Werkstättenbrand in Oepping

mehr als 4

Zum dritten Einsatz innerhalb von sieben Tagen wurden wir am 14. April 2021 um 12:28 alarmiert. Da die Einsatzadresse in der Einsatzzone Götzendorf der Gemeinde Oepping lag, rückten das Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter laut Alarmplan gemäß dem Stichwort "Brand Gewerbe, Industrie" aus. Da das Brandausmaß auf der Anfahrt noch nicht eruiert werden konnte, rückte auf Befehl des Einsatzleiters noch das Rüstlöschfahrzeug aus.

Die Feuerwehr Götzendorf befand sich bei unserem Eintreffen schon an der Einsatzstelle und konnte uns somit über die Lage aufklären. Der Brand im vorderen Bereich der Werkstätte war beim Eintreffen der Feuerwehr Götzendorf nicht sichtbar, es konnte nur eine starke Verrauchung wahrgenommen werden. Der Atemschutztrupp des Tanklöschfahrzeugs konnte mit der Schnellangriffseinrichtung den Brand erfolgreich bekämpfen. Anschließend wurde das Brandgut aus der Werkstatt gebracht und nochmals gekühlt. Gleichzeitig wurde mit mehreren Hochleistungslüftern begonnen, den Rauch aus dem Gebäude zu bringen. Nach der Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte die Einsatzstelle erfolgreich verlassen und der Einsatz für uns nach ca. einer Stunde beendet werden. Ebenfalls an der Einsatzstelle waren die Feuerwehr Götzendorf, Feuerwehr Öpping und die Feuerwehr Sprinzenstein. Die Feuerwehr Rohrbach rückte mit drei Fahrzeugen und 26 Einsatzkräften aus.

Verkehrsunfälle aufgrund winterlicher Bedingungen

Am vergangenen Mittwoch, dem 7. April 2021, kam es zu zwei Verkehrsunfällen in unserem Einsatzgebiet. Der erste Unfall ereignete sich um 7:36 auf der B38 Richtung Haslach. Dort geriet ein Auto aufgrund der winterlichen Bedingungen ins Schleudern und landete in weiterer Folge auf dem Dach. Glücklicherweise verletzte sich dabei niemand und die Aufgaben der Feuerwehr beliefen sich auf das Sichern der Unfallstelle und der Bergung des PKWs mithilfe des Feuerwehrkrans.

Kurz vor dem Abschluss unserer Arbeiten auf der B38 ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall im Gemeindegebiet von Rohrbach-Berg. Hier kollidierten zwei Autos auf einer schmalen Stelle und konnten aufgrund der beengten Situation nicht weiterfahren ohne weiteren Schaden anzurichten. Mittels Wagenheber wurde einer der PKWs etwas angehoben und konnte etwas seitlich versetzt werden, um so ein Weiterfahren zu ermöglichen. Insgesamt war die Feuerwehr Rohrbach mit elf Kameraden zwei Stunden im Einsatz.

Brand Stapler

Am 9. April wurde die Feuerwehr Rohrbach um 6:17 zu einem Brand in ein Rohrbacher Lebensmittelgeschäft alarmiert. Aus ungeklärter Ursache fing der Akku einer Ameise zu brennen an. Unter Atemschutz wurde diese ins Freie gebracht und mithilfe der Schnellangriffsleitung abgelöscht. Nach anschließender Kontrolle mittels Wärmebildkamera konnte der Einsatz nach ca. 1h wieder beendet werden.

Tödlicher Verkehrsunfall

Am heutigen Vormittag kam es auf der L1512 der Haslacher Straße zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein Lenker verlor zwischen Haslach und Neudorf, vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls, die Kontrolle über sein Fahrzeug und krachte links in ein angrenzendes Waldstück.

Die nachfolgenden Autofahrer konnten den Mann aus dem Auto befreien, setzen unmittelbar die Rettungskette in Gang und begannen mit der Reanimation des Lenkers. Bei unserem Eintreffen war bereits die Feuerwehr Haslach, das Rote Kreuz Rohrbach sowie das Team des Notarztfahrzeugs vor Ort und unsere Hilfe war nicht mehr erforderlich. Die Feuerwehr Rohrbach stand mit 22 Kameraden ca. 45 Minuten im Einsatz.

Fotos: © FF  Haslach

Verkehrsunfall mit eingeschlossener Person

Am 19.03.2021 wurden die Feuerwehren Haslach a.d.M. und die Feuerwehr Rohrbach um 22:58 zu einem Verkehrsunfall mit eingeschlossener Person auf die B38 zwischen Haslach und Rohrbach alarmiert. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein PKW ins Schleudern, touchierte dabei einen weiteren PKW und stieß dann frontal mit dem Gegenverkehr zusammen.

Glücklicherweise war der Lenker entgegen des ursprünglichen Einsatzstichwortes „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ nicht eingeklemmt, sondern lediglich eingeschlossen und wurde bereits bei unserem Eintreffen vom Roten Kreuz und dem Notarzteam versorgt. Unter Einsatz des hydraulischen Rettungsgerätes konnten wir uns über die Fahrertür Zugriff in den Innenraum verschaffen und die Person konnte anschließend mittels Spineboard schonend aus dem Auto befreit werden.
Anschließend wurde die Fahrbahn gereinigt und auslaufende Flüssigkeiten gebunden sowie eines der Unfallautos von uns abtransportiert.
Nach rund zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz für die 27 ausgerückten Kräfte der FF Rohrbach beendet werden.

WEITERE BEITRÄGE LADEN

Archiv