Drei Kilometer lange Ölspur durch das Gemeindegebiet von Rohrbach-Berg

Die Feuerwehren Perwolfing und Rohrbach im Mühlkreis waren in den Abendstunden des 7. November 2020 mit der Beseitigung einer Ölspur beschäftigt.

Aufgrund der geltenden COVID-Maßnahmen rückte nur eine begrenzte Anzahl der geteilten Einsatzbereitschaft nach der Alarmierung mittels Pager aus.

Quer durch das gesamte Gemeindegebiet, von der Gewerbeallee bis nach Sexling zog sich die Ölspur, welche von einem Feuerwehrkameraden zufällig entdeckt wurde.

Nach Verständigung des Abschnittsfeuerwehrkommandanten und nach Rücksprache mit der örtlichen Polizei wurde entschieden, dass aufgrund der Menge des ausgetretenen Betriebsmittels die Reinigung der Fahrbahn notwendig ist.

Da sich die Ölspur sowohl durch die Einsatzzone der FF Perwolfing, als auch durch unsere Einsatzzone erstreckte wurde der Kommandant der FF Perwolfing vom Abschnittsfeuerwehrkommandanten verständigt.

Die FF Perwolfing begann mit dem Binden der Ölspur von Sexling aus, während die FF Rohrbach in zwei Einsatzabschnitten von der Gewerbeallee bzw. vom Stadtplatz aus der FF Perwolfing entgegen arbeitete.

Mehrmals wurde der Standort der Fahrzeuge verändert um die Einsatzstellen entsprechend abzusichern bzw. auszuleuchten.

Die Feuerwehr Rohrbach war mit 13 Einsatzkräften und dem Öleinsatzfahrzeug, dem Kommandofahrzeug 2 sowie dem Rüst-Löschfahrzeug für ca. 1 ½ Stunden im Einsatz.

Verkehrsunfall auf der Mayrhoferkreuzung

Zu einem Zusammenstoß zwischen zwei PKW kam es am 08. Oktober 2020 auf der Kreuzung der Bundesstraße 38 mit der Linzer Straße. Die Feuerwehr wurde zu Aufräumarbeiten nach diesem Verkehrsunfall alarmiert. Beide Lenker der Unfallfahrzeuge blieben unverletzt.

Zahlreiche Feuerwehrmitglieder befanden sich zum Zeitpunkt der Alarmierung im Feuerwehrhaus, da die Grundschulung für den Digitalfunk im Schulungsraum abgehalten wurde und zeitgleich auch die Vorbereitung auf das Leistungsabzeichen technische Hilfeleistung stattfand.

Unverzüglich konnten daher das Rüst-Löschfahrzeug, das Tanklöschfahrzeug, das Kranfahrzeug und auch das Öleinsatzfahrzeug zur Unfallstelle ausrücken.

An der Unfallstelle wurde der nachfolgende Verkehr durch wechselseitiges Anhalten an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Zur Sicherstellung des Brandschutzes wurden die Batterien abgeklemmt und auslaufende Betriebsmittel mit Ölbindemittel gebunden. Im Auftrag des ÖAMTC wurde ein Fahrzeug von der Unfallstelle geborgen und abtransportiert.

Nachdem die Fahrbahn von sämtlichen Wrackteilen gesäubert war, konnte die Bundesstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

33 Feuerwehrmitglieder sind zum Einsatz ausgerückt.

Öl-Spur am Scheiblhoferberg

Innerhalb von zwei Tagen erfolgte am 24.09.2020 um 14:54 Uhr bereits das zweite Mal eine Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach.

Alarmierungsgrund war eine Ölspur auf der Bundesstraße 127 am Scheiblhoferberg.

Die Einsatzkräfte rückten unverzüglich mit dem Öleinsatzfahrzeug aus.

Nach der ersten Lageerkundung wurde zusätzlich das Rüst-Löschfahrzeug angefordert.

Die Ölspur wurde durch einen technischen Defekt an einem Traktor verursacht.

