Personenrettung bei Wohnungsbrand

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Am heutigen Sonntag um 06:57 wurden die Feuerwehren Götzendorf, Perwolfing und Rohrbach im Mühlkreis zu einem Wohnungsbrand in ein Mehrparteienhaus gerufen. Ein sehr aufmerksamer Spaziergänger nahm Rauch und Brandgeruch aus einer Wohnung im zweiten Obergeschoss wahr und weckte einen Nachbarn auf, dieser setzte den Notruf ab.

Ein Kamerad der Feuerwehr Rohrbach, welcher in unmittelbarer Nähe wohnt, versuchte sich mit einem Feuerlöscher Zutritt zur Wohnung zu verschaffen. Da der Türöffnungsversuch misslang, schaltete er den betroffenen Bereich stromlos. Der Kamerad gab telefonisch noch an die Feuerwehren bekannt, dass es tatsächlich ein bestätigter Brand sei.

Sechs Minuten nach Alarmierung der Rettungskräfte befand sich das Kommandofahrzeug 1 mit dem Einsatzleiter vor Ort, welcher eine erste Lageerkundung durchführte und diese an die weiteren Kräfte durchgab. Daraufhin rüsteten sich mehrere Atemschutztrupps aus und begannen mit der Türöffnung und der Personenrettung. Als die Tür durch Einsatz von Brechwerkzeug geöffnet werden konnte, drang schon Rauch aus der betroffenen Wohnung.

Bei Erkundung durch den Atemschutztrupp wurde eine Person schlafend im Schlafzimmer gefunden, welche mit vereinten Kräften aus der Brandwohnung gebracht und dem Rettungsdienst übergeben wurde. Nach der Personenrettung wurde der Brand bekämpft, Brandursache waren angebrannte Speisen. Der Brand griff schon auf die umliegenden Möbel sowie Wände über, wodurch die gesamte Wohnung stark verraucht war. Mit Einsatz mehrerer Hochleistungslüfter wurde die Wohnung nach der Brandbekämpfung wieder rauchfrei gemacht.

Insgesamt wurden zwei Atemschutztrupps eingesetzt, zwei weitere befanden sich bei der Atemschutzsammelstelle in Bereitschaft. Durch das richtige Handeln des Spaziergängers konnte ein größerer Sachschaden und Personenschaden verhindert werden. Die Feuerwehr Rohrbach befand sich mit fünf Fahrzeugen und 30 Feuerwehrmännern am Einsatzort. Der Einsatz konnte nach Versorgung der Gerätschaften um 08:39, nach etwas weniger als zwei Stunden, beendet werden.

Brandverdacht und Ölspur 19.03.2022

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Am heutigen Samstag wurde die Feuerwehr Rohrbach gleich zu zwei, quasi parallelen Einsätzen, alarmiert. Zuerst wurden wir um 12:15 mittels Personalrufempfänger und Telefonalarmierung zu einer Ölspur quer durch Rohrbach gerufen. Bei der Erkundung durch den Einsatzleiter beim Hanriederparkplatz kam bereits per Funkspruch und Sirenenalarmierung von der Landeswarnzentrale die zweite Alarmierung – Brandverdacht im Blumenweg.

Natürlich werden bei derartigen "Kollisionen" die Einsätze priorisiert, bei denen Menschenleben in Gefahr sein könnten. Also wurde die Erkundung vorerst abgebrochen und es ging weiter zum zweiten Einsatz. Dort angekommen hatte sich bereits ein Atemschutztrupp ausgerüstet und konnte rasch die Ersterkundung durchführen, bei der angebrannte Speißen in einer Wohnung festgestellt werden konnten. Nachdem wir alle Räumlichkeiten kontrolliert hatten und die Wohnung unter zutun des Elektrolüfters wieder rauchfrei war, widmeten wir sich wieder der Ölspur. Diese zog sich vom Shell-Kreisverkehr bis in die Stadtmitte. Diese wurde mit Ölbindemittel gebunden und anschließend mit Ölspurtafeln abgesichert. Nach ca. 2 Stunden konnten wir die Einsatzbereitschaft wiederherstellen. Insgesamt standen wir mit 30 Kameraden und vier Fahrzeugen im Einsatz.

