Jugendbetreuer Daniel sagt "JA"

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Es war ein ganz besonderer Tag! Nicht nur für unseren Jugendbetreuer Daniel Schauer und für seine Rosi - sollte es doch der schönste Tag des Lebens werden -, sondern auch für alle Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Rohrbach. Eine unglaublich große Anzahl von Feuerwehrkameraden rückten an diesem schönen Samstag aus, um mit Dani und Rosi ihre Hochzeit zu feiern.

In der Pfarrkirche in Rohrbach hatte sich die gesamte Hochzeitsgesellschaft eingefunden - und alle warteten gespannt auf den großen Augenblick, als die Braut ganz zuletzt in die Kirche geführt wurde. Neben ihrem Daniel nahm sie Platz - und es folgte eine wunderschöne und berührende Trauungsmesse. Die Ministranten, alles Mitglieder der Jugendgruppe, waren hautnah dabei, als ihr Jugendbetreuer Dani seiner Rosi das "Ja-Wort" gab.

Beim feierlichen Auszug aus der Kirche waren alle Kameradinnen und Kameraden im Spalier angetreten, um dem Brautpaar die Ehre zu erweisen. Bei der Agape im Pfarrhof wartete auf Rosi und Daniel auch eine Sonderprüfung der Jugendgruppe: eine Hürde zu überwinden, verschiedene Knoten gemeinsam anzufertigen und schlussendlich auch die Zielsicherheit mit Kübelspritze und Strahlrohr stellte das Brautpaar bei herrlichen Sonnenschein unter Beweis.

Der kurze einsetzende Regen (oder Segen des Himmels) machte der guten Stimmung keinen Abbruch. Auch nicht, dass kurzerhand einige Mannen mit Drehleiter und Kommandofahrzeug nach Haslach ausrücken mussten, ein Blitz hatte in ein Haus eingeschlagen. So konnte die Einsatzmannschaft auch ein besonderes Foto mit dem Brautpaar auf der Rückfahrt des Einsatzes machen - die Hochzeitsgesellschaft musste ohnehin das traditionelle "Verkagern" über sich ergehen lassen, was durch den Genuss hochprozentiger Getränke erleichtert wurde.

Weiter gefeiert wurde in Neudorf im Gasthaus Diendorfer. Bestes Essen und kühle Getränke warteten auf die Gäste. Kommandant Wakolbinger überreichte dem Brautpaar auch eine besondere Kübelspritze als Geschenk der Kameraden. Auch ein speziell gefüllter Nagelstock, den sich das Brautpaar vorher zunageln musste, diente als Verpackung für ein Hochzeitsgeschenk der Feuerwehrfreunde. Etwas Urlaubsgeld für die bevorstehenden Flitterwochen sollte auch dabei gewesen sein. Ein kleines Feuerwerk sollte den besonderen Stellenwert dieses Tages untermauern.

Schließlich zeigte selbst der Abschnittskommandant kriminelle Energie, als er kurzerhand mit der Braut das Weite suchte - und sie dem Bräutigam stahl. Daniel bewies beste Fähigkeiten, sowohl musikalisch - als auch durch besonderes Gespür im Ertasten seiner Rosi.

Gefeiert wurde bis zum Schluss, das versteht sich von selbst. Alle Gäste waren sich einig, dass nicht nur das Brautpaar wunderschön war - sondern der gesamte Tag ein echter "Genuss" - und die Hochzeit traumhaft war.

Wir wünschen Roswitha und Daniel von Herzen "Alles Gute!"

Vier Generationen bei der Feuerwehr

Unter den Klängen der Stadtmusikkapelle bei fast frostigen Temperaturen rückten die Feuerwehren Rohrbach und Perwolfing zum Besuch der traditionellen Florianimesse aus. Im Anschluss der Ausrückung gab es natürlich einen kameradschaftlichen Teil im Gasthaus Dorfner.

Kommandant Martin Wakolbinger bedankte sich bei der zahlreich anwesenden Mannschaft für die Ausrückung. Im Zuge des kameradschaftlichen Teils wurde eine Beförderung der Vollversammlung nachgeholt. Paul Lindorfer erhielt sein Dekret zur Beförderung als Oberfeuerwehrmann.

