Aufräumarbeiten nach Verkehrsunfall

Am Freitag, 01. März 2024 wurden wir um 10:00 Uhr zu Aufräumarbeiten nach einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 38 gerufen. Da dort kein Unfall wahrgenommen werden konnte, einige Feuerwehrmitglieder jedoch bei einem anderen Unfall 500 Meter von der Bundesstraße entfernt bei der Anfahrt zum Feuerwehrhaus vorbeigefahren sind, wurde dieser Einsatzort angepeilt.

Dort wurden wir bereits vom Rettungsdienst und der Polizei erwartet. Zwei PKW stießen auf der Kreuzung seitlich zusammen und standen so mitten auf der Straße. Die ausgeflossenen Flüssigkeiten wurden mittels Ölbindemittel gebunden und abgebrochene Fahrzeugteile wurden entfernt. Eine leichtverletzte Person wurde kurzzeitig vom SEW-N des Roten Kreuz Rohrbach versorgt. Ein PKW wurde mittels Muskelkraft an die Fahrbahn geschoben und dort danach dem Abschleppdienst übergeben. 13 Kameraden standen eine Dreiviertelstunde mit dem Rüstlöschfahrzeug im Einsatz.

Wasser im Keller

Am 20.02.2024 wurde die Feuerwehr Rohrbach um 14:18 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Kanalverstopfung“ und dem Zusatzhinweis „Wasser im Keller“ in die Akademiestraße alarmiert.

Beim Eintreffen am Einsatzort wurden Kellerräume aufgefunden, in denen mehrere Zentimeter Wasser standen. Das Wasser konnte vermutlich in Folge einer Kanalverstopfung nicht in die Kanalisation abfließen. Der Hausbesitzer war bereits mit dem Freimachen von Rohren im Gebäude beschäftigt, konnte die Verstopfung zwischen öffentlicher Kanalisation und Gebäude nicht lösen und wählte daher den Notruf.

Zur Sicherheit der eingesetzten Feuerwehrkräfte, wurde die Hanriederstraße kurzzeitig durch zwei Lotsen gesperrt, um eine Kanalspülung durchführen zu können. Mit der Kanalratte am formstabilen Hochdruckschlauch konnte die Verstopfung gelöst und der Abfluss wieder freigelegt werden.

Zeitgleich wurde das Wasser im Keller mittels Nasssauger abgepumpt.

Nach ca. einer Stunde konnte die Einsatzstelle an den Hausbesitzer übergeben werden.

Die Reinigungsarbeiten der eingesetzten Gerätschaften erfolgten im Feuerwehrhaus.

Nächtliche Fahrzeugbergung

mehr als 4

Ein Fahrzeuglenker kam am 11.02.2024 gegen 02:15 Uhr von der Fahrbahn ab und strandete mit seinem nicht mehr fahrbereitem Kleinbus auf einem Kreisverkehr. Zwei zufällig vorbeikommende Feuerwehrkameraden setzten den Notruf ab, nachdem mit der bereits an der Unfallstelle eingetroffenen Exekutive Rücksprache gehalten wurde.

Um 02:34 Uhr erfolgte daher die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis zum Einsatzstichwort "Bergung PKW". Das Wechselladefahrzeug und das Rüstlöschfahrzeug rückten nach wenigen Minuten vollbesetzt zum Einsatzort aus und der Einsatzleiter erkundete die Lage, um einen geeigneten Stellplatz für das Wechselladefahrzeug zu finden. Damit der Kleinbus nicht weiter beschädigt wird, wurde dieser mittels Teleskopstange durch den Kran angehoben und auf die Mulde verladen. Nach Absprache mit dem unverletzten Fahrzeuglenker wurde der PKW an einem geeigneten Stellpunkt abgeladen und gesichert. Für die Dauer dieser Bergungsarbeiten wurde mit Unterstützung der Polizei ein Lotsendienst eingerichtet. 17 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden standen bei diesem nächtlichen Einsatz etwas mehr als eineinhalb Stunden im Einsatz, ehe sie wieder zurück in die Nachtruhe gehen konnten.

