Feuerwehrkommandant verhindert Großbrand!

Der Aufmerksamkeit und dem richtigen und vor allem raschen Handeln des Feuerwehrkommandanten aus Arnreit, HBI Bernhard Neumüller ist es zu verdanken, dass ein Großbrand in Rohrbach-Berg verhindert werden konnte.

Im Stallgebäude eines landwirtschaftlichen Objektes begann ein Hoftrac zu brennen. Der aufmerksame Feuerwehrkommandant entdeckte den Brandausbruch und setzte die Alarmierungskette in Gang. Gemeinsam mit dem Landwirt wurde der Hoftrac unter der Zuhilfenahme eines Traktors aus dem Stall gezogen. So wurde das Übergreifen des Brandes auf das Gebäude verhindert. Erste Löschversuche mit dem zahlreich vorhandenen Schnee bzw. einem Pulverlöscher verblieben ergebnislos.

Die anrückende Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis führte die Löscharbeiten unter Atemschutz durch, sodass rasch nach Ankunft an der Einsatzstelle „Brand aus“ gegeben werden konnte.
Den ebenfalls alarmierten Einsatzkräften der Feuerwehren Perwolfing und Götzendorf konnte bereits über Funk mitgeteilt werden, dass ein weiterer Einsatz nicht mehr erforderlich ist.
Nach 40 Minuten Einsatzzeit konnten alle Einsatzkräfte wieder in das Wochenende entlassen werden.
Wäre der Brandausbruch nicht rechtzeitig entdeckt und rasch die richtigen Maßnahmen getroffen worden, wäre ein Übergreifen auf das Gebäude vermutlich nicht zu verhindern gewesen.
Beim Brand des landwirtschaftlichen Objekts wäre sicherlich der Einsatz aller 35 ausgerückten Kräften der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis, sowie auch der alarmierten Feuerwehren Perwolfing und Götzendorf erforderlich gewesen.
 

Einsatzreiche Tage vor Weihnachten

Einsatzreiche Tage ereigneten sich am 21. bzw. 22.12.2016. An beiden Tagen wurde die Feuerwehr Rohrbach alarmiert.

Am 21.12.2016 erfolgte die Alarmierung der Drehleiter als Stützpunktfahrzeug im Rahmen der Alarmstufe 2 zum Einsatzstichwort Brand Gewerbe Industrie nach Aigen im Mühlkreis.

Bei der Anfahrt wurde über Funk mit der Landeswarnzentrale Kontakt aufgenommen um weitere Informationen zu erhalten.

So wurde die Drehleiterbesatzung auch darüber informiert, dass es sich lediglich um ein Brauchtumsfeuer handelte und kein Einsatz der Feuerwehr notwendig ist.
Die ausgerückten Feuerwehrmitglieder konnten somit wieder einrücken
Neben der Feuerwehr Aigen im Mühlkreis wurden sechs weitere Feuerwehren alarmiert, da vom Brand eines Sägewerks ausgegangen wurde.
Neuerliche Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach am 22.12.2016. Dieses Mal lag der Einsatzgrund im eigenen Pflichtbereich.
Durch die vermutlich unbeabsichtigte Auslösung eines Druckknopfmelders wurde der Alarm ausgelöst.
Nach der Lageerkundung konnte rasch Entwarnung gegeben werden und die ausrückende Mannschaft wieder einrücken.

PKW landet in Bach

Auf der B38 im Ortschaftsbereich Nößlbach geriet ein PKW-Lenker von der Straße ab. Er lenkte seinen Skoda nach rechts, um nicht auf ein vor ihm stehendes Fahrzeug aufzufahren. Dabei rutschte er mit dem PKW über einen leichten Graben, nach einer Brücke geriet er mit der Front des Fahrzeuges in ein Bachbett. Die Front des Fahrzeuges steckte im Bach fest.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Rohrbach zogen das Unfallfahrzeug mit der Seilwinde zurück auf die Wiese. Der Verkehr wurde während der Fahrzeugbergung wechselseitig angehalten. Die Feuerwehr war mit dem Rüst-Löschfahrzeug und 9 Mann im Einsatz. Weitere 20 Einsatzkräfte waren im Feuerwehrhaus in Reserve. Nach 50 Minuten war der Einsatz beendet. Der Lenker wurde nicht verletzt.

