Verkehrsunfall Lagerhauskreuzung

mehr als 4
mehr als 4

Am Samstag, den 16.12.2023 wurden wir um 18:04 zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall alarmiert. Auf der B127 Höhe der Kreuzung beim Lagerhaus waren zwei PKW kollidiert. Bei unserem Eintreffen war der Rettungsdienst bereits vor Ort und konnte uns ein erstes Lagebild weitergeben.

Das ersteintreffende Fahrzeug war das Rüstlöschfahrzeug. Die anwesende Mannschaft stellte den Brandschutz sicher, ein Kamerad unterstützte den Rettungsdienst anfänglich bei der Patientenbetreuung. Bei der Kollision wurden zwei PKW erheblich beschädigt und drei Personen unbestimmten Grades verletzt. Eine Patientin musste gemeinsam mit dem eingetroffenen Notarzt achsengerecht aus dem PKW befreit werden und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Zur Sicherheit der am Einsatzort befindlichen Mannschaft wurde in Absprache mit der Polizei ein Lotsendienst eingerichtet, um den Verkehr zu regeln.

Nachdem alle Patienten befreit und die Polizei die Unfallaufnahme fertig durchgeführt hatte, konnten wir mit den Aufräumarbeiten beginnen. Glasscherben, Plastikteile und das aufgestreute Ölbindemittel wurden zusammengekehrt und der Entsorgung zugeführt. Um die Flüssigkeit des Verkehrs wieder zu reaktivieren, wurden die Unfallfahrzeuge mit Muskelkraft in eine Seitenstraße bzw. in eine Bushaltestelle geschoben. Während der Aufräumarbeiten kam es im stockenden Verkehr zu einem weiteren Unfall. Da hier jedoch niemand verletzt und der Schaden auch nicht groß war, mussten wir hier nicht eingreifen. Nachdem wir noch den Abschleppdienst unterstützt hatten, konnten alle Einsatzfahrzeuge einrücken und die Straße wurde wieder vollstens für den Verkehr freigegeben. Es befanden sich 20 Kameraden mit dem Rüstlöschfahrzeug, dem Wechselladefahrzeug, dem Kleinlöschfahrzeug-Logistik und dem Kommandofahrzeug 1 etwas mehr als eine Stunde im Einsatz. Vielen Dank an die Einsatzorganisationen für die wie gewohnt gute Zusammenarbeit.

Brandeinsatz Niederwaldkirchen

mehr als 4
mehr als 4
mehr als 4

Nachdem wir am Mittwoch, den 13.12.2023 das Hallenbad besichtigt und die Fahrzeuge gereinigt haben, wurden acht Feuerwehren gegen 19:46 zu einem "Brand landwirtschaftliches Objekt" nach Niederwaldkirchen alarmiert. Da sich bei uns noch genügend Personal im Feuerwehrhaus befand und bereits Alarmstufe zwei ausgelöst wurde, hielten wir per Funk Rücksprache mit dem Einsatzleiter.

Dieser entschied sich aufgrund eines eventuellen Zeitgewinns für eine Alarmierung der Drehleiter sowie dem Kommandofahrzeug 2. In einer Halle brach ein Brand aus, welcher zur Zerstörung einiger landwirtschaftlicher Geräte führte. Der Brand konnte durch die Zusammenarbeit der Feuerwehren schnell gelöscht und weiterer Schaden verhindert werden. Da sich der Brand zum Glück nur auf die Ausbruchsstelle beschränkt hat, konnten wir unverrichteter Dinge wieder einrücken. Bei einer Ausbreitung auf weitere Gebäudeteile wären wir bereits vor Ort gewesen und hätten gemeinsam mit den anderen Feuerwehren sofort reagieren können.

Nach einrücken und versorgen der Gerätschaften um 21:00 erfolgte um 21:26 der Anruf vom Abschnittskommandanten von Neufelden, BR Christian Wakolbinger, welcher die noch im Feuerwehrhaus anwesenden Kameraden der Feuerwehr Rohrbach erneut zum Einsatz rief. Diesmal wurde das Wechselladefahrzeug mit dem Abrollbehälter Landeskatastrophenschutz (vormals Ölfahrzeug) alarmiert, da sich das mit Treibstoff kontaminierte Löschwasser in der Garage sammelte. Vier Kameraden rückten mit Kommandofahrzeug 2 sowie dem Wechselladefahrzeug zum Einsatzort aus, die Strecke war ja nun schon bekannt. Die Besatzung des KDOF2 übernahm die Ersterkundung und wies die Besatzung des WLF-K an der Einsatzstelle ein.

Es wurde die Entscheidung getroffen, dass das kontaminierte Wasser mittels ex geschütztem Industriesauger abgesaugt und in einen IBC-Container umgepumpt wird, um einen eventuellen Funkenflug und eine Explosion bzw. einen neuerlichen Brand zu verhindern. Gemeinsam mit der einsatzleitenden Feuerwehr Niederwaldkirchen wurde der Einsatzauftrag abgearbeitet und die Geräte an der Einsatzstelle noch grob gereinigt. Insgesamt standen elf Kameraden mit drei Fahrzeugen für etwa fünf Stunden im Einsatz.

