Personenrettung aus Aufzug

Über die Notrufstelle des Liftbetreibers erfolgte am 30. Oktober 2019 um 14:08 Uhr die Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach zu einer vermeintlichen Personenrettung aus einem Aufzug in der Linzerstraße.

Beim Eintreffen des Einsatzleiters konnte von diesem festgestellt werden, dass sich keine Person mehr im Aufzug befand. Es konnte auch nicht festgestellt werden, aus welchem Grund die Alarmierung erfolgte.

Nachdem der Aufzug außer Betrieb genommen wurde und der Brandschutzbeauftragte über die Lage informiert wurde, konnten alle Einsatzkräfte wieder einrücken.

Nach etwas mehr als einer halben Stunde war der Einsatz wieder beendet.

Elf Kameraden waren zur Hilfeleistung ausgerückt.

Heimrauchmelder verhindert Schlimmeres

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Während sich Kameraden auf das Branddienstleistungsabzeichen im Feuerwehrhaus vorbereiteten ging die Alarmierung zu einem Brandmeldealarm im Gerberweg ein. Auf Rückfrage bei der Landeswarnzentrale wurde bereits bei der Anfahrt bekannt, dass von Nachbarn ein ausgelöster Heimrauchmelder und Brandgeruch gemeldet wurde.

Bei Eintreffen an der Einsatzstelle musste davon ausgegangen werden, dass sich noch eine Person in der betroffenen Wohnung befindet.

Umgehend wurde die Brandbekämpfung vorbereitet und ein Rauchvorhang gesetzt. Mit Hilfe eines beim Roten Kreuz gelagerten Schlüssels konnte Zugang zur Wohnung geschaffen werden. Es stellte sich heraus, dass die Bewohnerin Gott sei Dank nicht in der Wohnung war. Die Rauchentwicklung entstand durch angebranntes Kochgut. 

Durch den Heimrauchmelder wurde die Rauchentwicklung rechtzeitig erkannt. In der Wohnung konnte dadurch ein größerer Brand- und Rauchschaden verhindert werden. Die Wohnung wurde im Anschluss gründlich belüftet. Während des Brandeinsatzes wurden die Bewohner des Mehrparteienhauses vom Roten Kreuz betreut.

Aufgrund der angenommenen tatsächlichen Brandentwicklung wurden bereits im Rahmen der Erstalarmierung auch die Feuerwehren Perwolfing und Götzendorf alarmiert. Die beiden Feuerwehren stellten die notwendigen Atemschutzreservetrupps und bildeten Einsatzreserven.

Die Feuerwehr Rohrbach stand mit 33 Einsatzkräften, dem Kommandofahrzeug, dem Tank- und Rüstlöschfahrzeug sowie Kleinlöschfahrzeug und der Drehleiter im Einsatz.

 

 

Waldbrand gelöscht

Ein aufmerksamer Landwirt dürfte einen größeren Waldbrand verhindert haben.

Bei Waldarbeiten wurde am Nachbargrundstück eine Rauchentwicklung festgestellt und die Feuerwehr alarmiert.

Der Einsatzleiter stellte beim Eintreffen ein ca. 3 m² großes Glutnest fest.

Aufgrund der zwischenzeitlichen Alarmierung zum Brand in den Gerberweg rückte die Einsatzmannschaft des Rüst-Löschfahrzeuges direkt von der dortigen Einsatzstelle ab um die Glutnester abzulöschen.

Nach 75 Minuten Einsatzzeit war die Gefahr gebannt und die eingesetzten Kräfte konnten wieder einrücken.

Wäre die Brandstelle nicht rechtzeitig entdeckt worden hätte daraus durchaus ein größerer Waldbrand entstehen können.

 

 

Täuschungsalarm

Bereits zum zweiten Mal wurde die Feuerwehr Rohrbach am 06.10.2019 um 12:28 Uhr alarmiert.

Eine Brandmeldeanlage in der Krankenhausstraße meldete über die Landeswarnzentrale ein festgestelltes Feuer.

Bereits bei der Anfahrt wurde der Einsatzleiter von der Landeswarnzentrale über einen Anruf vom betroffenen Unternehmen informiert, nach dem kein tatsächlicher Brand vorlag.

Die Feuerwehr ist jedoch auch in diesen Fällen aufgrund der Alarmierung verpflichtet Nachschau zu halten.

Von Mitarbeitern wurde die Feuerwehr nach Eintreffen am Einsatzort informiert, dass es durch angebrannte Speisen zu einer Rauchentwicklung gekommen war. Diese Rauchentwicklung wurde von einem Rauchmelder erkannte und löste die Alarmierung aus.

Nachdem die Meldernummer durch den Brandschutzbeauftragten und die Feuerwehr bei der Brandmeldeanlage abgelesen werden konnte und bei dem entsprechenden Rauchmelder lediglich noch der Geruch von angebrannten Speisen festgestellt werden konnte, war der Einsatz für die Feuerwehr Rohrbach wieder beendet.

14 Einsatzkräfte rückten mit dem Kommandofahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug und der Drehleiter zum Eisatzort aus. Aufgrund der im Feuerwehrhaus eintreffenden Mitglieder hätte in einem Brandfall zusätzlich das Rüstlöschfahrzeug sofort ausrücken können.

Verkehrsunfall zwischen Haslach und Rohrbach

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Um ca. 03:45 Uhr wurden die Kameraden der Feuerwehr Haslach an der Mühl und Rohrbach im Mühlkreis am 06.10.2019 aus dem Schlaf gerissen. Alarmierungsgrund waren Aufräumarbeiten auf der B38 zwischen Haslach und Rohrbach.

Beim Eintreffen an der Unfallstelle waren die Feuerwehr Haslach, die Polizei sowie das Rote Kreuz bereits vor Ort. Der Unfalllenker wurde vom Roten Kreuz versorgt werden.

Aufgrund des Unfallortes im Gemeindegebiet von Rohrbach-Berg wurde die Einsatzleitung von unserer Feuerwehr übernommen.

Zur Absicherung der Unfallstelle war bereits durch die Feuerwehr Haslach ein Lotsendienst eingerichtet worden. Dieser Lotsendienst wurde im weiteren Einsatzverlauf von der Feuerwehr Rohrbach übernommen.

Zwischenzeitlich bestand die Vermutung, dass neben dem versorgten Unfalllenker noch weitere Personen im Unfallfahrzeug waren. Aufgrund dieser Ungewissheit wurde von der Feuerwehr Haslach mittels Suchkette die angrenzende Böschung zur großen Mühl abgesucht.

Nach Überprüfung mittels Wärmebildkamera, Rücksprache mit der Polizei und Angehörigen des Unfalllenkers konnte jedoch davon ausgegangen werden, dass mit überwiegender Wahrscheinlichkeit keine weitere Person im Unfallfahrzeug war.

Die, auf der gesamten Fahrbahn über eine längere Strecke verteilten Fahrzeugteile wurden in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Haslach eingesammelt und die Straße gereinigt.

Zur Sicherstellung des Brandschutzes wurde die Fahrzeugbatterie abgeklemmt.

Von der Feuerwehr Rohrbach rückten 11 Kameraden mit dem Rüstlöschfahrzeug und dem Kranfahrzeug zur Einsatzstelle aus. Weitere Einsatzkräfte hielten im Feuerwehrhaus Bereitschaft.

Bericht der FF Haslach: www.ff-haslach.at

 

 

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