Aber auch Zuwachs in der Jugendgruppe konnte vorgestellt werden. Maria Wakolbinger und Johannes Degenhart traten mit 1. Mai 2019 in die Jugendgruppe ein. Die stolzen, beide Feuerwehrkameraden überreichten die Feuerwehrpässe an die Jungfeuermitglieder. Johannes ist bereits Feuerwehrmitglied der vierten Generation der Familie Degenhart. Urgroßvater, Großvater und Vater waren bzw. sind Mitglieder der Feuerwehr. Maria's Bruder Leonhard, ihr Vater und Großvater sind Feuerwehrmänner in Rohrbach.

Zwei goldene Jakob's

Das höchste Leistungsabzeichen der Jugend - das Feuerwehr-Jugendleistungsabzeichen in Gold - erhielten zwei Rohrbacher Jugendfeuerwehrmitglieder.

Jakob Magauer und Jakob Stallinger stellten sich am 23. März 2019 im Rohrbacher Feuerwehrhaus den strengen Prüfern. Jugendliche Mädchen und Burschen aus dem gesamten Bezirk waren angetreten, um das Leistungsabzeichen zu erreichen. Das Feuerwehr-Jugendleistungsabzeichen in Gold ist die höchste Auszeichnung, die man in der "Karriere" der Jugendfeuerwehr erreichen kann. Es ist auch so etwas wie der "krönende Abschluss" der Feuerwehrjugend. Bei der kommenden Überstellung in den Aktivstand werden sie daher bereits zum "Feuerwehrmann" befördert. Jakob Magauer und Jakob Stallinger ließen keinen einzigen Punkt liegen - und erhielten die volle Punkteanzahl!

Wir gratulieren recht herzlich - und sind stolz auf unsere Feuerwehrjugend. 

 

 

109 Mitglieder - 233 Einsätze - Leistungsbilanz 2018

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Am Freitag, dem 8. März 2019 konnte Kommandant Martin Wakolbinger 84 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr und 10 Ehrengäste, in Summe 94 Damen und Herren im Rot-Kreuz-Haus Rohrbach zur 145. Vollversammlung begrüßen. Zahlreiche Ehrengäste, unter Ihnen Pfarrer Alfred Höfler, Bürgermeister Andreas Lindorfer, Amtsleiterin Karin Fellhofer, Polizeiinspektionskommandant Manfred Hetzmannseder, Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Pachner, die Stadträte Bernhard Donner, Andreas Hannerer ...

... und Weitere folgten der Einladung. Wakolbinger berichtete am Welt-Frauentag, dass die Feuerwehr derzeit 3 Frauen und 106 Männer - also in Summe 109 Mitglieder zählt und es im Berichtsjahr glücklicher Weise keine Austritte oder Todesfälle zu verzeichnen gab.

EINSÄTZE

233 Einsätze: 214 technische, 11 Brandeinsätze und 8 Nachbarschaftshilfen musste die Feuerwehr „erledigen“, etwas weniger als im Vorjahr 2017 (239 Einsätze). Die Zahl der Einsätze war zwar leicht rückläufig, jedoch forderte ein Einsatz die Feuerwehren rund um Rohrbach-Berg gehörig.

Am heißen Sommerabend des 31. Juni 2018 brach in Grub im Wohnhaus eines landwirtschaftlichen Anwesens ein Brand aus. Die seltene Alarmstufe 3 musste ausgelöst werden um dem Feuer Herr zu werden und um kilometerlange Löschleitungen zu verlegen. Schlussendlich standen 348 Helfer mit 37 Fahrzeugen aus 13 Feuerwehren im Einsatz. Jeder hat bei diesem Einsatz sein Bestes gegeben, es gab viel Lob aus der Bevölkerung und auch von der betroffenen Familie. Wakolbinger betonte nochmals, dass er sehr stolz auf „seine Mannschaft“ und die Hilfsbereitschaft aller Feuerwehren ist, dieser schwierige Einsatz konnte gut gemeistert werden.

16.785 Stunden gesamt wurden im Jahr 2018 für Feuerwehrzwecke aufgezeichnet – ein Plus von 1.364 Stunden gegenüber dem Vorjahr.