Die anwesende Polizei sicherte die Gefahrenstelle ab. Durch das wechselseitige Anhalten des Verkehrs konnte die Gefahrenstelle von der Feuerwehr ohne Totalsperre der Bundesstraße durchgeführt werden.

Die Verkehrsregelung wurde dabei von einem Feuerwehrlotsen und einem Polizisten gemeinsam durchgeführt. Aufgrund der erst kürzlich durchgeführten Übung zum wechselseitigen Anhalten mit Unterstützung der Polizeiinspektion Rohrbach verlief die Zusammenarbeit äußerst professionell und ohne Probleme.

Nach dem Abtransport des defekten Traktors und der Reinigung der Fahrbahn konnte nach ca. einer dreiviertel Stunde die Bundesstraße wieder ohne Behinderung in beide Fahrtrichtungen freigegeben werden.

In Absprache mit der Polizei wurden die Ölspur-Tafeln aufgestellt.

Für die Feuerwehr Rohrbach war der Einsatz nach einer Stunde wieder beendet.

Mikrowelle löst Brandmeldealarm aus

Um 12:44 Uhr erfolgte am 23.09.2020 die Alarmierung für die Feuerwehr Rohrbach mittels Sirene und Pager.

Eine Brandmeldeanlage erkannte eine Rauchentwicklung im überwachten Gebäude und veranlasste die Alarmierung.

Bereits beim Eintreffen der Feuerwehr wurde der Einsatzleiter von einer Mitarbeiterin darüber informiert, dass kein Brand vorliegt.

Beim Zubereiten von Speisen kam es zu einem Zwischenfall mit einer Mikrowelle.
Dieser führte zu einer entsprechenden Rauchentwicklung, welche von der Brandmeldeanlage als Brandausbruch erkannt wurde.

Eine tatsächliche Brandentwicklung im Bereich der Mikrowelle konnte jedoch nicht festgestellt werden und auch die Rauchentwicklung blieb überschaubar.

Nach der ersten Lageerkundung konnten daher rasch die anrückenden Einsatzkräfte darüber informiert werden, dass kein weiteres Eingreifen erforderlich war.

Zusätzliche Belüftungsmaßnahmen scheiterten baulich bedingt an einer geeigneten Abluftöffnung.

Vom Brandschutzwart wurden notwendige Maßnahmen zur Vorbeugung von weiteren Alarmierungen durch evtl. noch im Abluftsystem befindliche Rauchschwaden vorgenommen.

Die Brandmeldeanlage wurde in der Folge wieder zurückgestellt.

Nach 45 Minuten war der Einsatz für alle eingesetzten Kräfte wieder beendet.

Suchaktion nach Verkehrsunfall

mehr als 4

Ein Verkehrsunfall ereignete sich in den Nachtstunden des 04. August 2020 auf der Bundesstraße 38 im Bereich Gollnerberg. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde der Einsatzleiter von der Polizei informiert, dass der vermutlich verletzte Fahrzeuglenker abgängig war.

In Absprache mit der Polizei wurde beschlossen, entsprechend den Angaben einer Augenzeugin das angrenzende Waldstück abzusuchen. Aus diesem Grund wurde vor Ort eine Einsatzleitstelle errichtet und mehre Einsatzabschnitte gebildet. Die Aufräumarbeiten nach dem Verkehrsunfall wurden vom Einsatzleiter koordiniert. Für die Suchaktion wurde ein eigener Abschnittsleiter eingeteilt.

Zur Verstärkung der Suchkette wurden auch die Feuerwehren Perwolfing und Haslach alarmiert.
Mit ca. 70 Einsatzkräften wurde nach dem abgängigen Lenker gesucht und dabei in tief finsterer Nacht das Waldgebiet durchkämmt und Straßenzüge kontrolliert. Nach ca. einer Stunde war das angrenzende Waldstück durchsucht. Die vermisste Person konnte dabei nicht aufgefunden werden. Weitere Maßnahmen zum Auffinden des vermissten Unfalllenkers werden durch die zuständige Polizei gesetzt.

Nach etwas mehr als drei Stunden war der Einsatz für die Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder beendet.

Zu den Berichten der FF Perwolfing und der FF Haslach an der Mühl

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