landeswarnzentrale.

Um 04:47 Uhr wurden die Kameraden mittels Pagerruf und Handyalarmierung geweckt.

Als Information wurde im Zuge der Alarmierung "Baum über Straße" mitgeteilt.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle konnte festgestellt werden, dass es sich lediglich um ein Gebüsch handelte, welches auf eine Fahrbahnseite ragte und so das Passieren des Straßenabschnitts nur einseitig ermöglichte.

Mittels Motorkettensäge wurde die Behinderung des Straßenverkehrs beseitigt und im Anschluss die Fahrbahn gereinigt.

Ca. 40 Minuten nach der Alarmierung war der Einsatz für unsere Feuerwehr wieder beendet.

 

 

Personenrettung Forstunfall

Zu einer Personenrettung nach einem Forstunfall wurden die Feuerwehren Rohrbach im Mühlkreis und Haslach an der Mühl am 31.07.2017 um 10:16 Uhr alarmiert.

Aufgrund der Informationen durch die Alarmierung rückten das Rüstlöschfahrzeug, das Kranfahrzeug und die beiden Kommandofahrzeuge zum angegebenen Waldstück aus.

Noch während der Anfahrt wurden durch die Landeswarnzentrale weitere Informationen über Funk mitgeteilt.

Der Gruppenkommandant des Rüstlöschfahrzeugs konnte vor Ort in Erfahrung bringen, dass keine Personen eingeklemmt sind.

Die Rettung der verletzten Person erfolgte nach der Erstversorgung durch das Notarztteam und dem Roten Kreuz mittels Spineboard, auf welchem der Verletzte auch aus dem Waldstück getragen wurde.

Die Feuerwehr Rohrbach war um 11:17 Uhr wieder eingerückt und einsatzbereit.

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