FAHRZEUGE UND INVESTITIONEN

Für Einsätze und für viele andere Zwecke wurden in Summe 20.082 km mit den Einsatzfahrzeugen zurückgelegt, 4.665 Liter Kraftstoff wurden für Fahrzeuge, Pumpen und Aggregate verbraucht. 176 Stunden waren die Pumpen, Aggregate, Lüfter, Stromerzeuger im Einsatz, berichtete der Gerätewart Klaus Magauer in seinem Bericht.

Die Installierung eines 100kVA-Stromerzeugers, welcher im Keller des Bauhofes eingebaut wurde, war die größte Investition im Feuerwehrhaus. Damit ist das Feuerwehrhaus mit seiner gesamten Infrastruktur gegen länger andauernde Stromausfälle (Stichwort BlackOut) abgesichert.

AUSBILDUNG

Lotsen- und Nachrichtenkommandant Matthias Harringer berichtete über die umfassenden Übungen und Ausbildungen, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden. Nur mit einer fundierten Ausbildung und Kompetenz der eingesetzten Mannschaft kann auch ein Erfolg im Einsatz erzielt werden. 4.400 Stunden Ausbildungszeit wurden in Gruppenübungen, Atemschutzübungen, Einsatzübungen, Höhensicherungsausbildung, Funkübungen, Erste Hilfe Kurse, Kraftfahrer-, Drehleiter- und Maschinistenschulungen und vieles mehr investiert. Allein 46 Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule wurden von der Rohrbacher Florianis besucht.

6 Kameradinnen und Kameraden legten ihre Prüfung beim Funkleistungsabzeichen erfolgreich ab, 12 Mitglieder stellten sich der Prüfung Technisches Hilfeleistungsabzeichen mit Erfolg.

JUGEND

Auch die Jugendbetreuer Daniel Schauer und Günter Leitenmüller blickten auf eine erfolgreiche Saison zurück. Die verschiedenen Bewerbe im Bezirk aber auch am Land wurden mit guten bis sehr guten Erfolgen abgeleistet. Oft war es nur ein ganz kleiner Fehler, der sich einschlich – und beispielsweise einen 3. Rang beim Landesbewerb verhinderte. Aber sogar ein Sieg war zu verzeichnen: Beim Bezirksbewerb in Julbach konnte in Bronze in der Klasse 1 ein 1. Platz erreicht werden. Viele andere Aktivitäten, wie die Teilnahme am Jugendlager, die Erprobungen und auch der Wissenstest standen am Programm. Christoph Stallinger legte die Prüfung zum Jugendfeuerwehrleistungsabzeichen in Gold ab. Gemeinsam mit Mathias Neumüller wurde er nun mit 16 Jahren aus der Jugend „entlassen“ und in den Aktivstand überstellt.

JUGEND AB 8

Eine Premiere erlebten die Anwesenden der Vollversammlung. Seit 2019 ist es möglich, Mädchen und Burschen schon ab 8 Jahren in die Feuerwehrjugend aufzunehmen. 7 Burschen im Alter zwischen 8 und 10 Jahren wurden „frisch eingekleidet“ und erhielten vom Kommandanten den Feuerwehrpass ausgehändigt – damit sind sie als Jugendfeuerwehrmitglieder in der Feuerwehr offiziell aufgenommen.

ANGELOBUNG NEUER MITGLIEDER

Mathias Neumüller und Christoph Stallinger, beide von der Jugendgruppe in den Aktivstand übergetreten, legten gegenüber dem Kommandanten ihr Treuegelöbnis ab.

BEFÖRDERUNGEN

Stefan Gabriel, Paul Lindorfer, Stephan Madlmayr, Lisa Harringer, Michael Lindorfer, Günther Wolfmaier, Andreas Pachner, Walter Altendorfer, Peter Grininger, Markus Kroiß und Karl Zippusch wurde jeweils der nächst höhere Dienstgrad zuerkannt.

EHRUNGEN UND AUSZEICHNUNGEN

Die Feuerwehrdienstmedaille für 25 Jahre Mitgliedschaft erhielten Markus Kroiß und Wolfgang Veit jun., die Medaille für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielt Karl Lehner.