Brandmeldealarm 14.03.2022

„Brandmeldealarm“ war auf den Personalrufempfängern zu lesen, die neben der Sirene am 14. März um 15:57 die Feuerwehr Rohrbach alarmierten. Mit 19 Kameraden und 3 Autos rückten wir zum Einsatzort in die Bahnhofstraße, wo ein ausgelöster Druckknopfmelder vorgefunden wurde, aus.

Nach dem zurückstellen dieses Druckknopfmelders wurde noch etwas Treibstoff, welcher sich direkt neben dem Einsatzort befand, gebunden. Nach ca. 40 Minuten konnte die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden.

Sturmschaden Haslach

Zum Glück blieb unser Einsatzgebiet vom Sturmtief Ylenia großteils verschont und wir mussten untertags nicht ausrücken. In den Abenstunden wurden wir dann allerdings zu einem Sturmschaden nach Haslach alarmiert. Am Einsatzort bot sich den Einsatzkräften folgende Situation: Der Stamm einer großen Fichte war auf einer Höhe von ca. 6 Metern beinahe gänzlich abgerissen worden.

Der obere Teil lehnte an einem anderen Baum und saß aber auf dem unteren Teil auf. Daher war eine herkömmliche Fällung aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Der Baum wurde mittels Kran und Holzgreifer sicher zu Boden gebracht. Insgesamt war die Feuerwehr Rohrbach mit 6 Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen ca. 2 Stunden im Einsatz.

Bäume gefährden den Straßenverkehr auf der B38

Wegen der geltenden Corona-Einschränkungen bei der Alarmierung verständigte der diensthabende Disponent der Landeswarnzentrale nach einem Notruf wegen umgefallener Bäume auf der Bundesstraße 38 zwischen Rohrbach und Haslach nur den Kommandanten der Feuerwehr Rohrbach.

Dieser fuhr unverzüglich mit dem Kommandofahrzeug 2 zur Einsatzstelle um die Lage zu erkunden. Am Einsatzort konnte festgestellt werden, dass der die Straße blockierende Baum bereits von Gemeindemitarbeitern aus Haslach entfernt wird. Die Polizei übernahm bereits die Verkehrsregelung und so war aufgrund dieses Baumes kein weiterer Einsatz der Feuerwehr Rohrbach erforderlich.

Gemeinsam mit der Polizei wurden jedoch morsche Äste im Bereich der Bundesstraße festgestellt, welche bei der nächsten Sturmböen auf die Fahrbahn fallen hätten können. Damit ging eine nicht unwesentliche Gefahr für den Straßenverkehr aus. Nicht auszudenken, wenn die sich in anderen Baumkronen verfangenen Äste auf ein Auto oder einen Fahrradfahrer gefallen wären. Es war daher dringender Handlungsbedarf gegeben.

Um die Bäume entfernen zu können verständigte der Kommandant zwei verfügbare Mitarbeiter des Bauhofs Rohrbach, welche auch Mitglieder der Feuerwehr sind. Diese rückten daraufhin mit dem Wechselladefahrzeug aus und versuchten mit der Baumzange die Äste zu entfernen. Nachdem nicht alle Äste mit der Baumzange auf den Boden gebracht werden konnten wurde auch die Drehleiter zum Einsatz gebracht. Vom Korb der Drehleiter aus, konnten die Äste mit der Motorsäge abgetrennt und zum Boden gebracht werden. So konnte die Gefahr für den Straßenverkehr beseitigt werden.

Drei Feuerwehrmitglieder standen mit dem Kommandofahrzeug 2, dem Wechselladefahrzeug mit Kran und der Drehleiter für mehr als zweieinhalb Stunden im Einsatz.

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