Einsatzreiche Nachtstunden

Sturmböen sorgten in den Nachtstunden vom 18.08.2017 auf den 19.08.2017 für zahlreiche Einsätze im Gemeindegebiet von Rohrbach-Berg und darüber hinaus. Neben den Einsätzen in den eigenen Einsatzzonen war auch die Bezirkswarnstelle zu besetzen.

Aufgrund einer Veranstaltung im Feuerwehrhaus waren zahlreiche Feuerwehrkameraden anwesend, als es zu einem Stromausfall in Rohrbach-Berg kam.

Durch die unabhängige Stromversorgung des Warn- und Alarmsystems ist eine Alarmierung bei der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis auch im Falle eines Stromausfalles gesichert. Mit den in der Feuerwehr Rohrbach vorhandenen Pagern ist eine Alarmierung aller Kameraden jederzeit möglich.

Um 23:23 Uhr erfolgte die erste Alarmierung zu einem durch den Stromausfall ausgefallenen Lift.
Das Rüstlöschfahrzeug und das Kommandofahrzeug 1 rückten zu diesem Einsatz aus.

Zu diesem Zeitpunkt waren bereits zahlreiche Feuerwehren in OÖ im Einsatz und die Stärke der Sturmböen ließ darauf schließen, dass noch weitere Einsätze folgen würden.
Aus diesem Grund wurde die Einsatzzentrale und die Bezirkswarnstelle besetzt.

Kurzzeitig war die Landeswarnzentrale telefonisch nicht erreichbar, weshalb zahlreiche Notrufe bei der Polizei eingingen.
Diese Notrufe wurden durch die Polizei Rohrbach an die Bezirkswarnstelle weitergegeben. In der Folge wurden von der Bezirkswarnstelle 12 Feuerwehren im Zuge von neun Alarmierungen mit Einsatzaufträgen versorgt. Da auch die Feuerwehrhäuser im Bezirk mit Stromausfällen zu kämpfen hatten und die Sirenen teilweise dadurch nicht funktionierten, waren zusätzlich zahlreiche Verständigungen laut den aufliegenden Alarmplänen notwendig. Die verständigten Kommandanten wickelten die weitere Alarmierung der Mannschaft und die Abwicklung der Einsätze selbständig ab.
Besonders dramatisch gestaltete sich die Alarmierung zu einer vermeintlichen Personenrettung an einem Campingplatz, wo laut vorliegender Informationen Hilfeschreie aus einem vom Baum getroffenen Wohnwagen zu hören gewesen sein sollen. Der am Einsatzort eingetroffene Einsatzleiter konnte jedoch Entwarnung geben, es befand sich keine Person im Wohnwagen.

Die Feuerwehr Rohrbach hatte bis in den Morgenstunden des 19.08.2017 insgesamt neun Einsatzaufträge abzuarbeiten.

In erster Linie waren es umgestürzte Bäume, welche Stromleitungen niedergerissen hatten oder die Fahrbahn blockierten. Mehrere Straßensperren waren notwendig. Auch der 30 kVA Stromerzeugers des Katastrophenhilfsdienstes wurde durch die Landeswarnzentrale alarmiert.

Alle Einsätze wurden von insgesamt 24 Kameraden abgearbeitet. Mit Ausnahme der Drehleiter wurden alle Einsatzfahrzeuge für die Beseitigung der Sturmschäden eingesetzt.

 

 

 

Sturmschaden

Ein Gebüsch blockierte in den Morgenstunden des 07. August 2017 die B38 zwischen Rohrbach und Haslach.

Die Polizei veranlasste die Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis über die Landeswarnzentrale.

Um 04:47 Uhr wurden die Kameraden mittels Pagerruf und Handyalarmierung geweckt.

Als Information wurde im Zuge der Alarmierung "Baum über Straße" mitgeteilt.

Beim Eintreffen an der Einsatzstelle konnte festgestellt werden, dass es sich lediglich um ein Gebüsch handelte, welches auf eine Fahrbahnseite ragte und so das Passieren des Straßenabschnitts nur einseitig ermöglichte.

Mittels Motorkettensäge wurde die Behinderung des Straßenverkehrs beseitigt und im Anschluss die Fahrbahn gereinigt.

Ca. 40 Minuten nach der Alarmierung war der Einsatz für unsere Feuerwehr wieder beendet.