Vollbrand in Sexling

mehr als 4

Zu einem Brand eines landwirtschafltichen Objektes wurden vier Feuerwehren am Sonntagvormittag alarmiert. In der Ortschaft Sexling der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg war der Dachstuhl eines entlegenen Hauses in Flammen aufgegangen. Die Platzverhältnisse vor Ort und die schwierigen Zufahrtsverhältnisse verlangten vom Einsatzleiter von Beginn an viel Koordination.

So fuhren ausschließlich Tanklöschfahrzeuge zum Brandobjekt vor. Beim Eintreffen stand ein Teil des Dachstuhles in Vollbrand und dieser breitete sich rasch auf die restliche Dachfläche aus. Ein versuchter Innenangriff wurde auf Grund der Gefährlichkeit und den Fortschritt des Brandes abgebrochen.
Nachdem Löschleitungen über mehrere hundert Meter zu verlegen waren, löste die Einsatzleitung die Alarmstufe 2 aus. Es waren die Feuerwehren Perwolfing, Rohrbach im Mühlkreis, Oepping, Halsach an der Mühl, Götzendorf, St. Oswald bei Haslach und Aigen im Mühlkreis im Einsatz. Nachdem die aufwändige Löschwasserversorgung hergestellt wurde, war ein umfassender Außenangriff möglich. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch länger an, welche die Feuerwehren Perwolfing und Rohrbach durchführten.
Die Feuerwehr Rohrbach war mit 39 Frauen und Männer sowie 7 Fahrzeugen im Einsatz - das Haus wurde durch den Brand schwer beschädigt. Die Polizei führte die Brandursachenermittlung durch.

Zwei Brandalarme an einem Nachmittag

Gleich zwei Mal an einem Nachmittag mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr einsatzmäßig in das Stadtgebiet ausrücken. Um 12:54 Uhr heulten die Sirenen - die Brandmeldeanlage einer öffentlichen Einrichtung hatte Alarm geschlagen. Innerhalb von 2 Minuten rückte das erste Einsatzfahrzeug aus, das Landesfeuerwehrkommando teilte über Funk mit, dass es sich vermutlich um einen Fehlalarm handeln würde.

Zur Sicherheit wurde gemeinsam mit Haustechnikern der alarmverursachende Brandmelder eruiert und kontrolliert. Tatsächlich lag kein Brand, sondern technisches Versagen vor. 21 Kameraden konnten nach 35 Minuten Einsatzzeit bzw. Bereitschaft wieder einrücken.
Nur gut 3 Stunden gab es erneut Alarm auf Handy, Pager und mit Sirene. Da ein Gewerbebetrieb im dicht verbauten Stadtgebiet betroffen war, sieht die Alarmierungsordnung die Alarmierung von weiteren Feuerwehren, nämlich Perwolfing und Götzendorf vor. 5 bis 6 Minuten nach Alarmierung waren die ersten Feuerwehrmänner eingetroffen. Der Besitzer erwartete die Einsatzkräfte und teilte mit, dass der Brand an einem elektrischen Gerät schon mit einem Feuerlöscher gelöscht werden konnte. Der Einsatzleiter gab daher den weiteren heranrückenden Mannschaften "Entwarnung". Es waren nur noch Routinearbeiten durchzuführen - die Kontrolle des Brandbereiches mittels Wärmebildkamera und Lüftungsmaßnahmen waren angesagt, es war doch ordentlich Rauch entstanden. Wieder waren 21 Kameraden im Einsatz bzw. in Bereitschaft - innerhalb von ca. 50 Minuten konnte die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden.

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