Für besondere Verdienste im Feuerwehrwesen wurde Johann Wiesinger mit dem Verdienstzeichen des Bezirkes in Bronze ausgezeichnet. Das Verdienstzeichen des Bezirkes in Gold konnte Thomas Mayr verliehen werden.

Mit einer hohen Auszeichnung, nämlich der Florianmedaille des Oberösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes III. Stufe wurden David Höllwirth und Hubert Springer jun. für ihre langjährigen besonderen Verdienste im oberösterreichischen Feuerwehrwesen ausgezeichnet.

DANK UND ANERKENNUNG

Die Rot-Kreuz-Stelle Rohrbach unter Ortsstellenleiter Klaus Klopf feierte ihr 25-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass und in Würdigung der besonderen professionellen und freundschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz wurde an Klaus Klopf für sein gesamtes Team eine Glasurkunde überreicht.

Ehrenkommandant Martin Eisschiel, der nach 25 Jahren im Kommando und nach 11 Jahren als Kommandant der Feuerwehr Perwolfing sein Amt zurücklegte wurde für seine besonderen Verdienste im gemeinsamen Wirken in der Stadtgemeinde Rohrbach-Berg und in der Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Rohrbach mit einer Glasurkunde gewürdigt.

ANERKENNENDE WORTE

Die Ehrengäste und Vertreter der Einsatzorganisationen zollten der Feuerwehr Lob für ihre Leistungen. Der Abschnittsfeuerwehrkommandant Andreas Pachner, der Ehren-Bezirksfeuerwehrkommandant Erich Nößlböck, der Polizeiinspektionskommandant Manfred Hetzmannseder und der Ortsstellenleiter Klaus Klopf betonten vor allem die professionelle und gute Zusammenarbeit bei vergangenen Einsätzen und das positive freundschaftliche Miteinander.

Der Bürgermeister Andreas Lindorfer und die Stadträte Andreas Hannerer und Bernhard Donner bedankten sich für die wertvolle Arbeit der Feuerwehr für und im Namen der Bürger von Rohrbach-Berg.

Im Anschluss an die Vollversammlung lud die Feuerwehr alle Teilnehmer zu einem Essen ein.

Unsere Jugend auf Erfolgskurs

Die Bewerbssaison ist fast gelaufen - der Landesbewerb ist zwar noch ausständig, aber die Rohrbach-Götzendorfer Jugendgruppe kann schon jetzt auf viele Erfolge zurückblicken. Beim Bezirksbewerb in Julbach reichte es schließlich in Bronze in der Klasse 1 zum Sieg.

Bereits Mitte Jänner startete das Training. In der Halle wurden Knoten und andere wichtige "Handgriffe" bereits einstudiert, bevor es im Frühling ab nach draußen, auf die "Bahn" ging. Gute Platzierungen im vorderen Bereich ließen auf weitere gute Ergebnisse hoffen, obwohl anfänglich immer wieder "leichte Fehler" dabei waren. Aber Plätze um 5 und 6 waren bereits "eingefahren".

Das Training wurde dennoch intensiviert, der gesamte Bewerbsablauf in kleine Teilportionen zerlegt, immer mit der Stoppuhr dabei, Teilzeiten analysiert und kleine Veränderungen vorgenommen, berichten Günter Leitenmüller und Daniel Schauer, die Trainer der Bewerbsgruppe.

Die Leistungskurve zeigte stetig nach oben. So war es fast nur eine Frage der Zeit, bis die Gruppe beim Bezirksbewerb in Julbach so richtig zuschlagen konnte. Der Sieg in Bronze in der 1. Klasse und der 3. Platz in Silber war eine echte Krönung und ein super Erfolg. Auch Margarete Moser - die Jugendbetreuerin war mit den Mädchen und Burschen überaus zufrieden. In der Bezirkswertung (Gesamtwertung der abgelaufenen Bewerbe) kommt die Rohrbach-Götzendorfer Jugendgruppe auf den ausgezeichneten 3. Platz in der 1. Klasse. 

"Wir sind super stolz auf euch", postete der Kommandant Martin Wakolbinger der erfolgreichen Gruppe per WhatsApp zu.

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