 

 

Gebäudeeigentümer verhindert Großbrand

Durch die Landeswarnzentrale wurden ingesamt sieben Feuerwehren am 05.08.2017 um 16:30 Uhr zu einem Brand in einem Heustadl alarmiert.

 

Beim Eintreffen unserer Feuerwehrkameraden konnte bereits durch den Einsatzleiter der Feuerwehr Oepping Entwarnung gegeben werden und das Eingreifen der Feuerwehr Rohrbach war nicht mehr erforderlich.

Details zum Einsatzverlauf können dem Bericht der Feuerwehr Oepping entommen werden.

 

 

Personenrettung Forstunfall

Zu einer Personenrettung nach einem Forstunfall wurden die Feuerwehren Rohrbach im Mühlkreis und Haslach an der Mühl am 31.07.2017 um 10:16 Uhr alarmiert.

Aufgrund der Informationen durch die Alarmierung rückten das Rüstlöschfahrzeug, das Kranfahrzeug und die beiden Kommandofahrzeuge zum angegebenen Waldstück aus.

Noch während der Anfahrt wurden durch die Landeswarnzentrale weitere Informationen über Funk mitgeteilt.

Der Gruppenkommandant des Rüstlöschfahrzeugs konnte vor Ort in Erfahrung bringen, dass keine Personen eingeklemmt sind.

Die Rettung der verletzten Person erfolgte nach der Erstversorgung durch das Notarztteam und dem Roten Kreuz mittels Spineboard, auf welchem der Verletzte auch aus dem Waldstück getragen wurde.

Die Feuerwehr Rohrbach war um 11:17 Uhr wieder eingerückt und einsatzbereit.

LKW blockiert Bundesstraße

mehr als 4
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Über drei Stunden war die Bundesstraße 38 zwischen Rohrbach und Haslach aufgrund eines Verkehrsunfalls gesperrt.

 

Aus unbekannte Ursache kam ein aus Richtung Haslach kommender LKW von der Fahrbahn ab, kippte um und blockierte somit die Straße.

 

Um 10:32 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr Rohrbach im Mühlkreis.

"Die beim Eintreffen festgestellte Schadenslage ließ Schlimmes vermuten. Drei PKW am Dach, ein LKW in Seitenlage - man musste von mehreren verletzten Personen ausgehen.", so der erste Eindruck der Feuerwehrkameraden. "Gott sei Dank waren die Autos am Dach keine Unfallfahrzeuge, sondern Schrottautos, die der verunfallte LKW geladen hatte. Es befanden sich beim Eintreffen keine Personen mehr in einem Unfallfahrzeug" vervollständig Einsatzleiter OBI Christoph Nigl das Bild.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren Rettung und Polizei bereits vor Ort. Die Arbeiten der Feuerwehr beschränkten sich auf das Freimachen der Verkehrswege, wobei aufgrund der Beteiligung eines LKWs auch diese Aufgabe das Geschick der Feuerwehrkräfte forderte.

Um den Linienverkehr zumindest wechselseitig passieren lassen zu können wurden die geladenen Schrottautos in den Seitengraben gehoben. Das weitere Ladegut wurde mittels Schaufel und Besen von einer Straßenseite entfernt.

In Zusammenarbeit mit einer Fachfirma wurde die Aufliegermulde vom Fahrzeug getrennt und aufgestellt.

Dabei stellte sich abermals heraus, dass ein leistungsstarker Kran bei derartigen Einsätzen von besonderer Bedeutung und im Einsatzdienst der Feuerwehr Rohrbach unersetzlich ist. Unser Feuerwehrkran kam bei diesem Einsatz an seine Leistungsgrenzen. Der nächste Feuerwehrkran mit höheren Leistungskapazitäten ist in Bad Leonfelden stationiert.

Neben dem Feuerwehrkran kam auch die Seilwinde des Rüst-Löschfahrzeuges zum Einsatz.

Die weitere Bergung des Fahrzeuges wurde vom Bergeunternehmen durchgeführt.

Nachdem alle Fahrzeuge von der Unfallstelle abtransportiert waren, wurden ausgelaufene Betriebsmittel gebunden und die Straße gereinigt.

Um 13:59 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr Rohrbach wieder beendet.

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