 

 

Baum stürzt auf Kleinbus

Mit der Information "Baum ist auf PKW gestürzt" wurde die Feuerwehr Rohrbach am 05.12.2023 um ca. 10:20 Uhr auf die Magerlmühlstraße zwischen der Bundesstraße 38 und dem Bahnhof Haslach alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr, war die Polizei bereits vor Ort und sicherte die Einsatzstelle ab.
Vermutlich aufgrund der Schneelast dürfte ein Baum neben der Fahrbahn auf einen vorbeifahrenden Kleinbus gefallen sein. Der Baum durchschlug die Windschutzscheibe und drang in den Fahrgastraum ein.
Wie durch ein Wunder, wurde die Lenkerin des Kleinbusses nicht verletzt und konnte das Fahrzeug selbständig verlassen.

Durch die Feuerwehr wurde der Baum mittels Motorsäge zerkleinert und vom Fahrzeug, sowie von der Straße entfernet. Der Kleinbus wurde für den Abschleppdienst am Straßenrand bereitgestellt.

Aufgrund der Gefahr durch weitere umfallende Bäume in diesem Straßenabschnitt wurde von der Feuerwehr während der gesamten Tätigkeiten ein Beobachtungsposten eingerichtet, der bei Änderung der Gefahrenlage den sofortigen Rückzug veranlassen hätte können.

Das Rüstlöschfahrzeug und das Wechselladefahrzeug standen für ca. eine Stunde mit acht Feuerwehrmitgliedern im Einsatz.

Bergung eines Schneepflugs

Die Feuerwehr Rohrbach wurde auch am Montag, 04.12.2023 zu einem Einsatz gerufen.

Die Alarmierung des Sondermittels Wechselladefahrzeug erfolgte um 11:47 Uhr über Personalrufempfänger.

Durch Feuerwehrmitglieder, die am Weg ins Feuerwehrhaus am Unfallort vorbeifuhren, konnte bereits eine erste Lageeinschätzung abgegeben werden. Daher entschieden sich die Führungskräfte für eine angepasste Ausrückeordnung mit dem Rüstlöschfahrzeug und dem Wechselladefahrzeug.

Am Einsatzort bestätigten sich die Schilderungen der Feuerwehrkameraden. Ein Schneepflug war vom befestigten Untergrund abgekommen. Durch das abfallende Gelände bestand Gefahr, dass der kleine Traktor mit Schneeschild über die Böschung auf die vorbeiführende Böhmerwald Bundesstraße stürzen könnte.

Mit der Seilwinde des Rüstlöschfahrzeugs wurde der Schneepflug gesichert und anschließend wieder auf das befestigte Betriebsgelände gezogen.

Nach 45 Minuten konnten alle ausgerückten Einsatzkräfte wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

Einsatzreicher Samstag Teil 2

Alle guten Dinge sind acht... oder so. Der Samstagnachmittag verlief ähnlich wie zum Vormittag, wir wurden wieder zu vier Einsätzen alarmiert. Drei mal galt es einen umgestürzten Baum zu beseitigen und gegen halb 10 am Abend wurden wir dann noch zum Großbrand nach Schwarzenberg alarmiert. Insgesamt wurden also acht Einsätze bewältigt.

Kurz nach dem Mittagessen um 12:45 wurden wir nach Frindorf zu einem Baum alarmiert, welcher über die Gleise lag und bereits aufgearbeitet wurde. Es wurden noch weitere umgestürzte Bäume im Gleisbereich gefunden, werden jedoch durch die ÖBB entfernt. Das Kommandofahrzeug zwei wurde zur Lageerkundung vorrausgeschickt, gleichzeitig wurde der ÖBB-Notfallkoordinator verständigt. Zwölf Kameraden standen etwa eine dreiviertel Stunde im Einsatz.

Um 16:23 und um 16:34 wurden wir abermals zu umgestürzten Bäumen gerufen, einmal wieder Richtung Bahnhof Haslach und einmal auf die B38 Richtung Haslach. Die Bäume wurden wiederum mit der Kettensäge aufgearbeitet und von der Arbeit entfernt. Für die Dauer des Einsatzes musste die Straße Richtung Bahnhof gesperrt werden, die Exekutive war ebenfalls vor Ort. Hier standen Acht Einsatzkräfte mit dem Rüstlöschfahrzeug und dem Wechselladefahrzeug im Einsatz.

Nachdem bereits sechs österreichische und fünf deutsche Feuerwehren in Schwarzenberg bei einem Großbrand im Einsatz standen, wurden wir noch zur Unterstützung mit unserer Drehleiter alarmiert. Eine Maschinenhalle und ein Hühnerstall wurden dabei schwer in Mitleidenschaft gezogen. Wir rückten mit dem Kommandofahrzeug 2 und der Drehleiter in den Norden des Bezirks aus. Der Einsatz wurde durch die großen Schneemassen und die Kälte erschwert und sorgte für eisige Bedingungen. Unser Einsatz wurde kurz nach unserem Eintreffen doch nicht mehr benötigt und wir rückten wieder ein. Hier rückten 15 Kameraden zur Nachbarschaftshilfe aus.

 

 

WEITERE BEITRÄGE LADEN

Archiv