Fahrzeugbergung in Klaffer

mehr als 4

Die ersten beiden Einsätze des Jahres ließen aufgrund des etwas plötzlichen Wintereinbruchs nicht lange auf sich warten. In der Nähe des Skigebiets Hochficht in Klaffer kam ein PKW-Lenker mit seinem Fahrzeug von der Straße ab und prallte seitlich gegen einen Baum.

Der Baum verhinderte ein weiteres Abstürzen des PKW, die zwei Insassen des PKW wurden unbestimmten Grades verletzt. Aufgrund der verzwickten Lage des Fahrzeugs alarmierte die Feuerwehr Klaffer das Wechselladefahrzeug mit Kran unserer Feuerwehr. Das Kommandofahrzeug 2 rückte als Vorausfahrzeug aus, um die Lage und den Aufstellplatz für das anrückende Wechselladefahrzeug zu erkunden. Der Schneefall wurde bei der Anfahrt immer dichter und die Straßenverhältnisse immer schlechter, deshalb musste ein kurzer Stopp zur Schneekettenmontage eingelegt werden. Der PKW wurde mit dem Kran aus der Böschung gehoben und direkt auf den verständigten Abschleppwagen abgesetzt, um weitere Beschädigungen zu vermeiden. Wir rückten mit sieben Einsatzkräften nach Klaffer aus und waren ca. zwei Stunden im Einsatz. Vielen Dank an die einsatzleitende Feuerwehr Klaffer und die Exekutive für die gute Zusammenarbeit.

 

Nachdem alle Geräte versorgt waren und noch Kräfte im Feuerwehrhaus anwesend waren, wurden wir bereits zum nächsten Einsatz alarmiert. Auf der Bundesstraße 38 im Bereich Gollner drohte ein Baum umzustürzen. Bei Ankunft am Einsatzort wurden wir von der Exekutive darüber informiert, dass der "Baum" bereits entfernt wurde und es sich nur um einen Ast handelte. Beide Einsätze wurden bereits mit dem neuen Einsatzleitsystem und neuen Einsatzstichwörtern alarmiert.

Baum auf Auto gestürzt

Auch wir blieben von dem ungewöhnlich lange andauerndem Sturmereignis nicht verschont. Am Freitag, 22.12.2023 wurden wir um 23:38 zu einem Sturmschaden alarmiert. Kurz darauf wurden wir nochmals zu einem Baum über Straße alarmiert.

Wir rückten mit dem Rüstlöschfahrzeug und dem Wechselladefahrzeug zum Einsatzort aus. An der Einsatzstelle stellte sich jedoch ein ganz anderes Lagebild dar, der Baum lag nicht nur über die Straße sondern lag auf der Motorhaube eines PKW. Die Lenkerin des PKW hatte riesiges Glück und wurde durch den Unfall nicht verletzt. Der Baum wurde mit zwei Motorsägen zerkleinert und an den Straßenrand gelegt. Zwei Einsatzkräfte errichteten eine Umleitung, damit wir ungestört an der Einsatzstelle arbeiten konnten. Ein Kamerad wurde abgestellt, um die Einsatzkräfte vor weiteren umstürzenden Bäumen zu warnen, da der Sturm noch nicht vorbei war. Der PKW war noch fahrbereit und wurde an den Fahrbahnrand gestellt. Beim Einrücken ins Feuerwehrhaus wurde noch ein weiterer Baum von der Straße entfernt. Elf Einsatzkräfte waren an den Einsatzstellen, weitere standen im Feuerwehrhaus auf Bereitschaft. Nach etwas mehr als einer Stunde konnten wir die Einsätze beenden.

Leider hält der Sturm noch immer an und wir appellieren an alle Mitmenschen, unnötige Autofahrten und vor allem den Wald bei starken Wind zu meiden. Wir stehen bei dringenden Fällen jederzeit unter der Notrufnummer 122 zur Verfügung!

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